Artikel ICC, BT 15.11.2022

Weichenstellungen für die Zukunft unseres Dorfes

Öffentliche Gemeinderatsitzung am 17.11.2022 um 18 Uhr

Hier gehts zum Livestream/Aufzeichnung der Gemeinderatsitzung 17.11.2022 um 18 Uhr

Winkelfeld und Bürgergutachten zur ICC Ansiedlung am 17. November im Gemeinderat
Jeder Tag, an dem ein Stück Spanplattenwerk abgebaut wird, ist ein guter Tag für Bischweier. Doch was kommt danach? Großes Interesse zeigt der Projektentwickler Panattoni, der für die Mercedes-Benz AG ein International Consolidation Center (ICC) plant. Die Nachfolgenutzung für das ehemalige Spanplattenwerk wird unser Dorf auf Jahrzehnte prägen. Die Bürger unserer Gemeinde werden intensiv und umfassend miteinbezogen in die dafür zu treffenden zukunftsträchtigen Entscheidungen.
 
"Mit den Bürgern - für die Bürger!" Mit diesem Leitgedanken haben wir, Bürgermeister und Gemeinderat, unterstützt vom Staatsministerium Baden-Württemberg und der Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg, ein Bürgerforum ins Leben gerufen. Auf den Prüfstand gestellt wurden in vier vierstündigen Sitzungen Themen wie Verkehr und Auswirkungen auf die Gemeinde, die Region und die Umwelt.
 
Unsere Bürger*innen sind Experten. Sie leben hier. Sie wissen auf was es hier bei uns in Bischweier ankommt. Deshalb beteiligen wir unsere Bürger intensiv. Was ist unseren Bürgern wichtig? Das wollen wir wissen.
 
Bestmöglicher Schutz der Menschen in Bischweier und Kuppenheim, Klima- und Umweltschutz, Konfliktpotential entschärfen, Anbindung und Verkehr bestmöglich gestalten, zukunftsfähige Arbeitsplätze, angemessener finanzieller Ertrag für unsere Gemeinde. Die Nachfolgenutzung muss verträglich sein für angrenzende Gewerbebetriebe, vor allem für Dambach Lagersysteme, den größten Gewerbesteuerzahler unserer Gemeinde. Erwerb von Teilflächen für Aufgaben der Gemeinde. Das sind unserer Ziele.

Am 27. Oktober haben Sprecher des Bürgerforums ihre Empfehlungen und Bedenken dem Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt. Das Bürgergutachten wurde bereits einen Tag später online gestellt und ist im Internet unter www.beteiligungsportal-bw.de/bischweier einzusehen.
 
Das Bürgerforum empfiehlt der Gemeinde, die endgültige Entscheidung über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan durch einen Bürgerentscheid zu treffen.
 
Das Bürgerforum ist eingeladen, in der öffentlichen Sitzung am kommenden Donnerstag, 17. November die Empfehlungen des Bürgerforums und seine Einschätzungen der Öffentlichkeit vorzustellen.
 
Ja und dann geht es am 17. November auch noch um das größte Baugebiet unserer Gemeinde seit über 50 Jahren.
 
Wann werden die Straßen im Winkelfeld frei gegeben? Ab wann kann gebaut werden? Wie werden die Bauplätze der Gemeinde vergeben? Nach welchen Kriterien? Wann kann man sich um diese Bauplätze bewerben? Das sind Fragen, um die es am kommenden Donnerstag im Gemeinderat gehen wird.
 
Das öffentliche Interesse daran ist groß. Über 1.000 Interessent*innen haben sich für die Bauplätze der Gemeinde eingetragen. Deshalb wird die Sitzung des Gemeinderates per Livestream ins Internet übertragen.
 
Eingeladen sind alle, die sich für die Themen auf der Tagesordnung interessieren. Unabhängig vom Wohnort. Die Sitzung ist öffentlich. Ganz besonders herzlich eingeladen sind die Bürger*innen der Gemeinde Bischweier und der Stadt Kuppenheim.

Hier gehts zum Livestream/Aufzeichnung der Gemeinderatsitzung 17.11.2022 um 18 Uhr

Es lohnt sich am 17. November um 18.00 Uhr zur Sitzung in die Sporthalle in der Hermann-Föry-Straße 7, zu gehen oder sich einzuloggen. Wer am 17. November keine Zeit hat, der kann sich die Aufzeichnung danach anschauen. Sobald technisch möglich, stellen wir die Aufzeichnung auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung.
 
Freundliche Grüße

Ihr
 
Robert Wein
Bürgermeister

Sitzbank im Winkelfeld zerstört

Vandalismus in der Halloween-Nacht

Während sich Kinder zu Halloween als kleine Monster verkleiden und an den Türen um Süßigkeiten bitten, sind andere der Meinung, den Abend und die Nacht mit sinnlosen Zerstörungstaten verbringen zu müssen. Dem Vandalismus zum Opfer fiel die Sitzbank im Winkelfeld am Weg zu den Tennisplätzen. Sie wurde mitsamt Betonfüßen in den Graben geschmissen. Die Sitzbank war auf Initiative unseres Ehrenbürgers Norbert Westermann in einer Gemeinschaftsaktion des Stammtisches der Sportgaststätte und unseres Bauhofs aufgestellt worden. Umso mehr enttäuscht ist Bürgermeister Robert Wein über die hirnlose Zerstörung. Die Sitzbank soll baldmöglichst geborgen, saniert und wieder aufgestellt werden. Die Kosten von rund 1.000 Euro gehen zu Lasten der Gemeinde. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich gemäß Paragraph 303 Strafgesetzbuch um eine Sachbeschädigung handelt. Für sachdienliche Hinweise möglicher Zeugen gibt es eine Belohnung. Die Gemeinde zeigt sich jedoch gesprächsbereit, sollten sich der oder die Täter zeitnah melden.

Vorschulkinder des Kinderhauses Regenbogen backen im Riedmuseum Ottersdorf ihr eigenes Brot

Die großen „Regenbogenkinder“, die im nächsten Jahr zur Schule kommen, wissen nun, wie das Korn zum Mehl wird und wie aus dem Mehl Brot hergestellt wird. Vergangene Woche durften sie im Riedmuseum im Rastatter Ortsteil Ottersdorf mit Museumspädagogen Eric Schütt ihr eigenes Brot backen. Rund 30 Vorschulkinder fuhren am frühen Morgen mit Bahn und Bus nach Ottersdorf, wo Eric Schütt sie bereits erwartete. Er zeigte ihnen, was alles in einen Brotteig gehört wie Mehl, Hefe, Wasser und ein bisschen Salz. Jedes Kind durfte den Teig in seiner Schüssel selbst kneten. Dabei erfuhren sie, dass der Teig ganz schön klebrig und das Teigkneten ohne Küchenmaschine richtig anstrengend ist. Nach dem Kneten durften sie den Teig zum Brotlaib formen und mit Samenkörnern bestreuen. Danach durfte der Teig, zugedeckt mit einem Tuch, in der Schüssel gehen.Doch auch während dieser Zeit wurde es den Vorschulkindern nicht langweilig. Sie durften eine Portion Teig auf verschiedenen Holzbrettern dünn auswellen und ihn mit Rahm bestreichen. Sie hatten die Wahl zwischen der würzigen Variante mit Salz oder der süßen Variante mit Äpfeln. Den so belegten Flammkuchen durften sie direkt aus dem zuvor angeheizten Holzbackofen genießen.

Als der Ofen dann die richtige Temperatur für das Brot erreicht hatte, freuten sich die Kinder, ihre Brotrohlinge auf einem langen Holzschieber und unter fachkundiger Aufsicht von Eric Schütt selbst in den Holzbackofen schieben zu dürfen. Bis das Brot gebacken war, lernten die Kinder aber auch, dass nach all der vielen Teigarbeit nun auch das Säubern der verschmutzten Teigschüssel notwendig war. Umso fröhlicher spielten sie anschließend auf der angrenzenden Obstwiese, bis ihr Brot aus dem Ofen geholt werden durfte. Stolz packten sie den Brotlaib in ihr mitgebrachtes Küchentuch und verstauten ihn im Rucksack. So ausgestattet machten sich rund 30 glückliche Vorschulkinder auf die Heimfahrt und hinterließen im Zug den feinen Geruch von frisch gebackenem Brot.

Regenbogen-Kinder des Kinderhauses helfen Wildtieren

Kinderhaus beteiligte sich an Aktion des Forstamtes Baden-Baden

 Die Tiere im Wildgehege im Stadtwald Baden-Baden dürfen sich freuen, denn schon bald werden ihnen die leckersten Waldfrüchte als besondere Schmankerl serviert. Zu verdanken ist dies unter anderem den Kindern des Kinderhauses Regenbogen, die gemeinsam mit Erzieherinnen und Eltern in den letzten Tagen fleißig Rosskastanien und Eicheln gesammelt und sie vergangene Woche auf dem Gelände des Steinbruchs Leisberg in Baden-Baden an die Forstverwaltung übergeben haben.

Seit vielen Jahrzehnten ruft das städtische Fachgebiet Forst und Natur der Stadt Baden-Baden im Oktober dazu auf, Eicheln und Rosskastanien abzuliefern, die für die Winterfütterung der Tiere im Wildgehege benötigt werden. Während die Rosskastanien dem Rotwild kredenzt werden, darf sich das Schwarzwild neben der normalen Fütterung auf Eicheln freuen.

Die Kinder des Kinderhauses Regenbogen sammelten während ihren Spaziergängen in den Wäldern insgesamt 200 Kilo Kastanien und 135 Kilo Eicheln, die nun in Eimern und Säcken abgeliefert wurden. Damit leisten sie nicht nur einen Beitrag zum Erhalt der Tiere im Wildgehege, sie wurden auch mit ein wenig Geld belohnt, denn für 50 Kilo Kastanien gab es sechs Euro, für 50 Kilo Eicheln zehn Euro. Insgesamt kamen so 51 Euro zusammen, von denen das Kinderhaus Regenbogen den Kindern wieder eine Freude bereiten kann.

Dank gilt den vielen fleißigen Händen, die bei dieser Aktion mithalfen. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Herbst wieder helfen können, den Wintervorrat für die Tiere im Wildgehege zu beschaffen.

Gemeinde Bischweier muss sich von sechs Bäumen verabschieden

Pilzbefall erhöht Bruchgefahr an sechs Bäumen

Es ist bekannt, dass zwischen Mensch und Baum eine intensive Beziehung besteht. Doch manchmal muss schweren Herzens Abschied genommen werden. Auch in der Gemeinde Bischweier steht ein solcher Abschied an, denn bei fünf Birken im Hof des Kinderhauses Regenbogen und einer Roteiche beim Bolzplatz vor der Sporthalle besteht akuter Handlungsbedarf. Die sechs Bäume haben einen starken Pilzbefall, der sie langsam absterben lässt.

655 verschiedene Bäume im besiedelten Bereich stehen im Baumkataster der Gemeinde Bischweier, das Baumwart Klaus-Jürgen Ortlepp im Mai 2019 erstellt hatte. Im Turnus von zwölf Monaten werden diese kommunalen Bäume überprüft und in verschiedene Kategorien eingeteilt. Bei der letzten Überprüfung im September 2022 wurde der akute Handlungsbedarf an sechs Bäumen festgestellt. An weiteren 55 Bäumen müssen in den kommenden Monaten abgestorbene Äste aus dem Kronenbereich entfernt werden.
Bruchgefahr besteht jedoch an fünf Birken und einer Roteiche im Bereich des Kindergarten- und Schulkomplexes. Die über 30 Jahre alten Bäume sind vom Lackporling, ein Baumpilz, der schon des Öfteren in unseren Regionen für Schrecken sorgte, befallen. Der Lackporling ist ein Parasit, der hauptsächlich an Laubhölzern vorkommt. Er tritt über Verletzungen an Wurzeln und Stamm in den Baum ein, schwächt ihn durch die langsame Holzzersetzung im Wurzelstock und Stammfuß, wodurch seine Standfestigkeit leidet. Im späten Stadium wächst der markante Pilz, der bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser wachsen kann, seitlich am Baumstamm.

Fällungen liegen nicht im Interesse der Gemeinde, weshalb jeder Baum mit Bedacht und fachlichem Wissen begutachtet und bewertet wird. Es geht jedoch um die Standsicherheit und damit um die Sicherheit für Kinder und Erwachsene. In den vergangenen zehn Jahren mussten aus diesem Grund in Bischweier rund 20 Bäume wegen Pilzbefall geschlagen werden. Doch für alle gab es Ersatzpflanzungen. So sollen auch für die nun zu fällenden sechs Bäume elf neue Bäume rund um den Schulkomplex gepflanzt werden. Gefällt werden die vom Pilz befallenen Bäume noch während der Vegetationsruhe vor dem 1. März 2023.

Mehr Sicherheit auf den Feldwegen für Radfahrer und Fußgänger

Gemeinde Bischweier hat 1.800 Meter Feldwege sanieren lassen

Keine Löcher, keine holprigen Stellen mehr. Radfahrer und Fußgänger dürfen sich freuen. Die Gemeinde Bischweier sorgt für ihre Sicherheit und hat Geld in die Hand genommen, um die Feldwege zu sanieren. Seit wenigen Tagen sind die Feldwege im Brettweg, Aspenweg, der Weg zum Hochbehälter, der Weg vom Lindenbaum in das Gewann Fabian und der Weg vom Lindenbaum in Richtung Oberweierer Straße wieder nutzbar. Insgesamt wurden rund 1.800 Meter Feldwege fünf Zentimeter tief komplett aufgefräst, aufgelockert und mehrere Tonnen Kalkschottergemisch neu eingebaut und verdichtet. Sobald die Witterungsverhältnisse mit konstanten Temperaturen und Trockenheit es erlauben, wird die Spritzdecke aufgebracht. Wir erhoffen uns durch das Aufbringen der Spritzdecke eine längere Haltbarkeit der, die leider allzu oft nicht nur von Anliegern, sondern auch von anderen Fahrzeugen als Abkürzungsstrecke befahren werden.
 

Wir machen unser Dorf winterfest

Gemeinde Bischweier unterstützt Bürgerschaft bei der Entsorgung von Laub Wer an Herbst denkt, denkt an Kastanien, Drachen, die ersten kalten Tage und insbesondere auch an buntes Laub, das von den Bäumen rieselt und sich auf Gehwegen und auf Grundstücken zur Ruhe legt. Immer wieder eine Frage ist die Beseitigung der Hunderten von Blättern, die bei Regen zu einer Gefahr werden können. Hierbei unterstützt die Gemeinde Bischweier auch in diesem Jahr die Grundstückeigentümerinnen und Grundstückseigentümer.
Der Bauhof reinigt Straßen, Wege und Plätze, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind. Aber für die Beseitigung von Laub auf Grundstücken und Bürgersteigen sind die Bürgerinnen und Bürger zuständig. Ob eigene, öffentliche oder Bäume des Nachbarn - dort, wo der Wind das Laub hinbläst, muss gefegt und entsorgt werden. Sorge zu tragen hat der Grundstückseigentümer.

Doch wohin mit dem vielen Laub? Nachfolgend einige Tipps
-Das Laub kann nach und nach über die Biotonne oder die Saison-Biotonne entsorgt werden, wenn eine Zwischenlagerung im Garten möglich ist.
 -Laub lässt sich im eigenen Garten auch gut kompostieren, indem es aufgehäuft und mit einer dickeren Erdschicht abgedeckt wird. Im Frühjahr werden die Blätter dann mit anderen Bioabfällen gemischt und auf den Komposthaufen gegeben.
-Herbstlaub im eigenen Garten wird zum Lebensraum für Tiere, wenn man es in dünner Schicht liegen lässt oder unter Büschen und Sträuchern verteilt. Das Laub bietet den einheimischen Tieren über den Winter Unterschlupf. Bis zum Frühjahr ist das Laub verrottet.
 
Die Gemeinde Bischweier unterstützt die Grundstückseigentümer, die insbesondere mit Laub von gemeindeeigenen Bäumen zu kämpfen haben, bei der Entsorgung. Das Laub kann in Papiersäcken oder auch Körben, die dann geleert werden, ab 20. Oktober immer donnerstags bis 7 Uhr an den Straßenrand gestellt werden. Der Bauhof wird die Papiersäcke abholen und Körbe entleeren. Wir weisen jedoch darauf hin, dass die Säcke stehen bleiben, sollte sich normaler Gartenabfall darin befinden!
 
Nähere Informationen zur Laubsammelaktion gibt es beim Bauhofleiter Julian Streiling unter der Telefonnummer 07222 /409173 oder 0170/9055376.

Platz für zukunftsorientiertes Bauen inmitten der Natur

Neubaugebiet "Winkelfeld": Erschließung termingerecht und im Kostenrahmen


Im Neubaugebiet "Winkelfeld" wird in wenigen Monaten Leben einkehren. Die Erschließungsarbeiten im rund 12,25 Hektar großen Areal zwischen Kirschenallee und Murgtalstraße im Süden der Gemeinde neigen sich nach 19 Monaten Bauzeit dem Ende entgegen. Damit steht privaten Vorhaben im größten Baugebiet der Gemeinde Bischweier seit über 50 Jahren nichts mehr im Wege.
 
Die Erschließungsarbeiten mussten wegen Schlechtwetter über 80 Tage unterbrochen werden. Trotz dieser mehr als 19 Wochen Ausfallzeiten kann der zugesagte Zeitrahmen eingehalten werden. Wie vom Erschließungsträger im März 2021 in Aussicht gestellt, wird der Gemeinderat wohl im November die Baufreigabe für Anfang Dezember 2022 erteilen können.
 
Und auch finanziell läuft es richtig gut. Erschließungsträger und Gemeinde haben vorgesorgt und gut gearbeitet. Die Grundstückseigentümer können bald die Ernte einfahren. Trotz galoppierender Inflation und heftiger Baupreissteigerungen können die 2020/2021 kalkulierten Erschließungskosten eingehalten und wahrscheinlich sogar unterschritten werden.
In diesen Zeiten ein seltenes und sehr erfreuliches Ergebnis für Grundstückseigentümer, Gemeinde und Bürger.
Die Gemeinde ist die Eigentümerin mit der größten Fläche. Und deshalb kommt das gute finanzielle Ergebnis allen Bürgerinnen und Bürgern zugute.
 
Wie der Erschließungsträger ESB Kommunalprojekt aus Bruchsal im aktuellen Zwischenbericht informierte, sind die Kanalarbeiten sowie die Wasserleitungsarbeiten im Baugebiet abgeschlossen, ebenso die Kabelarbeiten, so dass alle Grundstücke im Baugebiet mit Strom und Glasfaser versorgt sind. In Teilbereichen sind bereits Verkehrsflächen gepflastert, der Wendehammer an der Hermann-Föry-Straße ist wieder asphaltiert. Die restlichen Straßenbauarbeiten für die Baufreigabe werden bis Ende November fertig gestellt.
 
Erdarbeiten um das Regenrückhaltebecken herum und das Ausgraben des Brüchelgrabens von den Tennisplätzen bis zum Bahnhof werden sobald möglich ausgeführt. Das ist vom Wetter abhängig und von der Bürokratie. Für das Ausgraben sind Genehmigungen erforderlich. Die Verfahren gestalten sich schwierig. Zum Beispiel steht bereits fest, dass die Bahnlinie gesperrt und Eidechsen umgesiedelt werden müssen. Alles nicht so einfach. Aber wir müssen es machen, weil es von den zuständigen Behörden gefordert wird. Und das können wir auch entspannt angehen, weil wir unsere Hauptziele erreicht haben: Wir können den Startschuss für die privaten Bauvorhaben termingerecht Anfang Dezember geben und wir halten den Kostenrahmen ein.
 
Ergänzende Verfahren, zum Beispiel für die Wasserentnahme im Brüchel für den Ententeich, die Grünanlagen im Winkelfeld, für die Tennisplätze und für den Sportplatz und die darauf aufbauenden Verfahren und Bauarbeiten können wir im Jahr 2023  - und wenn es sein muss auch noch später - ausführen und fertig stellen.
 
Das Winkelfeld ist das größte Baugebiet unserer Gemeinde seit über 50 Jahren. Viel Arbeit, viele Verfahren, viele Hindernisse waren zu überwinden. 

Es war ein hartes Stück Vorarbeit zu leisten, bis im April 2021 mit dem ersten Baggerbiss der Startschuss für das Neubaugebiet "Winkelfeld" gegeben werden konnte. Rund sieben Jahre musste gearbeitet werden, um Grundlagengenehmigungen zu erhalten und den Bebauungsplan zur Rechtskraft zu bringen. Zum Beispiel mussten wasserrechtliche Genehmigungen für Kanalisation und Regenwasserrückhaltungen für das ganze Dorf und für das Neubaugebiet, umfangreiche Artenschutz- und Ausgleichsmaßnahmen, Umweltbericht, Bodenordnungsverfahren mit Umlegung, Boden-, Schall- und Verkehrsgutachten und Verträge mit allen Grundstückseigentümern und die Einigung mit allen im freiwilligen Verfahren erarbeitet werden.
Das hat seine Zeit gebraucht. Aber gute Arbeit braucht ihre Zeit. Und die nehmen wir uns. Auch für die Fertigstellung.
 
Als Zwischenbilanz kann festgestellt werden:
Erschließungsträger und Gemeinde halten den zugesagten Zeit- und Kostenrahmen ein.

Wie geht es im Baugebiet Winkelfeld weiter?

