Bischweier investiert in den Erhalt seiner Wegkreuze
Die Gemeinde Bischweier setzt ein klares Zeichen für den Erhalt ihrer örtlichen Geschichte:
Mit zwei Beschlüssen hat der Gemeinderat die Restaurierung eines Wegekreuzes am Flözerweg sowie eines Feldkreuzes an der Rauentaler Straße auf den Weg gebracht. Damit wird nicht nur in den Bestand investiert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Pflege des Ortsbildes geleistet.
Das Wegekreuz am Flözerweg war bereits seit 2014 Thema. Damals wurde festgestellt, dass es nicht mehr standsicher ist und eine Gefahr darstellen könnte. In der Folge wurde es gesichert und fachgerecht eingelagert. Ende 2025 hat der Gemeinderat dann einstimmig beschlossen, das Kreuz restaurieren und wieder aufstellen zu lassen. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Reinigung, Ausbesserungen sowie die Stabilisierung der Anlage. Die Kosten liegen bei rund 6.000 Euro und können vollständig aus einer der Gemeinde zur Verfügung stehenden Erbschaft gedeckt werden.
Auch das Feldkreuz an der Rauentaler Straße wurde im Zuge der Straßenbauarbeiten abgebaut und anschließend begutachtet. Dabei zeigte sich, dass wesentliche Teile so stark beschädigt sind, dass sie neu gefertigt werden müssen, während der Sockel erhalten werden kann. Trotz des größeren Aufwands hat sich der Gemeinderat bewusst für die Restaurierung entschieden. Die Kosten belaufen sich auf rund 27.000 Euro. Auch hier werden überwiegend Mittel aus der Erbschaft eingesetzt, ergänzt durch Haushaltsmittel. Der Wiederaufbau erfolgte im Zusammenhang mit den Straßenbaumaßnahmen rund um das ICC Bischweier und wurde zudem durch die Unterstützung der Firma Panattoni ermöglicht.
Positiv hervorzuheben ist neben den Entscheidungen des Gemeinderats auch das Engagement aus der Bürgerschaft. Frau Christiane Eberle übernimmt die Gestaltung und Pflege des Beetes Flözerweg und sorgt dafür, dass dieses künftig wieder ansprechend in das Ortsbild eingebunden ist. Dafür gilt ihr ein ausdrücklicher Dank.
Die Gemeinde Bischweier zeigt mit diesen Maßnahmen, dass der Erhalt historischer und religiöser Zeichen nicht selbstverständlich ist, sondern bewusst entschieden und finanziert werden muss.
Der Gemeinderat hat hier Verantwortung übernommen und sich klar für den Erhalt ausgesprochen.
Die beiden Kreuze werden damit künftig wieder sichtbar ihren Platz im Ort einnehmen.