Antwort gibt es am Donnerstag, 17.November, ab 18 h im Gemeinderat Bischweier mit Livestream

am 17. November 2022, steht das Baugebiet Winkelfeld auf Platz 1 der Tagesordnung im Gemeinderat Bischweier. Sie sind herzlich eingeladen, ab 18.00 Uhr, in die Sporthalle Bischweier, Hermann-Föry-Straße 7, zu kommen oder sich den Livestream im Internet anzusehen.
 
Wann werden die Straßen im Winkelfeld frei gegeben? Ab wann kann gebaut werden? Wie werden die Bauplätze der Gemeinde vergeben? Nach welchen Kriterien?
Wann kann man sich um diese Bauplätze bewerben?
Das sind einige der Fragen, um die es am kommenden Donnerstag im Gemeinderat gehen wird.
 
Es lohnt sich, am 17. November, um 18 Uhr zur Sitzung in die Sporthalle in der Hermann-Föry- Straße 7 zu gehen oder sich einzuloggen. Wer am 17. November keine Zeit hat, der kann sich die Aufzeichnung danach anschauen. Sobald technisch möglich, stellen wir die Aufzeichnung auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung.

Hier gehts zum Livestream/Aufzeichnung

In der Woche vom 17.- 21.10.2022 bleibt das Bürgerbüro und Standesamt der Gemeinde Bischweier wegen Fortbildung geschlossen. Wir bitten Sie, dies im Hinblick auf Anliegen, die das Bürgerbüro/Standesamt betreffen und insbesondere für Ausweis-/Reisepassbeantragungen zu beachten. Terminvereinbarungen für das Bürgerbüro/Standesamt sind unter Tel. 07222/9434-11 möglich. Wir bitten um Beachtung und danken für Ihr Verständnis!

Fertigstellung der Sanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt Bischweier

Mehr Sicherheit für Fußgänger durch Gehwegverbreiterung

Kein Holpern mehr auf der Straße, keine Engstellen auf dem Gehweg. Die Anwohner und Verkehrsteilnehmer der Bischweierer Ortsdurchfahrt, von Kuppenheim kommend, Richtung Murgtalstraße dürfen sich freuen. Nach kleineren Restarbeiten am vergangenen Freitag sind Bahnhof- und Kuppenheimer Straße nach lediglich drei Monaten Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben.

Schon lange hatte sich die Gemeinde Bischweier eine Fahrbahndeckenerneuerung der Bahnhof- und Kuppenheimer Straße gewünscht. Nach 30 Jahren war der Zustand so schlecht, dass das Landratsamt Rastatt sie der Prioritätenliste 1A zur Sanierung zugordnet hatte. Im Februar dieses Jahres wurde die Gemeinde darüber informiert. Wenige Tage später fiel im Gemeinderat die grundsätzliche Entscheidung, diese einmalige Chance zu nutzen und im Rahmen der Fahrbahndeckenerneuerung auch die schon lange ins Auge gefasste Gehwegverbreiterung über eine Länge von rund 150 Meter ab der Hermann-Föry-Straße in Richtung Rathaus zu realisieren.

Am 9. Juni war Startschuss für die Arbeiten, deren erster Bauabschnitt von der Murgtalstraße bis zur Bushaltestelle Rathaus reichte. Im zweiten Bauabschnitt wurden die Arbeiten zwischen Rathaus und Einmündung Hermann-Föry-Straße weitergeführt. Nach kurzen Bauferien im August konnte nun der dritte Bauabschnitt zwischen Hermann-Föry-Straße und Einmündung Alban-Stolz-Straße durchgeführt werden. Insgesamt wurden über eine Länge von rund 700 Meter rund 5.000 Quadratmeter Fahrbahndecke erneuert. Zudem konnte der gemeindeeigene Gehweg mit der erforderlichen Mindestbreite von 1,50 Meter und einem modernen Pflasterbelag realisiert werden. Während der Landkreis Rastatt die Kosten für die Sanierung der Fahrbahndecke trägt, muss die Gemeinde Bischweier rund 100.000 Euro für die Gehwegverbreiterung aus der eigenen Kasse zahlen. Aus dem Landessanierungsprogramm holt Bischweier dafür 40 % Zuschuss, sodass die Gemeindekasse nur mit 60.000 € belastet wird.

"Das ist eine optische Verbesserung und bringt mehr Sicherheit für alle", sagte Bürgermeister Robert Wein. Lobende Worte richtete er an alle in der Vorbereitung und in der Ausführung Verantwortlichen sowohl im Landratsamt Rastatt, im Rathaus und der ausführenden Firma. Den Bürgerinnen und Bürgern der Kuppenheimer- und Bahnhofstraße dankte er für deren Verständnis und Mitwirkungsbereitschaft.

Bürgermeister Robert Wein (rechts), Helge Hinsch vom Straßenbauamt des Landratsamtes Rastatt (Mitte) und Peter Albanese, Gebäudeverwaltung und Tiefbau Gemeinde Bischweier, begutachten die letzten Restarbeiten am vergangenen Freitag.  

Herbstprogramm der Volkshochschule Landkreis Rastatt im Internet abrufbar

Das Weiterbildungsprogramm der VHS Landkreis Rastatt für das kommende Herbst-/Wintersemester kann bereits online über die Website der VHS abgerufen werden. Das VHS-Programmheft wird ab dem 29. August im Landkreis Rastatt verteilt und dann an vielen öffentlichen Stellen wie Banken, Rathäusern etc. ausliegen. Offizieller Semesterbeginn ist der 26. September, Sprachenberatungs- und EDV-Infotermine werden ab dem 19. September angeboten.
Weitere Informationen zum neuen Kursprogramm bei der VHS Landkreis Rastatt unter Telefon 07222 381-3500 oder unter www.vhs.landkreis-rastatt.de
 

Ziele und Verfahren für die Suche nach der richtigen Nachfolgenutzung für das Spanplattenwerk

Der Gemeinderat Bischweier hat am 28. Juli beschlossen:

Die Gemeinde hat sich gegen Kronospan vor Gericht durchgesetzt. Das Spanplattenwerk ist Geschichte
Die Gemeinde Bischweier hat sich gegen Kronospan vor Gericht und in Verwaltungsverfahren durchgesetzt. Betriebserlaubnisse für das Spanplattenwerk sind aufgehoben bzw. abgelaufen.
Die technischen Anlagen sind abgebaut. Die baulichen Anlagen werden seit April 2022 abgebrochen. Das Spanplattenwerk ist Geschichte. Dieses Zwischenziel haben wir bereits erreicht.

Die Gemeinde Bischweier will kein Spanplattenwerk mehr
Über 4 Jahrzehnte haben Emissionen aus dem Spanplattenwerk Wohnnutzungen in Bischweier und Kuppenheim stark belastet. Über Jahre hinweg hat das Spanplattenwerk zulässige Grenzwerte stark überschritten. Die Gemeinde Bischweier will deshalb in Uchtweide und Neuwiesen in der Zukunft kein Spanplattenwerk mehr.

Der Bebauungsplan muss geändert werden.
Der noch geltende Bebauungsplan lässt ein Spanplattenwerk zu. Die Gemeinde will zukünftig kein Spanplattenwerk mehr. Die Gemeinde will eine zukunftsfähige, nachhaltige Nutzung, die für die Gemeinde Bischweier und für die Menschen im Einwirkungsbereich in Bischweier und Kuppenheim verträglich ist. Es entsteht ein Planungserfordernis. Der Bebauungsplan muss geändert werden.

Bestmöglicher Schutz der Menschen durch eine vorhabenbezogene Planung
Die Gemeinde will einen vorhaben bezogenen Bebauungsplan aufstellen, weil damit die Menschen in Bischweier und Kuppenheim am besten geschützt werden können. Die zulässige Art der gewerblichen Nutzung soll möglichst genau festgesetzt werden, damit der Schutz der Menschen im Einwirkungsbereich bestmöglich geregelt werden kann.

Konfliktpotential entschärfen
Die Gemeinde Bischweier will
-das Konfliktpotential zwischen gewerblicher Nutzung auf der einen Seite und Wohnen auf der anderen Seite deutlich entschärfen.
-die Wohngebiete in Bischweier und Kuppenheim vor unzumutbaren Emissionen/Immissionen schützen.

Wohngebietsverträgliche Nutzung
Industrielle Nutzung wird ausgeschlossen
Uchtweide und Neuwiesen wurde in den 1960er und 1970er Jahren als Industriegebiet geplant, realisiert und genutzt. Diese industrielle Nutzung hat für die Menschen in Bischweier und Kuppenheim hohe, unzumutbare Belastungen gebracht. Die Gemeinde Bischweier schließt deshalb eine industrielle Nutzung im Bereich des ehemaligen Spanplatten- und Sägewerks für die Zukunft aus.
Dabei werden auch Eigentümerinteressen ins Auge genommen und angemessen gewürdigt.
Bereits in den 1980er Jahren hat die Gemeinde begonnen - soweit es Bestandsschutz und Eigentümerinteressen damals zuließen - die industrielle Nutzung soweit rechtlich möglich, zu begrenzen und wohngebietsverträglicher zu machen.
Die Gemeinde strebt an, zeitnah, möglichst schon im 4. Quartal 2022 ein Rechtsverfahren zur Aufstellung eines vorhaben bezogenen Bebauungsplans zu eröffnen und mit dieser Änderungsplanung den in den 1980er Jahren begonnenen Weg hin zu einer für Bischweier und Kuppenheim wohngebietsverträglichen gewerblichen Nutzung konsequent fortzuführen.

Bestmöglicher Lärmschutz für die Menschen in Bischweier und Kuppenheim
An den maßgeblichen Immissionsorten der Wohngebiete in Bischweier und Kuppenheim sollen die bestmöglichen Werte für die Wohnbevölkerung erreicht werden.
Die "zulässigen Werte", die die Verordnungen einem "Allgemeinen Wohngebiet" (WA) zubilligen, werden angestrebt. Die Gemeinde will für die angrenzende Wohnbevölkerung eine Verbesserung erreichen. Ob bzw. wie weit dieses Ziel erreicht werden kann ist rechtlich und technisch zu prüfen.
Das Schallschutzkonzept zur Bewältigung des Gewerbelärms ist neu zu erarbeiten.
Ein schalltechnisches Gutachten zu den Lärmarten Gewerbelärm und Verkehrslärm (Straßen und Schienen) muss erarbeitet werden. Ziel- und Quellverkehr sind unter Berücksichtigung von Lage und Leistungsfähigkeit der Zu-/Abfahrt besonders ins Auge zu nehmen.

Anbindung und Verkehr bestmöglich gestalten
Es ist eine Verkehrsplanung zu erarbeiten mit der
- bestmöglicher Lärmschutz für angrenzende Gewerbe- und Wohngebiete
-Sicherheit für alle, insbesondere auch für Fußgänger und Radfahrer
-Klimaschutz
-Nutzung der Murgtalbahn
-Nutzung im Rahmen der Leistungsfähigkeit, fließender Verkehr, Staufreiheit im Normalfall
- genügend Stellplätze, ein geordneter ruhender Verkehr
prüffähig zu belegen ist.
Insbesondere soll auch die äußere Erschließung und die Verknüpfung mit dem überörtlichen Verkehrsnetz untersucht und es sollen Auswirkungen sowohl auf das örtliche, als auch auf das überörtliche Verkehrsnetz dargestellt und bewertet werden.
Ausfahrten aus und Zufahrten in das ehemalige Sägewerk und in das ehemalige Spanplattenwerk müssen überprüft und optimiert werden. Alternativen sind zu suchen, zu untersuchen und zu bewerten.
Die Kosten für die Optimierung der Erschließung sollen von der Vorhabenträgerin getragen werden, soweit das rechtlich zulässig ist.

Klimaschutz
Die nachfolgende gewerbliche Nutzung muss umweltverträglich sein. Klimaschutzziele sind mit höchster Priorität zu verfolgen und zu realisieren (CO²-Neutralität, Konzept für Energie, Verkehr, Begrünung, Regenwasser, etc.).

Zukunftsfähige Arbeitsplätze
Zukunftsfähige Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Die Zahl der Arbeitsplätze soll in angemessenem Verhältnis zur Größe der Fläche der Nutzung stehen. Es soll nach Art und Anforderungsprofil (Qualität der Arbeitsplätze) ein breites Angebot an Arbeitsplätzen geschaffen werden und damit Menschen mit unterschiedlicher Qualifikation Arbeit und Einkommen ermöglichen.

Angemessener finanzieller Ertrag für die Gemeinde
Die Gemeinde muss die öffentlichen Einrichtungen für ihre Bürger finanzieren. Aus der großen Fläche des ehemaligen Spanplatten- und Sägewerks muss für die Gemeinde und ihre Bürger ein in Relation zur Fläche angemessener, nachhaltiger finanzieller Ertrag kommen.

Die Nachfolgenutzung muss verträglich sein  für die angrenzenden Gewerbebetriebe
Die angrenzenden Gewerbebetriebe dürfen durch die Nachfolgenutzung im ehemaligen Spanplattenwerk nur in zumutbarem Maße belastet werden. Die Nachfolgenutzung muss verträglich sein für die angrenzenden Gewerbebetriebe.

Erweiterungsfläche für Dambach Lagersysteme zur Verfügung stellen
Dambach Lagersysteme ist größter Gewerbesteuerzahler der Gemeinde. Die Gemeinde will Dambach Lagersysteme langfristig in Bischweier halten. Die für DLS erforderliche Erweiterungsfläche soll zur Verfügung gestellt werden.

Erwerb von Teilflächen für Aufgaben der Gemeinde
Die Gemeinde braucht Teilflächen aus Neuwiesen und Neuwiesen - West für die Erfüllung ihrer Aufgaben. Der Gemeinde soll der Erwerb dieser Teilflächen ermöglicht werden.
 
Zielsetzungen werden im zukünftigen Verfahren weiter überprüft und ergänzt
Ziele und Handeln der Gemeinde Bischweier sind grundsätzlich langfristig orientiert und damit für alle Beteiligten von ihrer Grundrichtung her verlässlich einschätzbar.
Die durch die aktuelle Entwicklung/Interessenlage neu hinzukommenden Aspekte werden in die o. a. langfristigen Zielvorstellungen eingearbeitet.
Die bis hierher beschriebenen Zielsetzungen sollen
-sowohl auf Grund der im informellen Verfahren einer Dialogischen Bürgerbeteiligung gewonnenen Erkenntnisse
-als auch im Verfahren zur Aufstellung eines vorhaben bezogenen Bebauungsplans,
-als auch aller weiteren zukünftig neu gewonnen Erkenntnisse
weiter untersucht, überarbeitet und ggf. ergänzt, geändert und ausformuliert werden.

Frühzeitige, umfassende Information und Beteiligung
Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange werden durch die Gemeinde frühzeitig und umfassend informiert und beteiligt. Im Bebauungsplanverfahren wird eine Bürger-Informationsveranstaltung durchgeführt.

Panattoni hat Antrag auf Rechtsverfahren zurückgezogen
Auf Bitte des Bürgermeisters hat Panattoni am 15. Juli den Antrag auf ein förmliches Rechtsverfahren zurückgezogen und hat damit den Weg frei gemacht für eine Bürgerbeteiligung vor Eröffnung eines Rechtsverfahrens.

Panattoni und Mercedes-Benz stellen ihr Vorhaben vor, bevor ein förmliches Rechtsverfahren eröffnet wird
Panattoni und Mercedes-Benz haben ihr Vorhaben am 28. Juli dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Das wurde per live-stream ins Internet übertragen. Die Aufzeichnung ist auf der Homepage der Gemeinde unter folgendem Link abrufbar: https://player.iptv-playoutcenter.de/bischweier/

Panattoni und Mercedes informieren über ihr Vorhaben im Internet: https://zukunft-bischweier.de/

Bürgerbeteiligung bevor ein Rechtsverfahren eröffnet wird
Die Vorhabenplanung soll im engen Dialog mit den Bürgern durchgeführt werden. Die Servicestelle Dialogische Beteiligung Baden-Württemberg beim Staatsministerium Baden-Württemberg hat zugesagt, die Bürgerbeteiligung in Bischweier zu unterstützen.
Mehr zur Servicestelle Dialogische Beteiligung unter:

http://www.beteiligungsportal-bw.de/servicestelle

Für die Beteiligung der Bürger wird es ein Dialogforum aus rund 30 Bürgerinnen und Bürgern aus Bischweier geben. Um im ersten Schritt herauszufinden, mit welchen Themen sich das Dialogforum beschäftigen soll, haben die Gemeinde Bischweier, Panattoni und die Mercedes-Benz AG mit Unterstützung der Servicestelle für Dialogische Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg eine Beteiligungsseite aufgebaut. Sehen Sie sich die Themenlandkarte an und tragen Sie Ihre Themen, Fragen, Kritikpunkte, Hinweise etc. bis zum 18. September 2022, ein unter:

http://www.beteiligungsportal-bw.de/iccbischweier

Nach den Sommerferien sollen die 30 zufällig ausgesuchten Bürgerinnen und Bürgern aus Bischweier in einem Bürgerforum die Themenlandkarte erörtern und die Themen diskutieren. Ziel ist es, ein Bürgergutachten mit Anregungen und Hinweisen aus der Bürgerschaft von Bischweier zu den Planungen zu erstellen. Um den Teilnehmerkreis des Dialogforums zu ermitteln, werden Ende August Einladungsschreiben an 600 zufällig aus dem Einwohnermelderegister gezogene Einwohnerinnen und Einwohner postalisch versendet. Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben und auf die Einladung antworten. Aus denjenigen, die antworten, wird dann der Teilnehmerkreis ausgewählt. Die Teilnehmer sollen die Einwohnerschaft von Bischweier möglichst gut abbilden. D.h. es soll eine vielfältige Zusammensetzung geben. Das Forum wird dann zwischen Mitte September und Mitte Oktober voraussichtlich vier Mal tagen. Geleitet wird es von einer erfahrenen Moderatorin.

Für Fragen rund um die Bürgerbeteiligung können Sie sich jederzeit an die Servicestelle für Dialogische Beteiligung wenden unter: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/mitmachen/lp-17/icc-bischweier/kontaktformular/

Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sollen bis Ende Oktober dem Gemeinderat vorgelegt werden
Die Ergebnisse aus der dialogischen Bürgerbeteiligung sollen bis Ende Oktober dem Gemeinderat vorgelegt werden. Darauf aufbauend wird der Gemeinderat beraten, wie es dann weitergehen soll.
Der Bürgermeister hat vorgeschlagen einen Bürgerentscheid durchzuführen. Die Nachfolgenutzung wird unser Dorf und die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde auf Jahrzehnte prägen. Die Bürger sollen selbst entscheiden können.
Der Gemeinderat wird gebeten, zu bis Ende Oktober beraten und zu beschließen, ob ein Bürgerentscheid durchgeführt werden soll.

Eine 100 Jahre alte Linde sucht sich ihren Weg

Bauarbeiter entdeckten unterirdischen Wasserspeicher

In Bischweier ruhen aktuell die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke in der Bahnhofstraße. Wie das ausführende Unternehmen mitteilte, mussten aufgrund der aktuellen Wetterlage und coronabedingter Personalausfälle die Arbeitszeiten in den vergangenen Tagen reduziert werden.

Nachdem der erste Bauabschnitt der Deckenerneuerung zwischen der Murgtalstraße und der Friedrichstraße bereits fertiggestellt ist, ergaben sich im zweiten Bauabschnitt zwischen Friedrichstraße und Hermann-Föry-Straße zeitliche Verzögerungen. Unter anderen ist ein Grund hierfür die über 100 Jahre alte Linde in Höhe der Bahnhofstraße 19, die sich ihren Wasserbedarf über ihr in eine Steckmuffe eines Hausanschlusses gewachsenes Wurzelwerk gezogen hatte.

Während den Arbeiten sackte ein Baustellenfahrzeug in der Fahrbahndecke etwa zwei Meter vom Straßenrand entfernt ein. Bei der Ursachensuche entdeckten die Arbeiter in drei Meter Tiefe ein Wurzelwerk, das sich innerhalb der unterirdischen Infrastruktur zwischen Hausanschluss und Abwasserkanal ihr eigenes Wasserreservoir gebaut hatte. "Es wurde alles versucht, um der ehrwürdigen Linde ihren Wasserspeicher auch künftig zu erhalten", sagt Bürgermeister Robert Wein. Hierzu wurde auf beiden Straßenseiten schräg versetzt eine Schachtkammer aus wurzelabweisendem Material gelegt.

Die Linde auf Höhe der Bahnhofstraße 19 ist eine von zwei Linden in Bischweier, die im Jahre 2017 eine besondere Würdigung erhielten. Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, und Dr. Jörg Peter, erster Landesbeamter im Landkreis Rastatt, zeichneten die zwei Bäume als Naturdenkmäler aus. "Man sagt, die Linde kommt 300 Jahre, steht 300 Jahre und vergeht 300 Jahre", zitiert Robert Wein ein altes Zitat. Auch wenn sie nun mit 100 Jahren in ihrem Teenageralter für viel Wirbel im Dorf sorgte, wird sie dennoch liebevoll gehegt und gepflegt.

Zwischenzeitlich ist das drei Meter tiefe Loch wieder geschlossen und die Asphaltdecke gezogen. Noch nicht beendet sind die Arbeiten an der Gehwegverbreiterung entlang der südlichen Bahnhofstraße von der Einmündung der Friedrichstraße bis zur Verschwenkung kurz vor dem Kinderhaus Regenbogen. Über eine Länge von 150 Meter soll der Gehweg auf öffentlichem Grund um 1,50 Meter verbreitert werden, die Fahrbahn allerdings auf 5,50 Meter verschmälert.

Aktuell sind Straße, Gehwege und Flächen während der vorübergehenden Arbeitseinstellung geräumt, die ausgewiesene Umleitungsstrecke bleibt erhalten. Der letzte Bauabschnitt von der Kreuzung Hermann-Föry-Straße bis zur Alban-Stolz-Straße soll voraussichtlich Ende August beginnen.

Traktor
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Traktor
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Artikel BNN 30.07.2022

Gemeinderat bremst Bürgermeister

Mercedes statt Kronospan: Einwohner sollen mitreden, doch ein Bürgerentscheid ist nicht sicher

Bei der Meinungsbildung, ob der US-amerikanische Immobilienentwickler Panattoni auf dem Kronospan-Gelände für Mercedes-Benz ein Konsolidierungszentrum errichten darf, sollen die Bürger ein ordentliches Wörtchen mitreden. Ob es allerdings am Ende zu dem von Bürgermeister Robert Wein verfochtenen Bürgerentscheid kommen wird, ist nach der Gemeinderatssitzung am Donnerstag noch offen. Die Räte bremsten ihren Rathaus-Chef erst mal ein.
In der mehr als vier Stunden andauernden Sitzung bekräftigte Wein gewohnt wortreich immer wieder, dass die Gemeinde eine „klare Ansage“ machen wolle. Für das Gelände des ehemaligen Spanplattenwerks müsse eine Lösung gefunden werden, die mit dem Wohngebiet, umliegenden Betrieben sowie Umwelt und Klima verträglich sei.

Außerdem fordere man vom künftigen Nutzer zukunftsfähige Arbeitsplätze sowie eine angemessene Gewerbesteuer.
Während der Gemeinderat diesem Forderungskatalog noch einstimmig folgte, ging das Gremium bei der Frage nach einem Bürgerentscheid zunächst mal auf Distanz. Zwar wurde fraktionsübergreifend begrüßt, dass die Bewohner bei der Meinungsbildung bereits vor dem formellen Verwaltungsverfahren beteiligt werden. Dazu dient die sogenannte dialogische Bürgerbeteiligung, die vom Land Baden- Württemberg gefördert wird. Per Zufall werden Menschen aus Bischweier ausgelost, die über Aspekte der Ansiedlung beraten. Bei einer dieser Forumssitzungen sollen
 
nach dem Beschluss des Gemeinderats auch Kuppenheimer Bürger eingeladen werden.
Ob nach diesem Dialog noch ein Bürgerentscheid folgt, wollte eine Mehrheit des Gemeinderats von den Ergebnissen des Forums abhängig machen. Angesichts dieses Meinungsbilds scheute Wein eine Kampfabstimmung und zog seinen Beschlussvorschlag, die Verwaltung solle einen Bürgerentscheid vorbereiten, zurück. Jetzt liegt das Thema auf Wiedervorlage nach den Sommerferien.

Vertreter von Panattoni und Mercedes-Benz begrüßten am Donnerstag die geplante dialogische Bürgerbeteiligung, nahmen aber mit keinem Wort Stellung zu einem Bürgerentscheid. Deutlich wurde, dass der Automobilkonzern zwar Transparenz verspricht und für die Region ein „Leuchtturm-Projekt“ mit nachhaltigem Bau- und Betriebskonzept ankündigt. Auf Gas werde verzichtet; mit großer Photovoltaikanlage wolle man Strom für Wärmepumpen und Elektroheizungen produzieren.
Allerdings muss Mercedes auch Tempo machen angesichts der forcierten Elektro- Strategie sowie der nahen Ziele einer CO2-freien Energieversorgung in den Werken und der Lieferketten. Dazu bietet der Standort an der B462 in Nähe der Fabriken Rastatt und Kuppenheim mit einem Gleisanschluss vorzügliche Voraussetzungen.
Sprecher beider Unternehmen versuchten, mögliche Zweifel wegen Belastungen zu zerstreuen. Sie verwiesen auf mehrere Verladetunnel; zusätzlich sind Lärmschutzwände geplant. Zwar müsse täglich mit durchschnittlich 441 Lkw-An- sowie Abfahrten gerechnet werden. Allerdings gebe es die Anweisung, dass kein Lkw durchs Dorf fahren dürfe. Durch die Bündelung von Warenströmen werde man die Transporte optimieren, sodass Richtung Rastatt sogar weniger Verkehr unterwegs sein werde als aktuell. Vorgesehen ist auch eine zweite Zufahrtsstraße. Für die bis zu 500 Mitarbeiter soll ein Parkhaus errichtet werden; die Trucker können Sanitäranlagen, 78 Lkw-Stellplätze sowie diverse Imbisswagen auf dem Gelände nutzen.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“, betonte ein Mercedes-Mitarbeiter die langfristig angelegte Planung für Bisch-weier. Den Expansionsplänen des Nachbarn Dambach Lagersysteme – laut Robert Wein der größte Gewerbesteuerzahler am Ort – wollen die Investoren mit der Abtretung von 10.000 Quadratmetern entgegenkommen. Wie viele der erwarteten 500 Mitarbeiter auf der Mercedes-Gehaltsliste stehen, ließen die Unternehmensvertreter noch offen. Klar sei, dass man Montagearbeiten aus den Benz- Werken auslagern müsse – der Umfang sei allerdings noch offen.

www.zukunft-bischweier.de

ICC Bischweier Beteiligungsportal

Auf der Fläche des ehemaligen Spanplattenwerks in Bischweier plant Panattoni einen Standort zur Produktionsversorgung und Vormontage für die Mercedes-Benz AG. Panattoni ist ein Projektentwickler für Industrie- und Logistik-Immobilien. Die Mercedes-Benz AG wird Mieter des Standorts sein. Das Unternehmen möchte von Bischweier aus das regionale und globale Produktionsnetzwerk beliefern. Die Hauptaufgabe des neuen Standortes ist die Zusammenführung von Zuliefererprodukten, die Vormontage bestimmter Fahrzeugkomponenten und die Qualitätsabwicklung.

Die Planungen sollen in engem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. Es soll ein Dialogforum mit zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern aus Bischweier geben.

Um herauszufinden, mit welchen Themen sich das Dialogforum beschäftigen soll, haben die Gemeinde Bischweier, Panattoni und die Mercedes-Benz AG diese Beteiligungsseite aufgebaut. Die Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg berät dabei und stellt dafür das Beteiligungsportal des Landes Baden-Württemberg bereit.

hier gehts zum ICC Bischweier Beteiligungsportal

Anbieter Deutsche Telekom AG baut Glasfasernetz in der Gemeinde auf eigene Kosten aus

Bischweier als Pilotprojekt ausgewählt

Bischweier, Artikel BNN 23.05.22.Die Deutsche Telekom AG will im Rahmen eines Pilotprojekts alle Häuser in Bischweier auf eigene Kosten mit einem Glasfaseranschluss versorgen. Für die Gemeinde entstehen dadurch keine Kosten, betonte Bürgermeister Robert Wein (Freie Wähler) in der jüngsten Ratssitzung. Das spare fünf bis sieben Millionen Euro.Wettbewerb nimmt Fahrt aufDas Angebot reicht jedoch nicht nur bis ans Haus, sondern auch bis zu 20 Meter weiter ins Haus, sofern der Hauseigentümer ein entsprechendes Leerrohr zur Verfügung stellt, erklärte Telekom-Vertreter Klaus Vogel. Das Interesse der Bürgerschaft an dem Thema war sehr groß.Die Ausgangslage ist in Bischweier im Vergleich zu anderen Gemeinden im Murgtal komfortabel. Im überwiegenden Teil des Dorfes kann längst auf 250 Mbit/s zurückgegriffen werden. Das vom Landkreis Rastatt verlegte Backbone-Netz schließt bereits die Grundschule mit ein. Das Industriegebiet verfügt schon über Glasfaseranschlüsse. „Ein wichtiger Standortfaktor“, betonte der Rathauschef.
Bisher endet die Glasfaserversorgung in Bischweier an den grauen Multifunktionskästen am Straßenrand. Je weiter ein Nutzer von diesem Knotenpunkt entfernt wohnt, desto mehr nimmt die Internet-Geschwindigkeit ab. Die Telekom verspricht nun, dies zu ändern und dabei auch in finanzielle Vorleistung zu gehen –ohne Berücksichtigung der Vorvermarktungsquote. Die Datenweiterleitung über Kupferkabel bis zum Anschluss in der Wohnung hat dann ausgedient. Der Bund bietet dafür außerdem Fördergelder an. Das aktuelle Angebot der Telekom sei „bis jetzt einzigartig im Landkreis Rastatt, das ist super gelaufen für uns“, freute sich Bürgermeister Robert Wein. Warum ausgerechnet Bischweier als Pilotprojekt ausgewählt wurde, konnte er nicht sagen.
In einem nächsten Schritt ändert sich nun also das Netz von VDSL-Technik auf FTTH-Standard (Fibre-to-the Home, Glasfaser bis zum Haus). Wein bezeichnete den Sprung als eine „Versorgung der Zukunft.“
Seit der Landkreis Rastatt das Backbone-Netz flächendeckend verlegt habe, sei der Wettbewerb unter den Telekommunikationsanbietern, die Glasfasernetze betreiben wollen, „gewaltig angestoßen“ worden, berichtet der Schultes. Die Gemeinde sei beispielsweise bereits mit einem anderen Anbieter bezüglich der Glasfaserverlegung im Neubaugebiet Winkelfeld intensiv im Gespräch gewesen. Die Telekom habe davon erfahren, der Gemeinde ein ansprechendes Angebot vorgelegt und werde nun dort zum Zuge gekommen.

Unkraut

Neu hergerichtete Sitzbänke schon wieder demoliert

Erst in der vergangenen Woche war an eben dieser Stelle ein Bericht über die neu hergerichteten Sitzbänke zu lesen, die rechtzeitig zu Ostern wieder mit neuer Farbe und neuen Latten zum Ausruhen einluden. Nach nur wenigen Tagen sind gleich mehrere dieser Sitzbänke wieder mutwillig zerstört worden – besprüht und kaputt getreten. Ist das „cool“? Macht das irgend jemandem Spaß? Steuergelder und damit Aufwand der Allgemeinheit wird damit im wahrsten Sinne des Wortes „mit Füßen getreten“, und vielen Bürgern, die sich an den neuen Bänken hätten freuen können, wird die Sitzmöglichkeit während dem Spaziergang genommen.

Natürlich werden die Bänke wieder hergerichtet werden, und natürlich wird uns diese Aktion nicht demotivieren, weiter beständig für Bischweier zu arbeiten. Von vielen Seiten erfährt die Gemeindeverwaltung Wertschätzung für das, was sie tut – das können ein paar Vandalen auch mit Farbe nicht kaputt machen. „Zum Glück haben wir solche motivierte Mitarbeiter“, fasst Robert Wein zusammen, der ebenfalls keinerlei Verständnis für solch sinnlosen Vandalismus aufbringen kann.

Wer Hinweise zu den Verursachern machen kann, wird gebeten, sich bei der Gemeindeverwaltung zu melden. Melden sich die Verursacher freiwillig und übernehmen die Kosten der Wiederaufbereitung, wird von einer Anzeige abgesehen.

demolierte Sitzbank
Neu hergerichtete Bänke nach nur einer Woche wieder demoliert – Hinweise bitte an die Gemeindeverwaltung
besprühte Sitzbank

Haushalt der Gemeinde Bischweier für das Jahr 2022: Auf gutem Weg in schwieriger Zeit


April 2022: Inflation, Fluchtwellen, Corona- und Kriegsfolgen. Finanziell wird es schwieriger.
Für Bürger und Gemeinde. Zum Glück haben wir mit unserer Gemeinde rechtzeitig Vorsorge getroffen. Wir haben über Jahre im Gemeindehaushalt Rücklagen aufgebaut, die uns jetzt in schwieriger Zeit helfen.

Vorsicht, Durchblick, Weitblick, das hilft. Der Ausblick für die Haushaltsjahre 2018 bis 2021 war durchweg schlecht.  Die Haushaltspläne ließen für diese Jahre massive Fehlbeträge befürchten. Mit straffer Disziplin, klugem Handeln und dem Glück der Tüchtigen ist es uns gelungen, die Wende zu schaffen. Wir haben in diesen Jahren trotz schlechter Aussichten, Überschüsse erwirtschaftet und damit Reserven und Rücklagen geschaffen für die Herausforderungen,
die wir jetzt und in den kommenden Jahren zu bewältigen haben.
Ein herzlicher Dank an den Gemeinderat, der die mit seinen Beschlüssen das stabile Fundament für diesen Kraftakt geschaffen hat. Das kommt uns jetzt und in kommenden Jahren zu Gute.
Wir erschließen derzeit mit dem Winkelfeld das größte Baugebiet seit mehr als 50 Jahren. Wir finanzieren die von der Gemeinde alleine zu tragenden „Netto-Kosten“ von rund 5,4 Millionen € vollständig aus dem Gemeindehaushalt. Wir brauchen dafür keine Finanzierungskonstruktion außerhalb des Haushalts und wir brauchen dafür im Gemeindehaushalt auch keinen Kredit.
Wir finanzieren unseren Winkelfeldanteil vollständig aus Rücklagen, verteilt auf mehrere Haushaltsjahre.
Mit dem Haushalt 2022 finanzieren wir jetzt den noch fehlenden „Rest“ von rd. 1,4 Millionen €.
Durch die Erschließung Winkelfeld werden für die Gemeinde 37 Bauplätze geschaffen, die wir verkaufen und damit für die Haushaltsjahre 2023 ff. Einnahmen erarbeiten können. Die erfolgreiche Vermarktung der Bauplätze im Winkelfeld ist für unsere Gemeinde von großer Bedeutung.
Was auf den Bauplätzen der Gemeinde gebaut wird, wird das Baugebiet und unser Dorf auf lange Zeit prägen. Und auch das finanzielle Ergebnis wird auf viele Jahre deutlich zu spüren sein.


Wir brauchen deshalb aus der Vermarktung der Bauplätze dringend ein finanziell gutes Ergebnis. Nur dann können wir, die großen Herausforderungen der kommenden Jahre zufriedenstellend bewältigen.
Zum Beispiel müssen wir unsere Naturparkschule energetisch sanieren, zur Ganztagsschule ausbauen und für das Baugebiet erweitern. Eine erste Einschätzung der finanziellen Größenordnung zeigt, dass alleine für diese Aufgabe mit über 6 Millionen € zu rechnen ist. 
Das alleine zu finanzieren wird für unsere Gemeinde schwer. Wir brauchen staatliche Zuschüsse. Wir müssen einen Zuschussantrag erarbeiten. Möglichst bald. Dafür brauchen wir eine Planung. Mit dem Haushalt 2022 wird diese Planung finanziert. Der Planungsauftrag ist bereits erteilt.
Wir wollen dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit möglichst noch vor den Sommerferien ein Plankonzept mit Kostenschätzung als Grundlage für einen Zuschussantrag vorlegen.
Der Sommer kommt und damit die Gefahr von Starkregen. Die Flutkatastrophe in der Pfalz im vergangenen Jahr hat gezeigt, was das bedeuten kann. Hochwasserschutz ist wichtig.
Das war uns in Bischweier schon lange bewusst und deshalb haben wir über Jahrzehnte kontinuierlich für unseren Hochwasserschutz gearbeitet. Bis jetzt mit gutem Erfolg. Mit dem Haushalt 2022 finanzieren wir mehrere Maßnahmen und stärken den Hochwasserschutz für Bischweier. Von zentraler Bedeutung ist dabei, die Anlagen zum Schutz gegen Rückstau von der Murg zu erneuern und die Technik dafür auf den aktuellen Stand zu bringen, damit wir eine „rund um die Uhr“- Überwachung auf Dauer sicherstellen können. Ziel ist, dem Gemeinderat direkt vor oder direkt nach den Sommerferien einen Planentwurf und Leistungsbeschreibung für eine Ausschreibung vorzulegen. Realisierung möglichst noch in diesem Jahr.
Das Kinderhaus muss für das Baugebiet erweitert werden. Das Feuerwehrhaus muss saniert und erweitert werden. Mit dem Haushalt 2022 finanzieren wir die dafür erforderlichen Planungen.
Weil Stromausfälle wahrscheinlicher werden, finanzieren wir eine Notstromversorgung für unser Feuerwehrhaus. Und der Ausbau der Digitalisierung der Verwaltung wird finanziert.
Für die Bewirtschaftung, Unterhaltung und für das zukunftsfähig machen unserer Infrastruktur stellen wir rd. 2 Mio € zur Verfügung. Für das Personal, das die vielfältigen Aufgaben unserer Gemeinde zu erfüllen hat rd. 2,26 Millionen €.  

Qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten ist in Zeiten eines immer stärker werdenden Fachkräftemangels einer der entscheidenden Faktoren für die Leistungsfähigkeit einer Gemeinde. Vor allem für die kleinen Gemeinden wird es immer schwerer, weil größere bessere Aufstiegsmöglichkeiten bieten können. Die Zeiten werden schwerer. Aber auch in Sachen Personalgewinnung sind wir bis jetzt gut unterwegs. Mit dem Haushalt 2022 schaffen wir die Grundlage für Kinderhaus und Rathaus dringend benötigtes Personal zu suchen und hoffentlich zu gewinnen.
Das alles kostet viel Geld. Jedes Jahr. Dieses Geld müssen wir erwirtschaften. Auch in der Zukunft. Deshalb ist es wichtig, dass bei der Suche für die richtige Nachfolgenutzung für das Spanplattenwerk auch ein Augenmerk auf die finanziellen Wirkungen für unsere Gemeinde gelegt wird. Den bereits ansässigen guten Gewerbesteuerzahlern müssen wir eine dauerhafte Bleibeperspektive schaffen. Von Neuansiedlungen müssen wir angemessene finanzielle Erträge für unsere Gemeinde einfordern. Auch auf diese finanziellen Ziele müssen wir die Planverfahren für unsere Gewerbeflächen ausrichten. Mit dem Haushalt 2022 finanzieren wir diese Planverfahren.

Für eine kleine Gemeinde haben wir uns viel vorgenommen. Wichtige Weichenstellungen, die unser Dorf auf Jahre und Jahrzehnte wesentlich prägen werden. Mit dem Haushalt finanzieren wir die erforderlichen Verfahren und Projekte.

Viel Arbeit liegt vor uns. Mehr Arbeit, als wir Kapazität haben. Wie lösen wir dieses Problem?
Wir holen uns externe Hilfe, z. Bsp. die LBBW-Immobilien Kommunalentwicklung als Unterstützung, damit wir die 37 Bauplätze der Gemeinde im Winkelfeld innerhalb 1 Jahr vermarkten können. Mit externer Hilfe können wir mehr schaffen. Schneller.

Aber die für unsere Gemeinde jetzt und im kommenden Jahr anstehenden Aufgaben sind so groß, dass wir auch mit externer Hilfe nicht alles „auf einmal“ gleichzeitig nebeneinander abarbeiten können.
Wir müssen Prioritäten setzen und entscheiden, welche Aufgaben, Projekte, Verfahren zuerst bearbeiten werden können und welche vorübergehend etwas zurückgestellt werden müssen. Der Gemeinderat wird gebeten in kommenden Sitzungen zu beraten und zu entscheiden, in welcher Reihenfolge wir arbeiten sollen.
Klar ist, dass wir nicht alles in diesem Haushaltsjahr abschließend abarbeiten können. Alleine schon aus rechtlichen Gründen. Gesetzliche Verfahren und Fristen müssen zwingend eingehalten werden. Deshalb dauern Planverfahren, z. Bsp. für Gewerbeflächen halt Monate und Jahre und auch bei einer einfacheren Sache, wie der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED müssen wir warten, bis der Bescheid für den staatlichen Zuschuss bewilligt und zugestellt ist. Den warten wir ab, weil wir müssen und weil es sich unter dem Strich für unsere Gemeinde lohnt.
Wir arbeiten – soweit möglich - an mehreren Aufgaben parallel und können gute Zwischenergebnisse vorweisen. Zum Beispiel der Neubau für Bauhof-DRK, die Erschließung Winkelfeld, Digitalisierung Schule, etc. laufen gut.

Zur Vermarktung Bauplätze, zum FTTH-Ausbau für alle Wohnhäuser und zu Fahrbahnsanierung und Gehwegausbau Bahnhof- / Kuppenheimer Straße können wir vor den Sommerferien Gemeinderat und Öffentlichkeit weitere Zwischenergebnisse und Meilensteine vorlegen.
Nach den Sommerferien wird es mit hohem Einsatz und weiteren Aufgaben und Projekten weitergehen. Herzlichen Dank an Gemeinderat und Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. Gemeinsam können wir mehr erreichen.

Mit dem Haushalt 2022 schaffen wir die finanzielle Grundlage für unseren ehrgeizigen Arbeits- und Zeitplan. Wir sind in schwieriger werdenden Zeiten gut unterwegs.

Robert Wein
Bürgermeister

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Bischweier

Sehr geehrte Einwohner*innen und alle öffentlich Interessierten,
zu der am Donnerstag, 8. Dezember 2022, 18.00 Uhr, in der Markthalle, Rauentaler Straße 15, stattfindenden öffentlichen Gemeinderatssitzung darf ich Sie herzlich einladen.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise
Vor Eintritt in die Markthalle benutzen Sie bitte den aufgestellten Desinfektionsmittelständer zur Desinfektion Ihrer Hände.
Sollten Sie Krankheitssymptome haben oder sich krank fühlen, bleiben Sie bitte der Sitzung fern.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen

1. ICC Bischweier als Nachfolgenutzung für das ehemalige Spanplattenwerk
(ICC = Errichtung und Betrieb von Logistik- und Konsolidierungshallen mit Lkw-Standplätzen, Pkw-Parkplätzen und Gleisanbindung etc.)
1. Vorstellung der fortgeschriebenen Vorhabenplanung durch Mercedes-Benz/Panattoni; Fragen, Aussprache
2.Auffassung des Gemeinderates zum Vorhaben und zu dem ins Auge gefassten Verfahren
3. Informationsveranstaltung am 15. Dezember
4. Informationsbroschüre
5. Wahlausschuss für Bürgerentscheid bilden
6. Bürgerentscheid am 15. Januar 2023
7. Wie geht es nach dem Bürgerentscheid weiter?

2. Satzungsänderungen vor allem wegen Änderungen im Umsatzsteuergesetz  
1. Satzung zur Anpassung örtlicher Satzungen an § 2b UStG
2. Benutzungs- und Entgeltordnung für die Markthalle
3. Benutzungs- und Gebührenordnung Sporthalle

3. Kindersportschule Mittelbaden  
 
4. Annahme von Spenden

5. Gegenseitige Deckungsfähigkeit Haushalt

6. Antrag auf Bauvorbescheid: Hindenburgstraße 12/Kuppenheimer Straße 17

7. Fragen, Anregungen, Bekanntgaben

Freundliche Grüße

Robert Wein
Bürgermeister

Artikel BT 07.04.2022

Zeitplan für Erschließung Winkelfeld kann eingehalten werden

trotz über 60 Ausfalltagen wegen Schlechtwetter

Das vergangene Jahr war schwierig. Für uns alle und auch für die Erschließungsarbeiten für unser Baugebiet Winkelfeld.
Über 60 Ausfalltage wegen Schlechtwetter. Dazu Corona, Lieferketten-probleme, Baupreisexplosion, etc., haben die Verantwortlichen vor ernste Herausforderungen gestellt. Aber dank weitsichtiger Planung, guter Zusammenarbeit und dem Glück der Tüchtigen kann Bürgermeister Robert Wein nach dem Zwischenbericht des Erschließungsträgers Ende März 2022 erleichtert feststellen: „Wir sind (wieder) im Plan und wir können den Kostenrahmen einhalten!“

Die Erschließungsarbeiten können, wenn keine größeren Überraschungen mehr kommen, aller Voraussicht nach im Dezember abgeschlossen werden, so dass 2023, wie angestrebt, mit dem Bau privater Häuser begonnen werden kann. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass es auch anders kommen kann. In der vergangenen Woche konnte wegen Schlechtwetter 4 Tage nicht gearbeitet werden.
Das ist zu verkraften, aber allzu oft darf das nicht vorkommen. 

Fazit: Im Normalfall wird die Erschließung Winkelfeld im Spätjahr termingerecht fertig gestellt.
Wenn das Wetter oder andere Schwierigkeiten uns einen Strich durch die Planung machen, dann wird es später.
Wir bitten um Verständnis.

Lufbild Baugebiet Winkelfeld
Trotz schwieriger Bedingungen sind wir mit der Erschließung im Winkelfeld gut vorangekommen.

Im Winkelfeld sind Ende März 2022 bereits die meisten Kanal- und Wasserleitungsarbeiten fertig gestellt. Nur noch kurze Teilstrecken müssen
in die Tiefe gelegt werden. Aber die haben es in sich. Sie liegen im Grundwasser, das durch den vielen Regen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist.
Doch auch diese Herausforderung soll im Zeitplan gemeistert werden.
Um das zu schaffen, wurde die Arbeitsplanung geändert.

Ursprünglich war geplant, zuerst die tiefliegenden Leitungen, also vor allem Abwasserkanäle im ganzen Gebiet vorab zu verlegen.
Wenn das Grundwasser aber hoch ist, dann können die Kanäle dort unten nicht einfach eingelegt werden. Wir haben entschieden, die Teilbereiche,
in denen die tief liegenden Kanäle noch nicht verlegt sind, jetzt erst einmal zurück zu stellen. Wir erwarten, dass das Grundwasser, wie üblich,
ab April sinken wird. Die noch fehlenden Kanäle können dann etwas später verlegt werden.

Dafür werden andere Arbeiten vorgezogen. In den Bereichen, in denen die tief liegenden Leitungen schon verlegt werden konnten, haben wir bereits mit Kabelarbeiten begonnen.
Es werden Strom-, Beleuchtungs- und Breitbandkabel verlegt. Dazu werden fleißig Bordsteine gesetzt und erste Teile der Bordsteinanlage fertig gestellt.
Das große Regenrückhaltebecken südöstlich des Winkelgrabens konnte bereits erdbautechnisch fertig gestellt werden.
Im nächsten Schritt wird demnächst das Durchlassbauwerk gebaut, das die Menge des in die Murg abfließenden Wasser regelt.

Dafür muss vorab die Hauptwasserleitung und das Breitband-backbone-Kabel der Stadtwerke Gaggenau verlegt werden. Da hängt die Wasserversorgung der Stadt Gaggenau und das Internet dran.
Die Arbeiten werden gut vorbereitet und sorgfältig ausgeführt. Wir wollen die Trinkwasser- und Internetversorgung unserer Nachbarn in Gaggenau erhalten.
Im Winkelfeld werden nach den Kabelarbeiten bald die „echten“ Straßenbauarbeiten beginnen.
Unterbau, Schotter, Bordsteine, Rinnen und Bitumentragschicht müssen eingebaut werden.
Ganz zum Schluss dann die Asphaltfeindecke bzw. Pflaster. Ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm für die kommenden 9 Monate.

Lieferkettenprobleme und Preisexplosionen in der Baubranche können wir in Bischweier bis jetzt entspannt beobachten.
Wir haben für unser Baugebiet Winkelfeld zum Glück rechtzeitig Vorsorge getroffen. Wir haben Material und Kosten gesichert.
Bis jetzt sieht es so aus, als könnten wir unsere Termin- und Kostenplanung einhalten. 

Abgerechnet wird im ersten Halbjahr 2023. Messen Sie uns an unseren Ergebnissen!

Noch viel Arbeit zu leisten- Wie geht es weiter?

Winkelfeld ist das größte Baugebiet der Gemeinde Bischweier seit über 50 Jahren und auch im Vergleich mit anderen Gemeinden ist Winkelfeld ein großes Baugebiet.
Damit ist viel Arbeit verbunden. Hindernisse müssen überwunden werden. Das braucht Einsatz und Zeit.

Rund 7 Jahre mussten wir vorbereiten und vorarbeiten. Schwierige Verfahren mussten bewältigt, überzogene Forderungen mussten abgewehrt, bürokratische Hürden mussten überwunden werden.
Das haben wir geschafft. Wir haben Grundlagengenehmigungen erarbeitet, widerstrebende Interessen zusammengeführt, Blockaden umgangen und dann zwei Bebauungspläne und zwei Bodenordnungen zur Rechtskraft gebracht. Erst dann konnten technische Planungen erarbeitet und Bauarbeiten ausgeschrieben und vergeben werden. Rund 7 Jahre mussten wir dafür arbeiten und warten.  

Dann konnten wir endlich Gas geben. Die Erschließung für den Abschnitt 1 (NETTO-Markt, Kreisverkehr Murgtalstraße, Stichstraße) haben wir in rund 1 Jahr realisiert. NETTO hat bestätigt, dass wir mit Bebauungsplan, Bodenordnung und Bau schnell waren.

Die derzeit laufende Erschließung für den Abschnitt 2 können wir wahrscheinlich in weniger als 2 Jahren realisieren. Wenn das so klappt, wonach es ja derzeit aussieht, dann sind wir auch mit unserem Abschnitt 2 wieder zeitlich richtig gut unterwegs. Auch das kann sich dann gut sehen lassen. Gute Arbeit.

Aber -  soweit sind wir noch nicht. Diese Arbeit müssen wir in den nächsten Monaten erst einmal leisten.
Und das wird unsere kleine Mannschaft weiter stark fordern.

Für Freiflächen, Fußwege, Spielflächen muss die Ausführungsplanung noch fertiggestellt werden.
Den Auftrag dafür haben wir an das Ingenieurbüro STADT + NATUR, Planung für naturnahe Lebensräume in Freudenstadt erteilt.
uf den Entwurf sind wir gespannt. Frau Grün, so heißt die Inhaberin, ist gebeten, dem Gemeinderat bis Mai/Juni einen Entwurf vorzulegen.

Die Beschlüsse sollen dann im Herbst gebaut und realisiert werden.

Luftbild Ententeich
Unser Ententeich bekommt nur wenig Wasser, weil die Quelle, die ihn versorgt schwach ist.

Die Teichanlage zwischen zwischen Kinderhaus und Grundschule ist schön und beliebt.
Das Wasser dafür kommt aus einer Quelle aus dem Vorgarten eines privaten Wohnhauses in der Eichelbergstraße. Im Sommer und in „Trockenzeiten“ kommt zu wenig Wasser.

Wir müssen die Wasserversorgung für die zwei Teiche zwischen Kinderhaus und Schule verbessern. Wir haben auch schon eine gute Lösung gefunden.
Wenn wir vom Teich bis zum Grundwasserbrunnen im Brüchel eine Leitung bauen, dann können wir unsere schöne Teichanlage und die dazwischenliegenden Grünanlagen im Winkelfeld mit Grundwasser aus dem Brunnen im Brüchel mit Wasser versorgen.

Die Idee ist gut – aber um die Idee zu verwirklichen müssen wir auch in diesem Fall wieder erst einmal bürokratische Hürden überwinden. Es hilft alles nichts. Wir müssen ein aufwändiges wasserrechtliches Verfahren betreiben. Auch das braucht Arbeit und Zeit.  Nach über einem Jahr haben wir jetzt Signale erhalten, dass wir die erforderlichen Genehmigungen bekommen können.

Wir haben die technischen Planungen auf eigenes Risiko vorgezogen und deshalb zum Glück bereits fast fertig. Wir hoffen, auch dieses Thema dem Gemeinderat bald (im Mai?,  Juni?) zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen zu können.

Auch Straßennamen müssen noch gefunden und festgelegt werden.
Deutliche Meinungsunterschiede sind sichtbar geworden. Wir suchen nach Lösungen. Vorschläge sind willkommen.

Und dann kommt noch eine Aufgabe, die sehr viele Menschen interessiert:

Wann und wie werden die über 30 Bauplätze der Gemeinde im Winkelfeld vergeben?  

Ziel ist es, vor den Sommerferien das Verfahren für die Vergabe der Gemeindebauplätze im Winkelfeld festzulegen.
Der Gemeinderat wird in öffentlicher Sitzung am 21. April beraten und beschließen, ob für dieses umfangreiche Aufgabenpaket
mit der Vermarktungsabteilung der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH, Stuttgart, ein renommierter Dienstleister beauftragt wird.

Hände, die einander halten

Winkelfeld: Provisorischer Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer wird gebaut

Sperrung des Durchgangs durch die Baustelle lässt sich nicht ganz vermeiden

"Betreten der Baustelle verboten, Eltern haften für ihre Kinder" - Baustellenzäune mit diesem Verbotsschild stehen den Bürgern oft im Weg. Nicht so im Baugebiet Winkelfeld - zumindest bisher: Weil der Winkelweg eine beliebte und viel genutzte Fußwegverbindung ist, hat sich der Bürgermeister stark dafür eingesetzt, die Fußwegverbindungen durch die Baustelle im Winkelfeld durch den Bau von abgesicherten Provisorien möglichst lange offen zu halten.

Das funktioniert jetzt schon rund  ein Jahr sehr gut. Hierfür herzlichen Dank an den Erschließungsträger ESB Kommunal-Projekt und die ausführende Firma Grötz, die die provisorischen Fußwege durch das Baugebiet gebaut haben und ihre Nutzung ermöglichen (Das ist nicht selbstverständlich, weil das zusätzlicher Aufwand ist, der nicht bezahlt wird und es sind haftungsrechtliche Risiken damit verbunden). Ebenfalls ein herzliches Danke an alle Mitbürger*innen, die die provisorischen Fußwegverbindungen durch die Baustelle sehr diszipliniert und mit Rücksicht auf die Bauarbeiten verantwortlich nutzen.

Gemeinsam haben wir es geschafft, die Fußwegverbindungen durch das Winkelfeld trotz Baustelle offen zu halten. Die Arbeiten, die jedoch nun in den nächsten Wochen anstehen, machen allerdings eine Sperrung des Verbindungswegs in Verlängerung der Winkelfeldstraße ab etwa Mitte Mai erforderlich.

Gleichzeitig kann künftig die Baustellenzufahrt für die Arbeiten am Regenrückhaltebecken nur über die Kuppenheimer Straße/Bahnhofstraße/Kirschenallee erfolgen. Damit dort jedoch die bestehende Fuß- und Radwegverbindung ab dem Tennisplatz in Richtung Rotenfels aufrechterhalten werden kann, wird bis zur Fertigstellung des Regenrückhaltebeckens ein provisorischer Verbindungsweg hergestellt. Diese Arbeiten werden im Laufe des Aprils durchgeführt werden.

Auf dem Plan ist die provisorische Wegeführung und die leider nicht vermeidbare Sperrung eingezeichnet. Wir bitten vielmals um Verständnis.

Zeichnung des Radweges

Defibrillatoren können Leben retten - auch in Bischweier

Gleich fünf AED-Geräte im Ort öffentlich zugänglich

Es gibt Themen, bei denen man hofft, dass man sie nie brauchen wird - die aber Leben retten können. Dazu gehört die Wiederbelebung - mithilfe von Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung oder aber auch die Nutzung von Defibrillatoren. Solche AED-Geräte, auch Laiendefis genannt, sind medizinische Geräte zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstößen. Wegen ihrer Funktionsweise sind sie besonders für Erste Hilfe durch Laienhelfer geeignet - und helfen damit wertvolle Minuten zu überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Da nur die wenigsten Menschen ein solches AED-Gerät privat zu Hause haben, hat die Gemeinde auf Anregung und mit großer Unterstützung des DRK-Ortsvereins zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Gerät in der Sparkasse im vergangenen Jahr vier solcher Geräte angeschafft und an zentralen Orten in Bischweier aufgestellt, um sicher zu gehen, dass im Bedarfsfall eines in der Nähe ist. Finanziert wurden diese vier Defibrillatoren durch den Erlös anlässlich der Feier zum 775-jährigen Jubiläum der Gemeinde, der von der Gemeinschaft der örtlichen Vereinen erwirtschaftet wurde, sowie zu gut 50 % gefördert durch die ProCent-Aktion des Daimler-Werks Gaggenau.

Drei der im letzten Jahr installierten Geräte sind für die Öffentlichkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit zugänglich, da sie an Hausaußenwänden angebracht sind, nämlich eines zum Aufgang zum Clubhaus des VfR Bischweier, eines am Clubhaus des Tennisclubs und eines unter der Überdachung beim Eingang zum Dorfhaus. Ein weiteres Gerät befindet sich im Regieraum der Sporthalle und ist zugänglich, solange die Halle geöffnet ist.

Schon länger gibt es außerdem einen Defibrillator bei der Sparkasse in Bischweier.

Die außen angebrachten Geräte sind mit einer Heizvorrichtung ausgestattet, die auch bei extremen Minusgraden die Funktionstüchtigkeit gewährleistet.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle nochmals an die Gemeinschaft der örtlichen Vereine, an ProCent und dem DRK-Ortsverein für diese sinnvolle Anschaffung, die im besten Fall Leben retten kann.

Defibrilator am Dorfhaus

Warnsystem für unsere Bürger verbessert, Sirene auf Rathausdach verstärkt

Sirenen auf dem Rathausdach

Dass wir in Bischweier gerne ruhig wohnen, haben sich im vergangenen Jahr auch einige Wespen gedacht und ihr Nest direkt in die Sirenenanlage auf dem Rathaus gebaut.
Das hat den Schalldruck gesenkt. Die Sirene war kaum noch zu hören. Aber so ruhig wollen wir es dann doch nicht.Im Ernstfall müssen die Menschen im Dorf durch eine laute, deutlich für alle zu hörende Sirene rechtzeitig gewarnt werden.

Die Ursache für die plötzlich zu leise Sirene wurde schnell gefunden, das Wespennest entfernt und beim nächsten Probelauf war die Sirene wieder so laut wie zuvor.Aber nicht laut genug.
Beim Probelauf wurde festgestellt, dass die Sirene in Randlagen nicht deutlich genug zu hören war. Wir haben eine Erweiterung in Auftrag gegeben und staatliche Zuschüsse beantragt.

Wir waren schnell, aber die Bearbeitung des Zuschussantrags beim Land und die Lieferung der Verstärkungsanlage hat unsere Geduld ziemlich auf die Probe gestellt. Beides hat erstaunlich lange gebraucht. Mehrere Monate mussten wir warten. Am 15. März wurde endlich geliefert und aufgebaut. Der Bürgermeister hat sich gefreut. Das Warnsystem für die Bürger seiner Gemeinde wurde an seinem Geburtstag verbessert.
Die Kosten für die Erweiterung von ca. 8.000 Euro können vollständig mit der Landesförderung bezahlt werden.

Ein schönes Geburtstagspräsent für den BM und eine gute Sache für unser ganzes Dorf.

Enten und Fische nicht mit Essensresten füttern

Fischfutterautomat bietet Alternative

Fischfutterautomat auf Entensee

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Wer Wildtiere mit Essensresten füttert, schadet oft mehr, als dass er der Natur hilft.

Zum einen vertragen viele Wildtiere Brot und ähnliches nicht – da zu salz- oder zuckerhaltig – und es dazu beiträgt, dass der Magen aufquillt. Zum anderen leidet auch die Wasserqualität unter der Fütterung: Brotbrocken führen dazu, dass das Wasser mit zusätzlichen Närhstoffen angereichert wird. Es entstehen immer mehr freischwimmende Algen, welche durch ihren Schatten das Vordringen der Sonnenstrahlen in tiefere Uferbereiche verhindern und so zum Absterben von Unterwasserpflanzen und damit oft zum Absterben vom ganzen Gewässer führt. Ein weiterer Nachteil ist, dass nicht verwertete Essensreste auch Tiere anlockt, die man lieber nicht in der Nachbarschaft haben möchte – beispielsweise Ratten.

Aus diesem Grund bittet die Gemeinde eindringlich, weder die Fische noch die Enten mit mitgebrachten Lebensmitteln wie Brot oder ähnliches zu füttern. Die Tiere sind auch nicht von einer Fütterung abhängig und können sich sehr gut selbst ernähren. Wer dennoch nicht auf eine Fütterung verzichten möchte, kann Futter aus dem Automat am See ziehen, der über die Sommermonate vom Bauhof der Gemeinde Bischweier regelmäßig befüllt wird und aktuell für die kommende Saison aufgestellt wurde. So haben alle länger Freude am See – Mensch und Tie

Bericht BNN 03.03.2022: Unternehmen bricht Betonsilos ab, Demontage auf dem Kronospan-Areal soll sechs Monate in Anspruch nehmen

Bagger beim Abriss der Silos
Bild BNN, Artikel 03.03.2022

Bischweier. Die vier markanten Stahlbetonsilos auf dem Kronospan-Areal, die an die B462 grenzen, werden seit vergangener Woche von einem Spezialunternehmen abgebrochen. Eine Weinheimer Fachfirma ist mit der Demontage der gesamten Anlagen betraut, die etwa sechs Monate in Anspruch nehmen wird. Rund 90 Prozent des abgebrochenen Materials wird vor Ort aufbereitet und später als Tragschicht wieder verwendet. Somit werden zwischen 13.000 und 15.000 An- und Abfahren von schweren Lkw vermieden.Bislang haben sich nur einzelne direkte Nachbarn über den Lärm beschwert, wie Bürgermeister Robert Wein auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt. „Ich habe dann sofort Kontakt mit den Verantwortlichen aufgenommen“, betont er.

Die für den 14. März anvisierte Bürgerinformationsveranstaltung über die weitere Zukunft des Kronospan-Areals muss verschoben werden, so Bürgermeister Wein weiter. Ursprünglich hatte der Rathauschef für diesen Donnerstag eine Gemeinderatssitzung geplant, in der öffentlich über das künftige Nutzungskonzept debattiert werden sollte. Allerdings hatte ein Interessent deutlich gemacht, dass er mit seinen Planungen noch nicht an die Öffentlichkeit könne, weil eine technische Fragestellung zuerst noch intern abgeklärt werden müsse, so der Bürgermeister. „Die Nachfolgenutzung des Kronospal-Areals muss in einem öffentlichen Verfahren auf den Tisch“, sagt er. Er geht davon aus, dass die noch offenen Fragen schnell geklärt werden, denn alle potenziellen Interessenten hätten einen „ambitionierten Zeitplan“.

Närrischer Besuch im Kinderhaus

Was war denn da am Schmutzigen Donnerstag los? Keine Kinder im Kinderhaus – und stattdessen eine ganze Horde Ritter, Prinzessinnen, Clowns und Superhelden, die die Räume gutgelaunt zur Partyhöhle umfunktionierten? Sowohl am Schmutzigen Donnerstag als auch am Freitag durften die Kinder verkleidet ins Kinderhaus kommen – was sie auch mit Begeisterung taten. Die große Faschingsparty fand (natürlich coronakonform, das heißt gruppenintern) am Donnerstag statt – mit närrischem Besuch:

Die beiden Holzmaskengruppen Kirschdestorre und Murgtäler Schluchte-Daifli stellten sich den Kindern vor und sorgten für die richtige Stimmung. Die Krippenkinder bestaunten die Hästräger mit sicherem Abstand vom Eingang aus, bei den mutigeren Großen konnten die Fasenachter dann schon mehr aus sich raus gehen: Im Kinderhaushof wurden die Kinder mit lauten Schellengeräuschen an die Fenster gelockt, es wurden, um etwas Rosenmontagsumzugsstimmung aufkommen zu lassen, Bonbons in die Zimmer geworfen und über eine große Musikbox Faschingsmusik gespielt. Nachdem alle Kinder gezeigt haben, dass sie so stark wie ein Tiger sind, es sehr wohl Lieder über einen selbst gibt und sie die Tanzreihenfolge bei Tschu Tschu Wa beherrschen, erhielt jedes Kind eine Brezel von den Hästrägern. 

Ein herzliches Dankeschön an die Kirschdestorre und die Schluchte-Daifli für ihren tollen Besuch, der den Kindern die Faschingstraditionen näher gebracht hat und für die richtige Stimmung bei unserer Fastnachtsparty gesorgt hat!

Illegale Müllentsorgung in Bischweier

Bürgermeister Wein und Landrat Dusch
Eine tolle Aktion! Ein herzliches Dankeschön für die spontane, ehrenamtliche Hilfe aus der Bürgerschaft

Tüten mit Hausmüll, Fast-Food-Verpackungen, Baustellenabfall –
der Bauhof der Gemeinde Bischweier kann ein Lied davon singen, was man alles rund um den Ort im Grünen und auf den Straßen findet.

Regelmäßig finden gezielte Arbeitseinsätze innerhalb des Bauhofs statt, um Müll aufzusammeln, aber manchmal stoßen die Mitarbeiter auch nebenbei auf Liegengelassenes
und nehmen es gleich mit, um es fachgerecht zu entsorgen.
Dabei räumen sie oftmals auch die Bereiche auf, die eigentlich in der Zuständigkeit des Kreises liegen:
„Wichtig ist, dass Bischweier sauber ist – und da muss man anpacken, nicht nur Zuständigkeiten prüfen und
andere zum Anpacken ermahnen“, ist Bürgermeister Robert Wein überzeugt.

Begeistert ist er vom ehrenamtlichen Einsatz, der vergangenes Wochenende stattgefunden hat: Tanja und Peter Kessner
haben sich kurzerhand auf den Weg gemacht und den Müll, der auch vom Sturm durch die Landschaft gewirbelt wurde,
händisch eingesammelt. „Ich bin sehr froh, dass wir so engagierte Bürger haben, die einfach spontan mit anpacken – für Bischweier“,
zeigt sich Robert Wein sehr dankbar für das Engagement.
Gerade durch die Stürme der letzten Tage war für den Bauhof besonders viel zu tun, weshalb es natürlich die Arbeit der Gemeinde erleichtert, wenn sie solche Hilfe erhält.

Am Besten wäre natürlich, der Müll würde erst gar nicht in der Landschaft landen. Manches wird unabsichtlich weggeweht oder geht von ungesicherter Ladung verloren,
vieles wird aber auch absichtlich (oder gedankenlos?) im Grünen entsorgt.
Wenn hier jeder seinen eigenen Müll wieder mitnimmt, andere darauf hinweist und vielleicht auch mal etwas aufhebt,
das neben einem Mülleimer gelandet ist, ist schon viel geholfen.

Antrittsbesuch des Landrats in Bischweier:Gewerbe- und Ortsentwicklung mit Augenmaß

Bürgermeister Wein und Landrat Dusch
Bürgermeister Robert Wein (links) mit Landrat Dr. Christian Dusch vor dem Rathaus in Bischweier.

Die Gemeinde Bischweier wird ihre Gewerbeflächen weiterhin mit Augenmaß entwickeln. Bürgermeister Robert Wein schilderte Landrat Dr. Christian Dusch bei dessen Antrittsbesuch die räumliche Lage der Flächen und machte auch das nicht immer einfache Zusammenspiel mit der Wohnbebauung deutlich. Landrat Dr. Dusch sicherte der Gemeinde zu, alle Fragen des Verkehrs, der im Wesentlichen über drei Kreisstraßen mit den umliegenden Städten und Gemeinden verbunden ist, auch weiterhin wohlwollend im Landratsamt zu begleiten.
 
Bürgermeister Wein dankte dem Landkreis Rastatt in diesem Zusammenhang für die konstruktive Lösung zum Ausbau der Ortsdurchfahrt entlang der K3713. „Voraussichtlich im Juni sollen die Arbeiten beginnen“, erklärte Landrat Dr. Dusch. Bürgermeister Wein sprach sich für ein übergreifendes Verkehrskonzept für den Bereich des vorderen Murgtals aus.
 
Einig waren sich Landrat und Bürgermeister darin, dass die neue B3 zur Ortsumfahrung von Kuppenheim möglichst schnell umgesetzt werden solle, insbesondere der erste Abschnitt von der heutigen K3714 am Abzweig von der B462 bei Bischweier bis zum Kreisel beim Gewerbegebiet Kuppenheim.
 
Als Nachbargemeinde zur Deponie Hintere Dollert bei Gaggenau-Oberweier begrüßte Bürgermeister Wein das aktuelle Vorgehen des Landkreises. „Es ist gut, dass nun viele Beteiligte eingebunden werden, um eine gute, gemeinsame Lösung zu finden“, erklärte der Bürgermeister. Als Mitglied des Kreistags und des Ausschusses des Eigenbetriebs „Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Rastatt“ sei ihm durchaus bewusst, dass bei der weiteren Planung auch die Entsorgungssicherheit eine wichtige Rolle spielen werde.
 
Neben dem Straßenverkehr gewinnen der Ausbau der Radwege sowie die Bahnanbindung eine immer höhere Bedeutung. Während die Murgtalbahn in Bischweier bereits zweigleisig ausgebaut ist, wurde nun auch ein weiterer Ausbau bis Rastatt geprüft. Ein Vorhaben, das Bürgermeister Wein und Landrat Dr. Dusch ausdrücklich unterstützen. „Damit ist die Region noch zuverlässiger per Bahn erreichbar“, erklärte Landrat Dr. Dusch. Bürgermeister Wein verwies zudem auf den Güterverkehr, der über die bestehenden Anschlussgleise bei Bischweier zum Gewerbegebiet abgewickelt werden könne.
 
Die Entwicklung des Ortskerns von Bischweier schreitet derweil weiter voran. „Die Innenentwicklung sowie die Umsetzung von Sanierungsprogrammen haben bei uns hohe Priorität“, erklärte Bürgermeister Wein. Man wolle den Ort, der von großen Flächen mit Streuobstwiesen umgeben ist, weiter lebenswert gestalten. Nach wie vor schwierig sei es allerdings, einen guten Einzelhandel für den Ort zu gewinnen. Landrat Dr. Dusch lobte das Konzept mit Kinderhaus und Naturparkschule. Die Gemeinde plant hier umfassende Sanierungen und Erweiterungen.

Bürgerbüro Bischweier bietet vielfältige Leistungen an

Frau Emrich bei der Arbeit im Bürgerbüro
Mit Termin steht das Rathausteam auch gerne persönlich zur Verfügung

Jeder Bischweirer war schon mal dort, aber nur die wenigsten wissen, wie vielfältig die Leistungen sind, die angeboten werden: Die Rede ist vom Bürgerbüro im Rathaus. Reisepass, Personalausweis, Wohnsitz an-/ab- oder ummelden, das sind Dienstleistungen, die jeder mal in Anspruch nimmt. Aber was macht das Bürgerbüro noch? „Viel!“, lacht Gudrun Emrich, die zuständige Sachbearbeiterin in Bischweier. Neben dem Einwohnermeldeamt betreut sie auch die Fachgebiete Friedhof und Standesamt, das heißt, sie ist die erste Ansprechpartnerin, wenn es um Eheschließungen und Namensänderungen oder auch Sterbefälle geht. Auch den Landesfamilienpass kann man bei Gudrun Emrich beantragen.

Der Fachbereich „Bürgerservice“, der organisatorisch dem Hauptamt zugeordnet ist, bietet jedoch neben den rechtlichen Pflichtaufgaben auch viele freiwillige Aufgaben an. „Es ist uns wichtig, dass wir uns nicht nur auf die reinen Pflichtthemen beschränken, sondern darüber hinaus weitere Serviceleistungen erbringen“, erläutert Bürgermeister Wein. So können im Bürgerbüro – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – leere Batterien und verbrauchte Tonerpatronen abgegeben werden, die fachgerecht entsorgt werden, auch abgegebene Korken werden einer sinnvollen Wiederverwertung zugeführt.
Es wird jedoch nicht nur gesammelt, sondern auch ausgegeben: Müllsäcke des Abfallwirtschaftsbetriebs (Restmüll und Bio) können (gegen eine Gebühr für die Entsorgung der vollen Säcke durch die Müllabfahr) erworben werden, Hundekotbeutel werden (kostenlos) ausgegeben, um Bischweier sauber zu halten.

„Trotz Corona kann das alles persönlich abgeholt werden“, betont Robert Wein und verweist darauf, dass dann eben eine Ausgabe durch ein Fenster oder über die Haustüre erfolgt, mit kurzer vorheriger telefonischer Voranmeldung. Ist eine Beratung erforderlich, steht das Rathausteam während den Öffnungszeiten nach telefonischer Terminvereinbarung auch persönlich zur Verfügung – mit Impfnachweis oder aktuellen Corona Test und Maske versteht sich.

„Dennoch versuchen wir natürlich, den Bürgern eine möglichst risikofreie, das heißt in dem Fall leider immer noch kontaktfreie, Information zukommen zu lassen“, erläutert Wein, und verweist darauf, dass beispielsweise die Vorsorgemappe des Landkreises im Windfang des Rathauses zur Mitnahme ausliegt. Diese beinhaltet Infos und Muster für Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen oder Vorsorgevollmachten. Ganz neu eingetroffen ist das aktuelle Programm der Volkshochschule, das ebenfalls am Eingangsbereich des Rathauses zum Mitnehmen bereit liegt.
Auch Formulare für die Einkommenssteuererklärung können kontaktfrei im Eingangsbereich  mitgenommen werden.

„Das Bürgerbüro ist weit mehr als Personalausweisstelle“, fasst der Bürgermeister die vielfältigen Aufgaben zusammen.
Bei Fragen rund um das Serviceangebot oder um einen Termin zu vereinbaren,
ist der Fachbereich Bürgerservice unter 07222 – 9434-11 oder 07222 – 9434-0 zu erreichen.

Kinderhaus bisher von Schließungen in der vierten Welle verschont

Präventiv-Konzept in Bischweier zeigt Wirkung

Erzieherin mit Maske
Für die Kinder schon fast normal: Die Erzieher*innen tragen eine Maske während ihrer Arbeit

Der Höhepunkt der vierten Welle ist erreicht, die Zahlen steigen und immer mehr Personen befinden sich in der Absonderungspflicht. Eine große Herausforderung für öffentliche Einrichtungen – auch das Kinderhaus hat immer wieder positive Fälle zu vermelden. Durch die Testpflicht an drei Tagen für alle Kinder (auch die unter Dreijährigen in der Krippe) werden Infektionen aber frühzeitig erkannt. Tritt ein Fall in einer Gruppe auf, müssen die anderen Kinder der Gruppe fünf Tage lang täglich im Testzentrum getestet werden. Hierdurch können Nachfolgeinfektionen schnell und vor dem Eintritt ins Kinderhaus erkannt werden. Auch die voll geimpften / geboosterten Erzieher*innen nehmen regelmäßig an den Testungen teil, um eine zusätzliche Sicherheit zu bieten.

„Bisher fahren wir sehr gut damit“, fasst Marlene Herbstreith, Leiterin des Kinderhauses die Situation zusammen. Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch funktionieren hervorragend in alle Richtungen – und die Eltern haben großes Verständnis für die Situation und die Auflagen. Bürgermeister Robert Wein ergänzt, dass sich der Kurs, den der Gemeinderat weitblickend für Kinderhaus und Schule in Sachen Coronaprävention festgesetzt hat, bewährt hat. Beide Einrichtungen wurde von der Gemeinde nämlich bereits vor Monaten und damit als eine der ersten im Landkreis mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet, die – zusätzlich zum obligatorischen Lüften – auch einen Beitrag dazu leisten, dass sich Infektionen nicht so schnell ausbreiten.
Coronabedingt werden die Gruppen im Kinderhaus immer noch getrennt betreut, um eine Durchmischung zu vermeiden, damit – sollte es doch zu einer größeren Ausbreitung innerhalb einer Gruppe kommen – auch nur diese betroffen ist und nicht das gesamte Kinderhaus.
 
Die Erzieher*innen sind sehr bemüht, dass alle Aktionen, die die Kinder auch sonst durch das Jahr begleiten, trotzdem weiter stattfinden können. Bisher hat das auch gut geklappt - sei es beim Laternen laufen, beim Nikolausbesuch, der Verkehrserziehung, verschiedenen Spaziergänge oder kleinere Ausflüge im Ort. Manchmal ist Kreativität gefragt, wie die Aktionen coronakonform umgesetzt werden können – aber daran mangelt es im Kinderhaus nicht: Corona bringt auch neue Ideen auf den Weg – und letztendlich macht es auch Spaß, sich hier gemeinsam etwas zu überlegen, um solche Aktionen möglich zu machen.  
 
Auch jetzt an Fasching ist eine kleine Aktion für die Kinder geplant. „Es ist wichtig, dass das Leben weitergeht und auch unter Corona nicht zum Stillstand kommt“, ist Marlene Herbstreith überzeugt.
 
Insgesamt gibt es im Kinderhaus sieben Gruppen – vier davon sind altersgemischt, drei ausschließlich für Krippenkinder. Mit den aktuell fünfzehn Erzieher*innen stellt das Kinderhaus die größte öffentliche Einrichtung in Bischweier dar. Derzeit ist auch eine Stelle ausgeschrieben – wenn Sie also eine*n Erzieher*in kennen, die / der Interesse hat, zum Kinderhaus-Team zu gehören: Bewerbungen sind herzlich Willkommen!
 
 
 

Landkreis stellt neues Kursprogramm der Volkshochschule für Frühjahr/Sommer vor

Das gedruckten Kursprogramm der Volkshochschule liegt ab sofort im Rathaus Bischweier zur Abholung bereit.

Online steht das neue Kursangebot bereits im Internet unter www.vhs-landkreis-rastatt.de zum Abruf und zur Online-Anmeldung bereit.

Sprachenberatungs- und EDV-Infotermine werden ab 17. Februar angeboten, Kursstart ist nach den Winterferien ab 7. März.

Die Kurse werden in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg angeboten und sind kostenfrei.

Weitere Information unter vhs@landkreis-rastatt.de oder
Telefon 07222/381-3500 montags bis donnerstags von 7:30 bis 17 Uhr und
freitags bis 13 Uhr sowie unter www.vhs-landkreis-rastatt.de

Abriss von Kronospan steht bevor

Foto: Martina Hohlbein

(Artikel BNN, vom 31.01.2022)

Wenn alles nach den Plänen der Abrissfirma InduRec verläuft, wird am 15. Februar mit dem Abriss der Industrieanlage Kronospan begonnen.
Derzeit baut Kronospan noch Maschinen aus den Gebäuden aus und transportiert sie ab.
„Die Unterlagen des genauen Abrisskonzepts mit Zeitplan liegen aktuell beim Landratsamt Rastatt, die prüft, ob das ganze Procedere im Kenntnisvergabeverfahren möglich ist“,
so Bürgermeister Robert Wein (Freie Wähler) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Mit zugeschaltet waren Oliver Stegner und Daniel Moritz, Projektteam der in Hamburg ansässigen Firma Panattoni.
Abräumen wird das Gelände im Auftrag die Firma InduRec mit Sitz in Weinheim.
„Das Ganze soll die Bevölkerung Bischweiers möglichst wenig belästigen, aber ganz ohne Lärm- und Staubemissionen wird der Prozess nicht ablaufen können“,
so Oliver Stegner.
Für Anregungen, Beschwerden und Informationen hat die Firma Panattoni bereits eine E-Mail-Adresse eingerichtet – bischweier@panattoni.com –,
an die sich die Bürger wenden können. Oliver Stegner versprach, dass auf die Beschwerden und Anregungen seitens der Firma reagiert wird und
diese auch für die Gemeinde und den Gemeinderat zugänglich gemacht werden, damit diese immer Bilde sind.

Nach derzeitiger Bewertung durch den Rechtsanwalt der Gemeinde stehe einem Abbruch im Kenntnisgabeverfahren nichts im Wege,
so Bürgermeister Robert Wein.Auch naturschutzrechtliche Belange seien bereits überprüft worden, ebenso ob es Altlasten im Boden gebe.
Hier wurden kleinere Flächen Beton entdeckt, die durch Mineralöle, die wohl ausgelaufen sind, belastet sind. Abgebrochen werden sämtliche Bürogebäude,
die Hallen, die vier Stahlbetonsilos und alle Fundamente. Zudem wird der komplett versiegelte Boden bis auf eine Tiefe von drei Metern abgeräumt.
Auf eine Sprengung der vier Silos verzichtet die Firma, da sie zu nahe an der Wohnbebauung stehen. Stattdessen kommt ein spezieller Long-Front-Bagger
mit hydraulischen Anbauwerkzeugen zum Einsatz, der die 15 Meter hohen Silos kontrolliert abbaut.
Das anfallende Material wird sortiert, mit Asbest, PCB oder Mineralölen belasteter Beton wird entsprechend entsorgt.
Das unbelastete Material – das Projektteam rechnet mit 90 Prozent der anfallenden Abfälle – soll vor Ort zur Wiederverwendung aufbereitet werden.

Bei einem Abtransport zu den lokalen Entsorgungsanlagen mit Wiederaufbereitung würden im geplanten Zeitraum von sechs bis sieben Monaten
zwischen 13.000 und 15.000 Lkw-An- und Abfahrten anfallen, was den Anwohnern nicht zuzumuten sei.
Für eine Neubebauung des Areals müsste in gleicher Höhe das Baumaterial wieder herangeschafft werden.
Das anfallende Material wird deshalb vor Ort mit mobiler Aufbereitungstechnik zu einem qualifizierten Sand-Splitt-Schottergemisch aufbereitet,
das als Sekundärbaustoff für Frost- und Tragschichten im Anschluss an die Abbrucharbeiten zur Verfügung steht.

Der Rückbau geschieht abschnittsweise, das Projektteam rechnet mit fünf bis sechs Monaten. „Wir werden mit dem Entkernen der Gebäude beginnen“,
o Oliver Stegner. Die Gebäudeschadstoffe werden gesondert abgetragen, verpackt und entsorgt.
„Da ist viel händische Arbeit nötig“. Ebenfalls abgebrochen wird das Sägewerk, beantwortete Oliver Stegner eine Anfrage aus den Reihen der Gemeinderäte.

Die Abbruchfirma InduRec sei, sagte Robert Wein, in der Region bekannt und habe beispielsweise in Durmersheim zur Zufriedenheit gearbeitet.
Er setze auf gegenseitige Information, damit die Bischweierer Bürger möglichste wenig belastet werden.

Anfang März rechnet der Bürgermeister damit, den Gemeinderat informieren zu können, wie es mit dem ehemaligen Kronospan-Areal weitergeht.
Sollte der Termin gehalten werden, wird es am 14. März eine Bürgerinformation geben, die sowohl Online wie in Präsenz stattfindet.

Spanplattenwerk: Bürger-Informations-Veranstaltung im März

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger.
 
Was kommt nach dem Spanplattenwerk?
Was können wir entscheiden? Was können wir regeln? Wie?...
 
Wenn Sie diese Fragen interessieren und wenn Sie selbst darüber hinaus Fragen und Informationsbedarf haben, dann besuchen Sie unsere
Bürger-Informations-Veranstaltung im März.
 
Kommen Sie in die Sporthalle oder gehen Sie ins Internet.
Wir werden die Bürger-Info mit livestream ins Netz stellen,
damit auch in Corona-Zeiten alle freien Zugang bekommen.
 
Wir streben an, die Bürger-Info
am Montag, den 14. März, ab 19 h durchzuführen. 

Abschließend festlegen, können wir den Termin aber leider erst dann,
wenn sicher ist, dass die erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig erarbeitet und vorgeprüft werden können.
Daran arbeiten wir seit Monaten intensiv. Wir kommen gut voran und deshalb können wir jetzt den 14. März als Termin vorankündigen.
 
Aber bis zum März sind es ja noch ein paar Wochen.
 
Läuft uns in der Zeit etwas davon? Können hinter verschlossenen Türen vollendete Tatsachen geschaffen werden?
Nein.
Warum?
Weil für eine Nachfolgenutzung ein neuer Bebauungsplan erforderlich ist.
Ohne neuen Bebauungsplan kann es keine Baugenehmigung und keine neue Nutzung geben.


Der neue Bebauungsplan muss aber erst noch aufgestellt werden.
Dafür muss ein mehrstufiges, öffentliches Verfahren durchgeführt werden,
in dem die Bürger mehrfach informiert und beteiligt werden.
 
Durch das von der Gemeinde gewählte Verfahren wird den Bürgern kraft Gesetz die Möglichkeit gegeben, auch selbst zu entscheiden, ob sie die ins Auge gefasste Nutzung in Bischweier haben wollen oder nicht.
In der Bürger-Info und in begleitenden Informationen wird erklärt, wie das gemacht wird und wie das funktioniert. Sie können das dann hinterfragen und prüfen.
 
Der Bebauungsplan wird in einem streng geregelten, öffentlichen Verfahren in den kommenden Monaten, aufgestellt. Los gehen soll’s im März.
Wir informieren, wenn es Neues gibt.
Neu ist jetzt aktuell:
Kronospan baut Maschinen ab und räumt aus. Kronospan geht.
Panattoni will das Spanplattenwerk vollständig abreißen. Kein Stein soll auf dem anderen bleiben. Das wird eine große Baustelle.


Bürger und Gemeinderäte interessiert das und sie haben Fragen.
Damit der breiten Öffentlichkeit und den Gemeinderäten der Abbruch baldmöglichst bekannt wird, habe ich mit BT / BNN geredet und ich habe den Abbruch auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am kommenden Donnerstag, 27. Januar, 18 h gesetzt.
Gemeinderäte und Bürger können Fragen stellen.
Panattoni wird Antworten geben.
Sie sind herzlich eingeladen.


Freundliche Grüße
Robert Wein
Bürgermeister

Mikrozensus startet am 10. Januar 2022

Rund 55 000 Haushalte in der Befragung
Am 10. Januar startet bundesweit der Mikrozensus 2022. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg bittet hierfür alle ausgewählten Haushalte um Unterstützung bei der Durchführung der größten jährlichen Haushaltserhebung in Deutschland. Über das ganze Jahr 2022 hinweg werden in mehr als 900 Gemeinden rund 55 000 in einer Stichprobe ausgewählte Haushalte in Baden-Württemberg zu ihren Lebensverhältnissen befragt. Dies sind rund ein Prozent der insgesamt rund 5,2 Millionen (Mill.) Haushalte im Südwesten.

Was ist der Mikrozensus?
Neben dem Grundprogramm zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung sowie den seit 1968 erhobenen Fragen der EU-weit durchgeführten Erhebung zur Arbeitsmarktbeteiligung werden seit 2020 zusätzlich Fragen der ebenfalls EU-weit durchgeführten Befragung zu Einkommen und Lebensbedingungen (SILC, "Statistics on Income and Living Conditions") gestellt. Seit dem Jahr 2021 wird das Frageprogramm des Mikrozensus um die ebenfalls EU-weit durchgeführte Erhebung zur Internetnutzung in privaten Haushalten (IKT) ergänzt.

Die Ergebnisse des Mikrozensus sind eine wichtige Informationsquelle zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Dabei geht es beispielsweise um Fragestellungen in welchen Familienkonstellationen Menschen leben, welche Bildungsabschlüsse von der Bevölkerung erworben wurden oder in welcher Erwerbssituation sie sind. 2022 wird die Erhebung um Fragen zur Wohnsituation der Menschen ergänzt. Der Mikrozensus liefert somit auch Ergebnisse zu Fragen der Barrierefreiheit der Wohnsitze in Baden-Württemberg.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, die wirtschaftliche und soziale Veränderungen auslöst, ist der Mikrozensus von Bedeutung. Die Auskünfte der auskunftspflichtigen Haushalte helfen, die aktuelle Lage der Bevölkerung in Baden-Württemberg abzubilden. Für den Mikrozensus sind dabei die Auskünfte von Menschen im Rentenalter, von Studierenden sowie von Erwerbslosen genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten oder Selbstständigen.

Wer wird für die Erhebung ausgewählt?
In einem mathematischen Zufallsverfahren werden zunächst Gebäude bzw. Gebäudeteile gezogen. Für die Ermittlung der Namen der Haushalte in den Gebäuden setzt das Statistische Landesamt vor Ort auch Erhebungsbeauftragte ein. Die Erhebungsbeauftragten können sich bei der Namensermittlung mittels eines Ausweises als Beauftragte des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ausweisen. Für die zufällig ausgewählten Haushalte besteht Auskunftspflicht. Sie werden innerhalb von maximal fünf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal im Rahmen des Mikrozensus befragt.

Wie läuft die Befragung ab?
Ausgewählte Haushalte finden im Briefkasten ein Anschreiben des Statistischen Landesamtes Baden-Württembergs vor. Darin sind die Zugangsdaten für die Meldung über das Internet enthalten. Alternativ besteht die Möglichkeit, der Auskunftspflicht durch ein Telefoninterview mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Statistischen Landesamts nachzukommen, oder einen Papierbogen auszufüllen. Eine volljährige Person kann die Auskünfte für alle Haushaltsmitglieder erteilen.

Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt werden diese anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.


Gründung Selbsthilfegruppe für Menschenn die unter den Folgen einer "Covid-19-Erkrankung", "Long/Post-Covid-19" oder unter dem Verlust eines Angehörigen aufgrund Covid-19 leiden

Interessierte und Betroffene, die an Covid-19 erkrankt waren, sowie deren Angehörige, sind eingeladen, sich bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe des Landratsamtes zu melden. Ziel ist es, eine oder mehrere Selbsthilfegruppen zu gründen und sich dann regelmäßig ein- bis zweimal im Monat in Treffen auszutauschen.

In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen mit einem gemeinsamen Problem oder einer gemeinsamen Erkrankung zusammen. Sie verstehen, helfen und stärken sich gegenseitig und werden zusammen aktiv.

Weitere Infos und Anmeldung über die Selbsthilfekontaktstelle beim
Landratsamt Rastatt,
Monika Niedenführ,
E-Mail: m.niedenfuehr@landkreis-rastatt.de

oder unter folgender Adresse:
Landratsamt Rastatt,
Gesundheitsamt,
Briegelackerstraße 38,
76532 Baden-Baden.

Unsere Kinder – unsere Zukunft Bischweier sorgt vor

Luftreinigungsgeräte, Testpflicht im Kindergarten – was in Bischweier schon einige Zeit gut funktioniert, wird dann auch vom Land Baden-Württemberg empfohlen bzw. eingeführt.

Bei beiden bedeutenden Präventionsmaßnahmen in der Pandemie war die Gemeinde Vorreiter. Als eine der ersten im Land hat sie bereits Ende 2020 die Grundschule und das Kinderhaus mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet – und damit mehrere Monate, bevor die Empfehlung dafür kam und der große Run auf die Geräte begann. Ähnlich verhält es sich mit der Testpflicht: Was nun medienwirksam ab 10. Januar 2022 landesweit für den Kita-Besuch vorgegeben wird, praktiziert man in Bischweier schon seit August 2021 – „mit durchweg guten Erfahrungen“, so Robert Wein, Bürgermeister von Bischweier. Er ist überzeugt, dass die Prävention ein wichtiges Werkzeug in der Eindämmung der Pandemie ist, und insbesondere der Schutz der Kinder und die Sicherstellung des Betreuungs- und Lehrauftrags liegen ihm besonders am Herzen. Zumindest beigetragen haben diese Maßnahmen, dass Bischweier bislang ohne Gruppen- oder Klassenschließungen – vom deutschlandweit vorgegebenen Lockdown abgesehen – durch die Pandemie kam.

Ebenfalls erfolgreich umgesetzt wurde im letzten Jahr die Digitalisierung der Grundschule. Die Grundvoraussetzungen für den Anschluss an die Breitbandversorgung sind geschaffen, mobile Endgeräte geliefert. In enger Zusammenarbeit zwischen der Schule, der Gemeinde und beauftragten Fachfirmen wird hier Schritt für Schritt die Ausstattung modernisiert. Damit ist auch die Schule für die Zukunft – und für den digitalen Unterricht – gerüstet.

Doch nicht nur die Digitalisierung, auch der Umbau inkl. energetischer Sanierung der Grundschule ist ein Thema, das der Gemeinderat angegangen ist. Im Rahmen eines Workshops wurde im Spätjahr gemeinsam mit Schulleitung, dem gesamten Kollegium und den beauftragten Architekten erarbeitet, wie sich die Beteiligten die umgebaute Schule vorstellen und wünschen – so dass dies bei der weiteren Planung einfließen kann. Ziel ist, dass der Gemeinderat im Laufe des Frühjahrs über die entsprechenden Vorentwürfe abstimmt und die Planungen darauf basierend fortgeführt werden können.

Bischweier ist sich bewusst, dass die Kinder unsere Zukunft sind – und tut sein Bestes dafür, dass die Kinder gut durch diese Zeit der Pandemie kommen. Insbesondere die Digitalisierung der Grundschule wurde gar anderen Projekten gegenüber vorgezogen, da das Homeschooling hier ein schnelles Handeln erforderte. Wein lobt in dem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, der Schule und dem Kinderhaus und ist zuversichtlich, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. „Kinder sind unsere Zukunft – und wir müssen alles tun, um sie zu schützen und zu fördern“, so Wein.

BM Wein mit Schule und Kinderhaus mit Luffilteranlage

STÄRKE - Das Landesprogramm

Gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.
Es hat zum Ziel, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen und die Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Kinder zu verbessern.

Das Land unterstützt mit dem Programm STÄRKE 2019 durch:

- Offene Treffs
- verschiedene Angebote für Familien in besonderen Lebenssituationen
- Familienbildungsfreizeiten flächendeckend bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Familienbildungsangebote für alle (werdenden) Familien.

Nähere Informationen zu den einzelnen Komponenten erhalten Sie unter: https://www.landkreis-rastatt.de

Bischweier eröffnet das Testzentrum wieder

Aufgrund der steigenden Coronazahlen und der damit verbundenen wieder erhöhten Nachfrage nach Testungen wird das Testzentrum in Bischweier wieder eröffnet.

Bereits in der vergangenen Saison wurde dieses erfolgreich betrieben und rege nachgefragt, dann während dem Sommer, der Zunahme der Impfquote und dem Rückgang der Testanfragen übergangsweise geschlossen – um bei einem späteren Bedarf wieder gewappnet zu sein.

„Dieser Fall tritt nun ein“, erläutert Bürgermeister Robert Wein, dem es ein großes Anliegen ist, den Bürgern insbesondere mit Blick auf die Einführung der 2 G Plus Regeln direkt vor Ort die Möglichkeit zu bieten, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. „Ich bin sehr dankbar für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem DRK“, lobt Wein dessen Engagement. „Wir sind bereit!“ fasst auch David Kasprowsky, Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins, die Vorbereitungen der letzten Tage zusammen.

Neben dem DRK ist erfreulicherweise auch die Annen-Apotheke wieder mit an Bord, die die Testungen an den Vormittagen abdecken wird.

Beginnend ab dem 1. Dezember 2021 soll vorerst immer
montags und mittwochs von 8:30 bis 10:30 Uhr und
donnerstags von 18 bis 20 Uhr in der Markthalle getestet werden.

Hier können Sie Termine buchen 

Die Mitbürger*innen, die keinen Internetanschluss haben, können sich alternativ auch bei der Gemeindeverwaltung anmelden (07222 / 9434-26).

„Wir beobachten die Nachfrage und werden die Zeiten ggf. anpassen“, erläutert Wein. Besonders vor den Feiertagen an Weihnachten und Silvester rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer erhöhten Nachfrage, so dass an den Tagen davor sogar noch mehr Testmöglichkeiten angeboten werden sollen als sonst.

Aufgrund der Wiedereröffnung ist leider eine anderweitige Nutzung der Markthalle nicht mehr möglich. „Wir haben versucht, eine parallele Nutzung zu ermöglichen“, erläutert Wein, allerdings sei man zum Schluss gekommen, dass eine Teststraße allein – die man im Bistro hätte unterbringen können – nicht genüge. Wein bedauert, dass die Nutzung der Halle nun zusätzlich eingeschränkt wird – „aber die Testungen sind jetzt wieder so nachgefragt, dass hier das Allgemeinwohl einfach Vorrang hat“.  Er bittet die bisherigen Nutzer der Markthalle um Verständnis für diese Entscheidung.

Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön in jedem Fall an den Ortsverein des DRK mit seinen aktiven Ehrenamtlichen und dem Team der Annen-Apotheke, die sich auch dieses Mal bereit erklärt haben, die Testungen zu übernehmen, an die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat, die hier so kurzfristig die Weichen dafür gestellt haben und natürlich auch an die Vereine, die zugunsten des Testzentrums auf die Markthallennutzung verzichten müssen!

vermummte Testperson
langer Tisch im Testzentrum

Stilles Gedenken am Volkstrauertag in Bischweier

Zum Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg erfolgte am vergangenen Samstag anlässlich des Volkstrauertages auch in Bischweier eine Kranzniederlegung.

Coronabedingt konnte die Gedenkfeier erneut leider nur im kleinen Kreis durchgeführt werden, wurde aber dennoch sehr würdig gestaltet.
Bürgermeister Robert Wein und die Bürgermeisterstellvertreter Elmar Reichl und Andrea Balduin-Schober legten einen Kranz nieder und gedachten den Opfern von Gewalt und Krieg. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Musiker der Musikkapelle Bischweier.

Bürgermeister mit Gemeinderäten bei der Kranzniederlegung

Abfallkalender 2022

Der Abfallkalender für 2022 kann ab sofort downgeloadet werden.

Eine Verteilung der Abfallkalender in Papierform erfolgt Ende November/ Anfang Dezember über das Kommunalecho.

Voraussichtlich ab 07.12.2021 kann der Abfallkalender auch im Rathaus in Foyer abgeholt werden.

Ansicht Seite 1 Abfallkalender 2022

Abfall App

Handy mit Abfall App

Wir möchten auch auf die kostenlose Abfall App des Landkreises Rastatt aufmerksam machen.

Diese finden Sie in Ihrem App Store:
https://apps.apple.com/de/app/awb-rastatt/id1158508936
https://play.google.com/store/apps/details...

Oben leuchten die Sterne, und unten, da leuchte ich: Laternenumzug im Kinderhaus Regenbogen


Schon lange vor dem St. Martinstag haben die Kinder des Kinderhauses Regenbogen mit den Vorbereitungen begonnen:
Es wurden gemeinsam mit den Erzieherinnen Laternen gebastelt, gebacken und geteilt, Geschichten zu St. Martin gehört und nachgespielt.
Am Dienstag, 9. November 2021 war es dann endlich soweit: Das St. Martinsfest wurde im Kinderhaus gefeiert.

Die Jüngsten waren bereits morgens mit ihren Laternen unterwegs – die Krippengruppen sind mit den Gruppenwägen am Vormittag durch die Straßen gezogen, die Kinder haben mit ihren Erzieherinnen gesungen und mit großen Augen die vielen Lichter bestaunt.
Für die meisten Kinder war es der erste bewusst wahrgenommene oder auch tatsächlich der erste Laternenumzug, so dass die Augen trotz Tageslicht mit den Lichtern in den Laternen um die Wette gestrahlt haben. Nach dem vielen Singen und Staunen in der Kälte, freuten sich alle auf die Dambedeis, die es später im Kinderhaus für alle gab.

Die großen Kindergartenkinder sind dann traditionell in der Dämmerung losgezogen: Coronakonform in der eigenen Gruppe wurden die leuchtenden, selbst gebastelten und stolz getragenen Laternen in der Dunkelheit bestaunt und mit den zuvor geübten Laternenlieder besungen. Anschließend zog der Umzug – ebenfalls gruppenweise – am Ententeich entlang weiter zur Grundschule.
Der Weg dorthin war mit unzähligen Teelichtern ausgeleuchtet, was eine entsprechend schöne Atmosphäre zauberte. Immer wieder wurde dabei gesungen und das Licht der Laternen bestaunt. Zurück im Kinderhaus, wurden die Dambedeis geteilt, sich am Kinderpunsch gewärmt und einer schönen Martinsgeschichte in den geschmückten Gruppenräumen gelauscht.
 
Ein ganz herzliches Dankeschön an den Elternbeirat, der die Dambedeis gespendet hat, wodurch das Fest nicht nur ein Erlebnis für Herzen und Augen wurde, sondern auch für die Mägen!!

Baubeginn: Depot für DRK-Bereitschaft und Ersthelfer vor Ort; Sozialräume und Bauhofbüro

Lange ersehnt, nun ist es greifbar: Der dringend erforderliche Erweiterungsbau für zukunftsfähige Sozialräume und ein zukunftsfähiges Depot für unsere DRK-Bereitschaft und ihre Ersthelfer vor Ort wird nun konkret. Das Bauhofteam hat in der vergangenen Woche, die überalterten, aus zwei einfachen Betonfertiggaragen bestehenden bisherigen Räume abgerissen. Der Kubus der Garagen wurde dann am Freitag per Kran verladen und abtransportiert. Am Montag wurde mit den Erdarbeiten begonnen.

Es werden Sozialräume für das siebenköpfige Bauhofteam geschaffen, die den Anforderungen des Arbeitsrechts entsprechen und für unsere DRK-Bereitschaft und ihre Ersthelfer vor Ort ein zukunftsfähiges Depot mit einer Garage für das neue Einsatzfahrzeug, Umkleide und Duschmöglichkeit. Dazu, Lagerflächen.
Der Bauhof bleibt im Dorf. Direkt neben der Feuerwehr. Und auch das DRK bleibt dort und rückt sogar mit dem neuen Depot noch näher heran.

"Wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit unseres Bischweiermer DRK mit Feuerwehr und Verwaltung. Das ehrenamtliche Engagement ist vorbildlich.", betont Wein und verweist beispielsweise auf die Ersthelfer vor Ort, mit ihren lebensrettenden Einsätzen und das Corona-Testzentrum, das zu großen Teilen vom DRK betrieben wurde.
Die Zusammenarbeit DRK und Feuerwehr ist außergewöhnlich gut.

Das Feuerwehrgerätehaus kann so umgebaut werden, dass die für die nächsten Jahre geltenden Anforderungen erfüllt werden können. Das haben wir im Rahmen der laufenden Untersuchungen herausgearbeitet. Der bisherige Standort im Dorf ist für Feuerwehr, Bauhof und DRK zukunftsfähig.

Wir konnten jetzt im Frühjahr 2021 ein Grundstück dazukaufen, mit dem wir Stellplatzprobleme lösen können.

Die bestehenden Gebäude zu modernisieren und zu erweitern ist deutlich kostengünstiger als auszulagern und neu zu bauen. Die vor Jahren diskutierte Auslagerung ist damit für die kommenden zwei Jahrzehnte vom Tisch.
Wir haben jetzt mit den Arbeiten für die neuen Bauhofsozialräume und das DRK begonnen.

Die sollen bis Ende 2022 fertig gestellt werden. Parallel dazu wird die Planung für Modernisierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses mit Außenanlagen und ergänzenden Stellplätzen weiterentwickelt.
Und am Feuerwehrhaus hängt die Heizung für die Markthalle und die sollte dann auch modernisiert und die Markthalle sollte dann auch gleich fit für das nächste Jahrzehnt gemacht werden...

Sie sehen, wir haben vielfältige Aufgaben, an denen wir aktiv und erfolgreich arbeiten.
Wir sind auf gutem Weg.

Hier im "alten Dorf" in der Sanierung und Modernisierung und auch in anderen Aufgaben unserer Gemeinde, wie zum Beispiel in der Erschließung Winkelfeld, Modernisierung und Erweiterung Grundschule, Erweiterung Kinderhaus für Baugebiet, etc..
Dazu bald mehr.

Freundliche Grüße
und Ihnen allen eine gute Zeit
 
Robert Wein
Bürgermeister

Ansicht Garagen bisheriger Bauhof
Der Abriss wird komplett durch den Bauhof selbst durchgeführt
Ansicht des Neubaues
So soll es nach dem Neubau ab voraussichtlich Herbst 2022 aussehen
Abtransport der bisherigen Garagen, Kran LKW
Abtransport der bisherigen Fertiggaragen
Bauhofmitarbeiter bei den Abrissarbeiten
Teamarbeit beim Abbau und Verladen der Garagen

Ohne neue Adresse keine Rente

Umzugskisten

Wer umzieht, weiß: Von der Bank bis zum Einwohnermeldeamt müssen alle über die neue Anschrift informiert sein. Die Deutsche Rentenversicherung benötigt immer die aktuelle Adresse der Rentnerinnen und Rentner. Können Briefe nicht zugestellt und die neue Anschrift auch über die Meldebehörden nicht ermittelt werden, wird die Rente vorläufig eingestellt. Die Rentenzahlung wird aber unverzüglich wieder aufgenommen, sobald sich die Betroffenen mit ihrer neuen Adresse melden.

Rentnerinnen und Rentner sollten darüber hinaus auch Änderungen des Nachnamens oder der Kontodaten immer zeitnah mitteilen. Da Rentenzahlungen durch die Deutsche Post AG überwiesen werden, melden Rentenempfänger die Änderungen direkt dem Renten Service der Deutschen Post. Am einfachsten geht dies online unter www.rentenservice.de oder mit entsprechenden Vordrucken in jeder deutschen Postfiliale.

Auch Biotope brauchen Pflege

Bäume und Wiese

Was für den Außenstehenden nach wilder Wiese aussieht, ist für den Fachmann ein aufwendig gehegter Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen:  
Die Rede ist von Biotopen, wie sie beispielsweise im mittleren Teil des Brettwegs und im Vogelsanderschlauch bestehen. Gleichzeitig muss neben der Erhaltung dieses Lebensraums auch die Verkehrssicherheit drum herum gewahrt bleiben. Ein schmaler Grat – denn Naturschutz und Verkehrssicherheit gehen oft gegensätzliche Wege. Anfang Oktober wurde hier deshalb ein professioneller Baumbegutachter zurate gezogen, der die vorhandenen Bäume untersucht und bewertet hat. Ergebnis: Drei Pappeln, zwei Bergahorne (jeweils Brettweg) und drei Esskastanien (Vogelsanderschlauch) müssen gefällt werden, da sie morsch sind und die Gefahr besteht, dass sie umfallen und schlimmstenfalls jemanden verletzen.

Der Gemeinde war es ein großes Anliegen, dass diese Rodung naturschutzkonform geschieht. Die gute Nachricht: Der Baumbegutachter hat keine Brut- und Ruhestätten von artenschutzrelevanten Tieren festgestellt. Somit können die Bäume im Laufe des Winters kontrolliert gefällt werden, um ein Abbrechen durch Wind oder Schneelast zu verhindern.

Da die Natur aber bekanntlich nichts verschwendet, hat auch abgestorbenes und morsches Holz eine wichtige Funktion im Lebenskreislauf. Deshalb soll mindestens eine der Kastanien auf etwa vier bis fünf Metern Höhe abgesägt und so stehen gelassen werden: Im morschen Stamm entsteht so ein Larvenhabitat für zahlreiche Insekten, die sich auf Totholz spezialisiert haben. Dazu gehören einige Wildbienen, seltene Käferarten und spezielle Mückenlarven, die in wirtschaftlich genutzten Wäldern immer seltener Lebensraum finden. Aus demselben Grund sollen auch Stamm- und Astteile der Pappeln vereinzelt auf dem Boden verbleiben.

Der schmale Grat zwischen Verkehrssicherheit und Lebensraumerhaltung kann in diesem Fall so gut begangen werden – der Außenstehende freut sich weiterhin an der wilden Wiese, der Fachmann entdeckt seltene Insekten im Totholz und die Gefahr des unkontrollierten Abbrechens ist gebannt – Herausforderung gemeistert!

Für die Baumfällarbeiten wird übrigens eine Arbeitsbühne angemietet, die in diesem Zuge dann auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen wird: Entlang des Winkelfeldgrabens werden Bäume moderat zurück geschnitten (Totholz entfernt) und am Kindergarten Baumpflegearbeiten durchgeführt. Auch die letzten Renovierungsarbeiten an der Annenkapelle können mit der Arbeitsbühne noch an den Stellen abgeschlossen werden, die über das Gerüst nur schwer erreichbar waren. Durch die Kopplung dieser verschiedenen Aufgaben rentiert sich die Anmietung des Steigers gleich mehrfach.

Kinderhaus Regenbogen: Erster Kindersachenmarkt seit Corona – lang ersehnt und ein voller Erfolg

Schulhof mit Kinder und Flohmärktständen
Bild: Clemens Schlossarek

Es gibt vieles, was während der Corona-Pandemie schmerzlich vermisst wurde – für Flohmarktliebhaber und Schnäppchenjäger gehören die beliebten Kindersachenmärkte auf jeden Fall dazu. Neben dem ökologischen Nutzen – schließlich trägt die Wiederverwendung gut erhaltener Kleidung und Spielsachen zu einer nachhaltigen Lebensweise bei – entlasten Flohmarkteinkäufe auch den Geldbeutel. All das würde sich auch durch entsprechende Plattformen im Internet lösen lassen – unersetzbar ist jedoch die Flohmarktatmosphäre, die es nur vor Ort gibt: Das Schlendern von Stand zu Stand. Das Handeln. Das Schwätzchen zwischendurch. Und nach erfolgreicher Schnäppchenjagd bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee die ergatterten Schätze betrachten und sich gemeinsam mit anderen daran freuen, was man wieder gespart hat.

Auch das Team des Kinderhauses hat sich deshalb gefreut, endlich wieder einen Kindersachenmarkt anbieten zu können. Am 1. Oktober fand dieser im Hof der Grundschule statt – und die Resonanz zeigte, wie sehr der Kindersachenmarkt vermisst wurde: Alle Verkaufsstände waren belegt, und der Schulhof war gut gefüllt mit Besuchern. Coronakonform wurde gebummelt und gehandelt, geschlemmt und gefreut – ein voller Erfolg! Die Verkäufer waren durchweg zufrieden.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer im Hintergrund und insbesondere an den Bauhof der Gemeinde, der beim Auf- und Abbau geholfen hat.

Bischweier treibt Klimaschutz voran: Baustart für PV-Anlage auf Sporthalle

Zweites Projekt mit Bürgerenergiegenossenschaft Durmersheim / Gute Erfahrungen im Kindergarten

Bürgermeister Wein mit Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Bischweier
Bürgermeister Robert Wein gab den Startschuss für den Bau der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Bischweier, die Mitte Oktober in Betrieb gehen wird.

Bischweier (nora). Die Gemeinde Bischweier hat einen weiteren Schritt in Richtung „ökologische Gemeinde“ getan. Nach der Installation der Photovoltaikanlage auf dem Kindergarten im Jahr 2020 gab Bürgermeister Robert Wein jetzt den Startschuss für den Bau von Sonnenkollektoren auf dem Dach der Sporthalle.

Ebenso wie beim ersten PV-Projekt arbeitet die Gemeinde auch dieses Mal mit der Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) Durmersheim zusammen. Die zweite Solaranlage ist also ebenso wie die erste vollständig in Bürgerhand und wird mit Geldern finanziert, die Einwohner aus Bischweier und der Region in die BEG eingebracht haben. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Gemeinde erneut für das Genossenschaftsmodell entschieden hat“, sagt Hartmut Oesten, Vorstandsvorsitzender der BEG, und unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und Gemeinderat Bischweier.

Wein lobt seinerseits die Bürgerenergiegenossenschaft: „Die BEG ist ein verlässlicher regionaler Partner mit Akteuren, die allesamt ehrenamtlich arbeiten und sich allein dem Klimaschutz verpflichtet haben.“ Das Modell der BEG sei gut durchdacht und bringe der Gemeinde nur Vorteile. „Ganz ohne eigene Investitionskosten erhalten wir CO-neutralen Strom, den wir zum Vorzugspreis beziehen, und bekommen sogar noch eine kleine Dachmiete“, zählt der Bürgermeister die Vorteile auf. Toll sei auch, dass der wirtschaftliche Ertrag den Bürgern der Region zugutekomme. „Die Projekte der BEG tragen dazu bei, die Menschen für die Energiewende zu begeistern“, ist Wein überzeugt.

Die neue Anlage, die Mitte Oktober in Betrieb gehen soll, hat eine Größe von 140 Kilowatt Peak. Mit dem Ertrag könnten rund 60 Haushalte ihren Jahresstrombedarf decken. Tatsächlich wird die Energie jedoch fast vollständig von der benachbarten Schule und der Sporthalle gebraucht. „Unser Ziel ist es, 80 Prozent des Gesamtstromverbrauchs von Schule und Sporthalle durch Sonnenstrom zu ersetzten“, erklärt der Bürgermeister. Damit dies möglich sei, werde zudem ein Stromspeicher installiert. „Auf diese Weise können auch die Vereine, die abends trainieren, ihren Bedarf an Lichtstrom auf ökologische Art decken.“

Im Kindergarten, wo im vergangenen Jahr eine Solaranlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt Peak installiert wurde, wurde die 80-Prozent-Marke sogar übertroffen: Dort hat die Gemeinde laut einer ersten Bilanz 88 Prozent des Strombedarfs mit der PV-Anlage gedeckt. „Pro Jahr sparen wir allein im Kindergarten über neun Tonnen Treibhausgase ein“, betont der Bürgermeister. Gleichzeitig werde die Gemeindekasse durch den vergünstigten Strom merklich entlastet. Beim Kindergarten sei es außerdem gelungen, die Solaranlage mit einer Dachbegrünung zu kombinieren und einen noch größeren Umweltschutzeffekt zu erreichen.

Oesten hofft, dass die positiven Beispiele in Bischweier weitere große Dachbesitzer veranlassen, mit der BEG zu kooperieren. „Was bei einer Schule oder einem Kindergarten funktioniert, geht auch beim Industriebetrieb, Bäcker, Metzger, Handwerker, Rechtsanwalt oder Zahnarzt“, so der BEG-Vorstandsvorsitzende. Die Umstellung auf erneuerbare Energien sei dringend geboten, denn der Klimawandel schreite unerbittlich voran. „Wir sollten nicht auf die Bundespolitik warten, sondern jetzt handeln und den regionalen Stromverbrauch durch lokalen Sonnenstrom decken.“

Bischweier Aktiv

Bischweier ist ein kleines Dorf mit einer kleinen Verwaltung. Lebendig und aktiv. In einer Zeit mit vielen Aufgaben, die un- sere ganze Kraft und hohen Einsatz fordern. Alleine das kleine Coronavirus und seine Folgen binden seit jetzt schon mehr als eineinhalb Jahren viel Arbeitskraft. Für regelmäßige, umfassende Öffentlichkeitsarbeit hat es deshalb bei uns nicht mehr gereicht. Aber natürlich haben Sie ein Recht auf Information und deshalb hier einige Kurzberichte und Schnappschüsse zu einigen Aufgaben, an denen wir im September 2021 für Sie arbeiten:

Baugebiet Winkelfeld

Baustelle mit Rohre

Wir erschließen derzeit den zweiten Bauabschnitt im Winkelfeld. Das größte Wohnbaugebiet für unser kleines Dorf Bischweier seit über 50 Jahren. Bis jetzt läuft es gut...Material ist da, weil wir rechtzeitig bestellt haben.Lieferschwierigkeiten sind für viele Baustellen derzeit ein Problem. Für unsere Erschließung im Winkelfeld nicht. Wir haben rechtzeitig bestellt und deshalb ist das benötigte Material da. Wir können bauen.Aber das Wetter können wir nicht bestellen... und das macht Probleme. Es hat in diesem Sommer so viel geregnet, dass mehrfach nicht mehr gearbeitet werden konnte. Wie geht es weiter?

Wasser auf Baustelle mit Bagger

So ganz langsam wird es eng. Können wir den geplanten Bauzeitenplan, trotz des nassesten Sommers seit langem, einhalten? Am Freitag, 24. September, wird der Gemeinderat Bischweier die Baustelle besichtigen. Wir sind gespannt, wie Erschließungsträger und Baufirma Lage und Aussichten einschätzen. Wir werden Sie informieren.

Weiteres Regenwasser-Rückhalte-Becken wird gebaut

Hochwasserschutz ist wichtig. Das hat uns der Sommer 2021 deutlich gezeigt. Und deshalb ist es richtig und wichtig auch bei uns in Bischweier Rückhaltebecken für Regenwasser zu bauen und die Abflüsse in Stand zu halten. Der Haupt-Regenwasser-Abfluss ist bei uns vor allem der Hühnergraben, der das Regenwasser aus der Vorbergzone von Winkel, Gemarkung Rotenfels und aus unserer Gemarkung entlang der Bahnlinie durch und hinaus aus unserem Dorf ableitet. Den haben wir im Jahr 2019 bis zum Bahnhof ausgebaggert. Nächstes Jahr 2022 wird vom Bahnhof bis zum Winkelweg ausgebaggert. Am Winkelweg haben wir mit dem Bau eines weiteren Regenwasser-Rückhalte-Becken begonnen. Zwischen Bahn und Murgdamm haben wir schon für die Erschließung Winkelfeld-Süd und Ost ein Rückhaltebecken gebaut und seit rund 25 Jahren mit gutem Erfolg in Betrieb.

Regenwasser Rückhaltebecken

Neuer Lebensraum!

Im Winkelfeld wird neuer Lebensraum für Menschen geschaf- fen. Aber der Natur wird durch das Baugebiet Lebensraum genommen. Dafür muss Ausgleich geschaffen werden, zum Beispiel am Winkelweg:

Wiese mit Bäume

Im Frühjahr, also gerade mal vor einem halben Jahr, hat die renommierte Firma „Landschaftspflege Knörr“, Bischweier, die Ausgleichsmaßnahme am Winkelweg geschaffen. Bereits jetzt, nur ein knappes halbes Jahr später ist deutlich zu sehen: Für Fauna und Flora wurde in direkter Nähe zum Baugebiet wert- voller, neuer Lebensraum geschaffen und für die Menschen im Dorf wurde unser Ortsrand dauerhaft aufgewertet. Diese Ausgleichsmaßnahme ist gut gelungen!

Wir helfen unseren Rettern in der Not!

Feuerwehr, DRK-Bereitschaft, Ersthelfer-vor-Ort und Bauhof sind in der Not für uns, unsere Bürger und für unser Dorf da. Aber jetzt sind wir selbst gefordert. Feuerwehrhaus, Rot-Kreuz- Depot und Bauhofsozialräume sind veraltet und müssen drin- gend erneuert werden. Das machen wir. Wir helfen unseren Rettern in der Not.

DRK Haus und DRK Fahrzeug

Das Rot-Kreuz „Depot“ besteht aus zwei alten Fertiggaragen. Und auch der Bauhofsozialraum und das Bauhofbüro sind in alten Fertiggaragen. Das waren sparsame Lösungen. Aber Arbeitsschutzvorschriften und Stand der Technik fordern andere Lösungen. Die Unfallkasse hat uns die „gelbe Karte“ gezeigt. Dringender Handlungsbedarf! Wir müssen neu bauen. Die Planung haben wir bereits erarbeitet. Ein neues Depot für die Bereitschaft unseres DRK-Ortsvereins mit ihren Ersthelfern vor Ort und Sozialräume für den Bauhof mit einem Büro. Ersthelfer und Bereitschaft müssen schnell am Einsatzort sein. Jede Minute ist kostbar... kann Leben retten. Dafür brauchen wir eine gute Ausrüstung. Das neue Bereitschaftsfahrzeug ist schon beschafft. Und jetzt bauen wir mit dem neuen DRK-Depot gleich noch die dafür passende Garage. Im Oktober geht es los. Die Finanzierung haben wir gesichert. Aufträge sind erteilt. Bis Ende nächsten Jahres sollen DRK-Bereitschaft mit ihren Ersthelfern und der Bauhof in ihre neuen Räume eingezogen sein.

Und das Feuerwehrhaus? Auch das kommt langsam aber sicher „in die Jahre“ und deshalb gibt es auch hier einiges zu tun. Neue Anforderungen müssen erfüllt werden. Deshalb wollen und müssen wir auch unser Feuerwehrhaus auf den „Stand der Technik“ bringen und zukunftsfähig machen.

Das Gute ist: Das können wir am bewährten Standort. Wir müssen dafür keinen neuen Standort suchen. Freiwillige Feuerwehr, Kreisbrandmeister, Architekt, Fachingenieure und Gemeindeverwaltung haben diese wichtige Erkenntnis bereits gemeinsam herausgearbeitet und die Grundzüge einer Planung erarbeitet.

Vor dem Feuerwehrhaus ist es bisher ziemlich eng. Der BM hat den Nachbarn angefragt und Familie Mayer hat geholfen. Der angrenzende Garten wurde an die Gemeinde verkauft. Herzlichen Dank an Familie Mayer für ihr konstruktives, vorbildliches Miteinander. Mit der neu erworbenen Fläche können jetzt in den kommenden Jahren dringend benötigte Stellplätze geschaffen und Ausfahrt und Stellfläche für die Einsatzfahrzeuge verbessert werden. Das ist ein erfreulicher Fortschritt und hilft, den bewährten Standort zu erhalten.

Im kommenden Jahr wird jetzt die Planung für das Feuerwehrhaus und die Außenfläche bis zur Ausführungsreife ausgearbeitet. Dann muss noch die Finanzierung erarbeitet werden. Eine herausfordernde Aufgabe, weil: Das alles kostet Geld, viel Geld und wir haben noch viele weitere Aufgaben.

Aber das gehen wir mutig und entschlossen an und die bisherige Entwicklung zeigt uns, dass wir schwierige Aufgaben gut lösen können. Auch wenn man uns den Erfolg nicht zutraut, so wie zum Beispiel beim Spanplattenwerk. Vor dem entschei- denden Prozess beim Verwaltungsgericht haben uns Fachleute allenfalls eine kleine Außenseiterchance gegeben, aber die haben wir genutzt und uns zur Überraschung der meisten doch durchgesetzt. Wir haben gewonnen. Aber jetzt? Wie geht es weiter? Wir haben eine neue, herausfordernde Aufgabe.

Für Mensch und Umwelt gut verträgliche Nutzung gesucht

Wir arbeiten intensiv daran, die eigentlich schon viel zu lange tote Gewerbefläche an der B 462 wieder mit Leben zu erfüllen. Wir suchen eine Lösung, die verträglich ist für Mensch und Umwelt. Wir wollen und brauchen Arbeitsplätze und Gewerbesteuer.

Das ist eine schwierige Aufgabe, die mehr Zeit braucht als gedacht. Wir kommen aber voran. Wir konnten Fortschritte erarbeiten, die Hoffnung machen, in absehbarer Zeit einen verbindlichen Arbeits- und Zeitplan veröffentlichen zu können. Sicher ist noch nichts, aber der BM verfolgt das Ziel: Ihnen bereits im ersten Halbjahr 2022 in einer ersten, frühzeitigen Beteiligung zur Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiete an der B 462...“ Lösungen vorzustellen.

Ihre Antworten und Stellungnahmen in der frühzeitigen Beteiligung sind dann die Grundlage für den Gemeinderat, um zu beraten, wie es weitergehen soll. Wenn wir das schaffen, dann haben wir gute Aussichten, im Jahr 2022 eine der großen Aufgaben, die unser Dorf für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus wesentlich prägen wird, unserem Ziel entscheidend näher zu bringen: eine für Mensch und Umwelt gut verträgliche Nutzung für die schon viel zu lange tote Gewerbefläche finden und wenn diese Lösung dann im Lauf der Zeit sogar noch Gewerbesteuer und damit Geld für andere Aufgaben in unsere Gemeinde bringt, na dann, kann das richtig gut werden.

Gemeinderat setzt gutes Zeichen für unsere Kinder und unsere Schule

Grundschulkinder Gruppenaufnahme

Corona hat unser Leben verändert. Auch das Leben an unserer Naturparkschule. Hygienekonzept, Tests, Masken, Luftreini- gungsgeräte, Abstand halten, Kohorten bilden, Quarantäne, Homeschooling etc., vor wenigen Jahren hat noch niemand an so etwas gedacht. Aber heute ist das Alltag, dem wir uns täglich stellen müssen und der ganz neue Aufgaben und Anforderungen an uns stellt, auf die wir nicht vorbereitet waren, ...die wir aber schnell lösen und erfüllen müssen.

Ein Beispiel dafür ist die Digitalisierung unserer Grundschule. Damit haben wir zwar sehr früh angefangen und bereits vor (zu) vielen Jahren einen „Computerraum“ eingerichtet. Aber wer früh angefangen hat, der hat halt jetzt eine alte Ausrüstung. Genau gesagt eine in Zeiten immer schneller werdenden technischen Fortschritts total veraltete Ausrüstung. Damit sind die neuen Herausforderungen unserer Zeit nicht zu bewältigen.
Deshalb haben wir - eigentlich rechtzeitig - eine Fachfirma gesucht, die uns helfen sollte, unsere Schule richtig zu digitalisieren. Wir haben eine Firma ausgewählt, die von anderen Schulträgern als gut empfohlen wurde. Das hat am Anfang auch gut geklappt. Aber dann, kamen Schwierigkeiten, Personalwechsel, Wartezeiten, die immer länger wurden. Und das in Coronazeiten. Das war für unsere Schule schwierig. Nicht tragbar.Die Gemeinde hat deshalb schnell und entschlossen gehandelt. Verträge wurden beendet. Neue Partner gesucht und gefunden. BM und Gemeinderat haben klare, schnelle Entscheidungen getroffen.
Die Digitalisierung in unserer Grundschule wurde vorgezogen. Projekte im Rathaus/für den Gemeinderat wurden dahinter zurückgestellt. Haushaltsmittel wurden für die Schule umgeschichtet.
Die erforderlichen Aufträge konnten und können deshalb zeitnah erteilt werden.

Aber es muss noch einiges gearbeitet werden, zum Beispiel bis die Arbeiten für das Netzwerk in der Schule fertig gestellt werden können und bis die neuen mobilen Geräte geliefert werden. Das braucht Zeit und leider kann nicht sicher gesagt werden, wie lange das brauchen wird, weil Fachfirmen voll ausgelastet sind ... weil die Nachfrage nach Geräten sehr hoch ist ... weil es Lieferschwierigkeiten gibt ... usw.
Also einfach wird es nicht, das steht fest. Aber wir haben ja einen guten Neustart hingelegt und die gute Zusammenarbeit von Schule, beratenden Fachfirmen und Gemeinde gibt Hoffnung, dass wir unser nächstes Digitalisierungs-Zwischenziel für unsere Kinder und unsere Naturparkschule bald erfolgreich erreichen.

Und wir arbeiten auch schon an weiteren großen Zielen für unsere Kinder und unsere Schule. Wir wollen und müssen unser Schulhaus erneuern, energetisch sanieren, zur Ganztagesschule ausbauen und groß genug machen für die Kinder, die aus dem Baugebiet Winkelfeld zusätzlich kommen werden.
Auch eine große und schöne Aufgabe an der wir arbeiten. Im Oktober wird das Kollegium unserer Naturparkschule in einem Workshop den planenden Architekten und den Fachingenieuren ihr Konzept und die Anforderungen, die sie deshalb an das zukünftige Gebäude haben erläutern und darauf aufbauend die Vorstellungen die das Kollegium an die Planung und zur Übergangslösung und zum Ausweichquartier für die Bauzeit haben, erläutern, diskutieren und in die Planung einbringen.

Der Gebäudebestand wurde bereits eingemessen und digitalisiert. Darauf aufbauend können die beauftragten Architekten und Ingenieure jetzt dann Entwürfe erarbeiten und dem Gemeinderat vorlegen. Ziel ist im kommenden Jahr (oder im darauffolgenden Jahr - je nachdem, wie es besser passt) einen Zuschussantrag zu stellen. Die Bundesregierung hat ja gerade den Rechtsanspruch auf eine Ganztagesgrundschule beschlossen und dafür Zuschüsse in Aussicht gestellt. So wie es aussieht, sind wir zeitlich passend dazu unterwegs. Das wollen wir nutzen und versuchen für unsere Gemeinde einen schönen Zuschuss zu erarbeiten. Zuschüsse von Bund und Land können wir gut gebrauchen, denn die Finanzierung der Erneuerung und Erweiterung unserer Schule wird Geld kosten, viel Geld. und unser Kinderhaus müssen wir auch noch erweitern.

Bischweier ist Gründungsmitglied der Bioregion+

Unsere Kulturlandschaft nachhaltig entwickeln, biologische Landwirtschaft in unserer Region fördern und stärken, gesunde Lebensmittel aus unserer Region für die Menschen in unserer Region gemeinsam vermarkten, das sind Ziele der letzte Woche neu gegründeten landkreisübergreifenden Bioregion+. Das „+“ steht für die Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg mit unseren französischen Nachbarn im Elsass.

Unsere Gemeinde Bischweier ist von Anfang an, als Gründungsmitglied dabei, weil wir diese Ziele mittragen und mit verfolgen. Der BM hat die Gründung der Bioregion seit rund einem Jahr begleitet. Die Bioregion+ arbeitet eng mit unserem Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord zusammen, bei dem wir auch Gründungsmitglied sind. Wir haben in Bischweier eine Naturparkschule und unsere Idee, dass die Bioregion mit dem Naturpark für unsere Schule in Bischweier und für alle Naturparkschulen ein Modellprojekt entwickeln könnte wurde schon wohlwollend aufgenommen. Warten wir ab, was aus dem Samen, den wir gesät haben, wachsen wird.

Vielfältige Chancen für Menschen und Landschaft durch ein Flurneuordnungsverfahren

Wir dürfen bis jetzt in Bischweier in einer attraktiven Landschaft leben, die uns hohe Lebensqualität schenkt. Aber diese Landschaft ist im Wandel und hat Probleme. Streuobstbestände sind überaltert und sterben ab. Grundstücke werden nicht mehr gepflegt. Wirtschaftswege sind lückenhaft und teils in schlechtem Zustand.
Rund 50 % unserer Feldwege sind nicht als öffentliches Grundstück gesichert. Die Gemeinde kann diese Wege nicht zufriedenstellend ausbauen. In weiten Teilen muss mit Notwegerechten ausgekommen werden. Deshalb haben wir bereits 2011 beim Land Baden-Württemberg eine Flurneuordnung beantragt.

In diesem Verfahren können die Wege, die für die Pflege und Sicherung unserer Landschaft erforderlich sind, als Grundstücke geschaffen und dann (mit über 60 % Zuschuss vom Land) richtig hergestellt werden. Das ab dem kommenden Jahr vom Land in Aussicht gestellte Flurneuordnungsverfahren gibt uns diese und vielfältige weitere Chancen.

Feldweg mit Wasser

Die Landschaft in der wir leben und die wir lieben, ist in weiten Teilen eine Kulturlandschaft, die gepflegt werden muss. Um die Grundstücke pflegen zu können, braucht es Wege. Wenn Streuobstlandschaft nicht mehr gepflegt wird, verändert sie sich zu einer ganz anderen Landschaft. Wir wollen unsere Landschaft aber soweit möglich erhalten und zukunftsfähig machen.
Mit der Flurneuordnung können wir in Bischweier das Wegenetz, das für den Erhalt unserer Streuobstlandschaft gebraucht wird, deutlich verbessern und für kommende Generationen sichern. Das kann Vielen im Dorf nutzen, weil wir mit einem besseren Wegenetz auch die Möglichkeiten für Naherholung, Spaziergänge, Freizeit, Fitness, Landschaft erleben und kennen lernen, deutlich verbessern können.Und mit der ökologischen Flurneuordnung, die das Land jetzt vorschreibt und mit den dazu möglichen Fördermitteln können und werden wir auch viel für unsere Landschaft und Natur tun.
Die Flurneuordnung gibt uns vielfältige Chancen, die wir für kommende Generationen nutzen werden.

Das Land hat uns eine 10-jährige Wartezeit und umfassende Vorarbeiten zugemutet. Beides haben wir geschafft und hinter uns. Der Gemeinderat hat darauf aufbauend am 9. September 2021 die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die erste Bürger-Info-Veranstaltung haben wir am Montag darauf durchgeführt. Danke für die rege Beteiligung und die lebendige Diskussion. Wir haben unsere Vorarbeiten geleistet. Jetzt ist das Land am Zug.

Das Land hat in Aussicht gestellt im kommenden Jahr 2022 das Verfahren für eine Flurneuordnung auf Gemarkung Bischweier zu eröffnen. Wir sind vorbereitet und werden die vielfältigen Chancen der Flurneuordnung entschlossen für die Menschen in unserem Dorf und für unsere Landschaft nutzen.

Schmuckstück

Die Sanierung der Bahnhofstraße 19 ist gut gelungen. Dieses Haus ist zu einem Schmuckstück für unser Dorf geworden. Herzlichen Dank an den Architekten Stefan Emslander und seine ARCHIDEE (https://archidee-ka.net/)!

Bahnhofstraße 19 von vorne

Im alten Dorf sind 5 neue attraktive Wohnungen entstanden. Das alte Haus wurde erhalten, zukunftsfähig gemacht und so gut gestaltet, dass wir einfach nur Danke sagen können. Herzlichen Dank für dieses Schmuckstück.

Ein weiteres Schmuckstück - unsere St.-Annen-Kapelle! Sehr gute Arbeit

Die St. Annen Kapelle ist das älteste Bauwerk in unserem Dorf. Sie ist dorfbildprägend und eines unserer Wahrzeichen. Sie steht unter Denkmalschutz. Am Turm sind Teile des Außenputzes herausgebrochen. Wie saniert man diese Schäden? Wir dachten das sei einfach zu beantworten. Aber da haben wir uns getäuscht. Fachleute haben das als schwierig bewertet und Denkmalschutzanforderungen mussten zusätzlich erfüllt werden. Mehrere Fachfirmen haben deshalb dankend abgelehnt. Firma Arthur Hörig hat sich der Herausforderung gestellt und sehr gute Arbeit geliefert. Herzlichen Dank.

App soll vor Katastrophen warnen - Landkreis Rastatt wirbt für BIWAPP

Hand mit Handy

In den vergangenen Wochen waren Warn-Apps im Falle einer Katastrophe wie dem verheerenden Hochwasser in aller Munde.
Dabei wurde überwiegend von Apps wie NINA und KatWarn berichtet. Das Landratsamt Rastatt nimmt dies zum Anlass,
für die kostenlose Bürger Informations- und Warn-App (BIWAPP) zu werben, die im Landkreis Rastatt bereits seit 2020 im Einsatz ist.

BIWAPP ist via Schnittstelle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossen und empfängt die Warnungen analog der Warn-Apps NINA und KatWarn.
Im Krisenfall können mithilfe der App Informationen, Warnungen und Meldungen an die Bevölkerung in Echtzeit auf das Smartphone versendet werden.
Sie ist mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel. Laut Landratsamt liegt der Vorteil bei BIWAPP bei der flexiblen Wahl der Warngebiete.
So kann die Kreisbehörde lokal und regional exakte und individuelle Gefahrengebiete definieren, wie beispielsweise Ortsteile, Dörfer und sogar Straßen.
Gleiches gilt für Bürgerinformationen, wie beispielsweise Straßensperrun­gen.
Die Kombination aus Warnungen und Bürgerinformationen mit regionalem Bezug macht den Unterschied zu anderen Warn- Apps.

Neben der Meldung via Smartphone, können auch Mel­dungen per SMS versendet werden. BIWAPP bietet zudem ein Web-Widget an.
Hierbei handelt es sich um eine Mini-Webseite, die unkompliziert und komplett kostenlos auf beliebig viele Web­seiten integriert werden kann.
Sobald aus dem BIWAPP-System eine Meldung versendet wird, wird also nicht nur eine Nachricht im Smartphone angezeigt und eine SMS versendet,
sondern auch sofort im Web-Widget veröffentlicht.
Das Web-Widget kann auf die Internetseite von Landkreisen, Städten, Gemeinden, Feuerwehren, Vereinen und vielen anderen Angeboten integriert werden.

Weitere Funktionen, wie „Freunde-warnen“, die „Hilferuf-Funk­tion“ mit exakter GPS-Ortung und eine Übersicht über sämtliche Pegelstände
aller Flüsse in Deutschland sind ebenfalls vorhanden.
Das System ist schnittstellen-offen und hat bereits eine Schnitt­stelle zum Deutschen Wetterdienst integriert.
Weitere Schnittstel­len - wie beispielsweise zum bundesweiten Dienst NINA - sind bereits technisch realisiert.
Das Landratsamt weist darauf hin, dass BIWAPP ein ergänzendes Warnmeldesystem ist.

Es werden unterschiedliche Meldungen versendet. Nicht jede Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant.
Ein Schulausfall kann für Alleinstehende völlig un­interessant sein, ebenso können weitere Meldungen für andere Personen nicht von Relevanz sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Katego­rien deaktivieren.
Besonders wichtige Meldungen wie Katastro­phenmeldungen hingegen lassen sich nicht abstellen.
So wird ge­währleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht, schreibt die Kreisbehörde in ihrer Mitteilung.

VHS Hefte

Gesplittete Abwassergebühr

Änderung der Versiegelungsart oder der Größe der versiegelten Fläche(n)

Seit 2011 wird in Bischweier die Abwassergebühr gesplittet in eine Schmutzwassergebühr und eine Niederschlagswassergebühr abgerechnet. Die Höhe der Schmutzwassergebühr richtet sich nach dem Wasserverbrauch, der mit dem installierten Wasserzähler ermittelt wird. Für die Höhe der Niederschlagsgebühr ist die Größe und Art der Grundstücksversiegelung maßgebend, die bei der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr bzw. bei nachträglichen Änderungen festgesetzt wurde.
 
Die Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Neubauten und Veränderungen an versiegelten Grundstücksflächen innerhalb eines Monats nach Anschluss an die Kanalisation oder nach Abschluss der Arbeiten der Gemeinde Bischweier schriftlich mitzuteilen.
Auch neu versiegelte Flächen, die nicht in die Kanalisation entwässern, müssen in die Datenbank aufgenommen werden, um unnötige Rückfragen bei der nächsten Befliegung zu vermeiden.

Für Fragen steht Ihnen Ihre Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung
Bianca Kober
07222 / 9434 – 17
bianca.kober@bischweier.de

Die Initiative Integration der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Bischweier

Die Initiative Integration ist eine Ehrenamtsgruppe unter der Leitung der Integrationsbeauftragen der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Bischweier. Mit Events rund um das Thema Integration setzt sie sich für Geflüchtete in unserer Gemeinde ein. Bei dem monatlichen Begegnungscafé oder dem Boule  - Spiel gibt es Raum, um ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.
In ihrem Vorstellungsfilm gibt es einen Überblick über die unterschiedlichen Aktionen der Initiative.

Wenn auch Sie Lust haben, Events mitzugestalten oder einfach nur dabei sein wollen, gibt es mehr Infos auf der Instagram und Facebookseite der Initiative: initiative_integration_biku und bei der Integrationsbeauftragen Ulrike Antonia Sztatecsny (Mail: Ulrike.Sztatecsny@kuppenheim.de Telefon/Whatsapp: 0176 34620125)

Video Initiative Integration (98,3 MB)

Sperrung Winkelweg

Die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebietes Winkelfeld kommen trotz dem für Tiefbauarbeiten viel zu nassen Wetter gut voran.

Der Schutz der Fußgänger und Radfahrer auf dem Winkelweg erfordert, dass der Winkelweg ab nächster Woche in der Teilstrecke von der Kirschenalle in Richtung Murgtalstraße bis zur Einmündung von der Winkelfeldstraße her, gesperrt werden muss.

Die Verbindung von der Winkelfeldstraße zur Murgtalstraße kann noch bis Jahresende offengehalten werden. Im neuen Jahr muss dann auch von der Winkelfeldstraße bis zur Murgtalstraße gesperrt werden, damit die Erschließung für das Winkelfeld fertig gestellt werden kann.

Übersicht Vollsperrung 1 Abschnitt (2,8 MB)

Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiter der Fa. Grötz und ihrem Bauleiter, Herrn Brenk, die es durch ihr rücksichtsvolles und entgegenkommendes Verhalten ermöglicht haben, dass wir den Winkelweg als beliebte und wichtige Fuß- und Radwegverbindung in die Landschaft vom Beginn der Erschließungsarbeiten im April bis heute im August, also noch rund 4 Monate lang, offenhalten konnten. Das war nur möglich, weil sie bereit waren, Risiken aus der Verkehrssicherungspflicht und erschwerte Arbeitsbedingungen zu tragen. Anwohner, Fußgänger und Radfahrer konnten deshalb weitere 4 Monate den Weg nutzen. Dafür Danke.

Gemeinsam haben wir auch ein Umleitungskonzept erarbeitet, mit dem eine Sperrung auch bis Jahresende hätte weiter vermieden werden können. Dafür bräuchten wir eine nur vorübergehende Inanspruchnahme eines landwirtschaftlichen Grundstücks, die wir entschädigt hätten.
Der Pächter dieser Fläche hat der Inanspruchnahme zugestimmt.
Die Eigentümergemeinschaft hat jetzt kurzfristig ohne nachvollziehbare Begründung abgelehnt.

Unser Erschließungsträger hat das in einer mail an diese Eigentümergemeinschaft wie folgt zutreffend kommentiert: „… Es ist ja offensichtlich, dass die Anlage einer Baustraße am Winkelgraben absolut nichts mit Ihren Problemen … an anderer Stelle zu tun hat. Die Verknüpfung haben Sie selbst geschaffen, um den vermeintlich langen Hebel gegenüber der Gemeinde zu nutzen.
Immer im Sinne Ihrer Interessen, zulasten der Bürger von Bischweier und der ganzen Radfahrer, für die der beliebte Rad- und Fußweg jetzt über 1 Jahr gesperrt werden muss. Und das, obwohl bei den ersten Gesprächen die Vorbesitzer der Fläche und der Pächter schon zugestimmt hatten.
Da uns als Erschließungsträger dieses Verhalten, was von der Durchsetzung von Eigeninteressen ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Belange geprägt ist, immer häufiger begegnet, muss ich mich äußern. Ich finde das bedauerlich. Kann aber leider nichts daran ändern. Wir werden uns weiter auf unsere Aufgabe, den Bau der Erschließung, konzentrieren. Herrn Bürgermeister Wein noch einmal herzlichen Dank für seine Bemühungen in dieser Sache und zum Wohle seiner Bürger.“

Sitzbänke bereichern die Spazierwege rund um Bischweier

Ein herzliches Dankeschön für das tolle ehrenamtliche Engagement

Rechtzeitig zu den Sommerferien, wenn viele ihre freie Zeit mit Radtouren, Laufen oder einfach in der Natur verbringen, ist der erste Part des „Sitzbankprojektes“ vorerst abgeschlossen. Norbert Westermann hat mit dem „Stammtisch des Clubhauses“ fünf Sitzbänke aufgestellt, die schon regen Zuspruch finden. Die Bänke wurden von der Gemeinde gesponsort und anschließend ehrenamtlich aufgebaut – eine weitere Bank wurde der Gemeinde abgekauft und für die Öffentlichkeit auf einem privaten Grundstück aufgebaut, das dafür zur Verfügung gestellt wurde.

Sieben weitere Bänke sind schon in Planung bzw. teilweise auch schon aufgestellt – diese hat der TC Bischweier dem Bauhof der Gemeinde zur Verfügung gestellt, der diese aktuell restauriert und wieder herrichtet. Die ersten beiden dieser TC-Bänke wurden von Ehrenamtlichen des TC auch bereits aufgestellt.

„Eine tolle Aktion – sowohl vom Stammtisch als auch vom TC -, die unser Dorf aufwertet und die Natur dadurch auch für geheingeschränkte Menschen leichter erlebbar macht“, freut sich Robert Wein und bedankt sich ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung und für das Überlassen der weiteren Bänke.

Abfallbehälter können leider nicht zu jeder Bank aufgestellt werden, weshalb die Gemeindeverwaltung an die Nutzer appelliert, ihren Abfall wieder mitzunehmen. Wünsche für weitere Standorte für Sitzbänke an Lieblingsplätzen können gerne direkt an Norbert Westermann heran getragen werden, der die Aktion koordiniert (Telefon 07222 – 47017) und gemeinsam mit dem Bauhof prüft, ob ein Aufstellen dort möglich ist.
Aktiv beim Aufbau tätig waren bislang Hans Fritsche, Werner Geiges, Wolfgang Hertweck, Kurt Mörmann, Wenzel Müllner, Peter Scheikart, Klaus Schnepf, Lothar Weinbrecht, Günter Klumpp und Klaus Wick. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

Nach getaner Arbeit – von links nach rechts: Kurt Mörmann, Norbert Westermann, Werner Geiges, Klaus Schnepf, Wolfgang Hertweck, Peter Scheikart, Hans Fritsche und Lothar „Bully“ Weinbrecht

Rundbank auf dem Rathausplatz in Bischweier erstrahlt in neuem Glanz

Die beliebte Rundbank auf dem Platz vor dem Rathaus in Bischweier ist fertig restauriert und wurde vollends aufgebaut und freigegeben. Die Restaurierung erfolgte routinemäßig und wäre eigentlich schnell abgeschlossen gewesen – allerdings haben Vandalen die währenddessen freistehenden, betonierten Grundelemente leider mutwillig so beschädigt, dass die Bank nicht direkt wieder aufgebaut werden konnte. Dadurch haben sich die Arbeiten erheblich verzögert. Umso erfreulicher ist es, dass nun die Schäden beseitigt sind und die Bank wieder genutzt werden kann.

Insbesondere für die Kunden der Stände auf dem Rathausplatz ist die Bank eine beliebte Sitzgelegenheit, die in den letzten Wochen sehr vermisst wurde.
Nun kann sie wieder als Treffpunkt dienen, und sich der Rathausplatz wieder mit mehr Leben füllen.

Fasnachter während Umzug
Kirchen in Bischweier

Tolle Bürgeraktion: Norbert Westermann und seine „Clubhaus-Männer“ bereichern Bischweier durch neue Sitzgelegenheiten

Ein tolles Beispiel bürgerschaftlichen Engagements hat in der vergangenen Woche seinen Anfang gefunden:

Eine Gruppe Bischweirer Bürger rund um Ehrenbürger Norbert Westermann hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gemeinde bei der Aufwertung der Spazierwege in und um Bischweier zu unterstützen.
Gesagt, getan – in Bürgermeister Robert Wein fand die Idee einen dankbaren Unterstützer, der dafür die Gemeindekasse geöffnet und fünf Sitzbänke bestellt hat. In der vergangenen Woche wurde die erste Bank von fünf freiwilligen Helfern unter der fachkundigen Anleitung des Bauhofleiters aufgebaut, die weiteren Bänke folgen nun in den nächsten Tagen in Eigenregie. „Dadurch konnte die Gemeinde wertvolle Arbeitszeit des sehr gut ausgelasteten Bauhofs einsparen“, freut sich Wein und bedankt sich vielmals für die Initiative der Bürger und deren bereitwillige Unterstützung, hier mit Hand anzulegen. Die fünf Bänke, die jeweils rund 500 € kosteten, sollen nur den Anfang bilden für weitere Sitzgelegenheiten. „Wenn man sich etwas vornimmt, soll man es anpacken und nicht auf die lange Bank schieben“, erläutert Norbert Westermann mit einem Augenzwinkern angesichts des Wortspiels.

Vier der nun angeschafften fünf Bänke finden ihren Bestimmungsort auf den beliebten Wegen von der Muggensturmer Straße über Heubühl zum Friedhof, die fünfte Bank soll am Ortsausgang in Richtung Kuppenheim am Steinwall aufgestellt werden. Spaziergänger und Radfahrer haben so vielfältige Anlaufpunkte für eine Pause, zum Ausruhen, Tratschen und Genießen.

Ein herzliches Dankeschön für diese vorbildliche Bürgeraktion!

UKBW Beherzt eingreifen – unfallversichert

Flyer Hilfeleistende (264 KB)

Vorsorgemappe zum Thema „Patienten- und Betreuungsverfügung sowie Vorsorgevollmacht“ jetzt im Rathaus im Foyer abholen (klingeln)

Anschreiben zur Vorsorgemappe (400 KB)

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