Ohne neue Adresse keine Rente

Wer umzieht, weiß: Von der Bank bis zum Einwohnermeldeamt müssen alle über die neue Anschrift informiert sein. Die Deutsche Rentenversicherung benötigt immer die aktuelle Adresse der Rentnerinnen und Rentner. Können Briefe nicht zugestellt und die neue Anschrift auch über die Meldebehörden nicht ermittelt werden, wird die Rente vorläufig eingestellt. Die Rentenzahlung wird aber unverzüglich wieder aufgenommen, sobald sich die Betroffenen mit ihrer neuen Adresse melden.

Rentnerinnen und Rentner sollten darüber hinaus auch Änderungen des Nachnamens oder der Kontodaten immer zeitnah mitteilen. Da Rentenzahlungen durch die Deutsche Post AG überwiesen werden, melden Rentenempfänger die Änderungen direkt dem Renten Service der Deutschen Post. Am einfachsten geht dies online unter www.rentenservice.de oder mit entsprechenden Vordrucken in jeder deutschen Postfiliale.

Bischweier sammelt Laub

Die Gemeinde Bischweier unterstützt die Grundstückseigentümer bei der Entsorgung von Laub

Herbstzeit ist Laubzeit: Mengen an Laub werden auf Grundstücke und Gehwege geweht, die beseitigt werden müssen. Der Bauhof reinigt Straßen, Wege und Plätze, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind.
Aber für die Beseitigung von Laub auf Grundstücken und Bürgersteigen sind die Bürger zuständig.
Ob eigene, öffentliche oder Bäume des Nachbarn - dort, wo der Wind das Laub hinbläst, muss gefegt und entsorgt werden. Dafür hat der Grundstückseigentümer Sorge zu tragen.

„Wohin mit diesen Laubbergen?” fragt sich daher mancher Bürger, der die bunten Blätter aus dem Garten und von Wegen mühsam zusammen gerecht und gefegt hat.

Wir geben folgende Tipps:

  • Das Laub kann nach und nach über die Biotonne oder die Saison-Biotonne entsorgt werden, wenn eine Zwischenlagerung im Garten möglich ist.
  • Laub lässt sich im eigenen Garten auch gut kompostieren, indem es aufgehäuft und mit einer dickeren Erdschicht abgedeckt wird. Im Frühjahr werden die Blätter dann mit anderen Bioabfällen gemischt und auf den Komposthaufen gegeben.
  • Herbstlaub im eigenen Garten wird zum Lebensraum für Tiere, wenn man es in dünner Schicht liegen lässt oder unter Büschen und Sträuchern verteilt. Das Laub bietet den einheimischen Tieren über den Winter Unterschlupf. Bis zum Frühjahr ist das Laub verrottet.

Die Gemeinde Bischweier unterstützt die Grundstückseigentümer, die insbesondere mit Laub von gemeindeeigenen Bäumen zu kämpfen haben,
bei der Entsorgung.

Das Laub kann in Papiersäcken oder auch Körben, die dann geleert werden, ab 28. Oktober immer donnerstags bis 7 Uhr an den Straßenrand gestellt werden.
Der Bauhof wird die Papiersäcke abholen / Körbe entleeren.

Nähere Informationen zur Laubsammelaktion gibt es beim Bauhofleiter Julian Streiling unter der Telefonnummer 07222 / 409173 oder 0170 / 90 55 376.

Auch Biotope brauchen Pflege

Was für den Außenstehenden nach wilder Wiese aussieht, ist für den Fachmann ein aufwendig gehegter Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen:  
Die Rede ist von Biotopen, wie sie beispielsweise im mittleren Teil des Brettwegs und im Vogelsanderschlauch bestehen. Gleichzeitig muss neben der Erhaltung dieses Lebensraums auch die Verkehrssicherheit drum herum gewahrt bleiben. Ein schmaler Grat – denn Naturschutz und Verkehrssicherheit gehen oft gegensätzliche Wege. Anfang Oktober wurde hier deshalb ein professioneller Baumbegutachter zurate gezogen, der die vorhandenen Bäume untersucht und bewertet hat. Ergebnis: Drei Pappeln, zwei Bergahorne (jeweils Brettweg) und drei Esskastanien (Vogelsanderschlauch) müssen gefällt werden, da sie morsch sind und die Gefahr besteht, dass sie umfallen und schlimmstenfalls jemanden verletzen.

Der Gemeinde war es ein großes Anliegen, dass diese Rodung naturschutzkonform geschieht. Die gute Nachricht: Der Baumbegutachter hat keine Brut- und Ruhestätten von artenschutzrelevanten Tieren festgestellt. Somit können die Bäume im Laufe des Winters kontrolliert gefällt werden, um ein Abbrechen durch Wind oder Schneelast zu verhindern.

Da die Natur aber bekanntlich nichts verschwendet, hat auch abgestorbenes und morsches Holz eine wichtige Funktion im Lebenskreislauf. Deshalb soll mindestens eine der Kastanien auf etwa vier bis fünf Metern Höhe abgesägt und so stehen gelassen werden: Im morschen Stamm entsteht so ein Larvenhabitat für zahlreiche Insekten, die sich auf Totholz spezialisiert haben. Dazu gehören einige Wildbienen, seltene Käferarten und spezielle Mückenlarven, die in wirtschaftlich genutzten Wäldern immer seltener Lebensraum finden. Aus demselben Grund sollen auch Stamm- und Astteile der Pappeln vereinzelt auf dem Boden verbleiben.

Der schmale Grat zwischen Verkehrssicherheit und Lebensraumerhaltung kann in diesem Fall so gut begangen werden – der Außenstehende freut sich weiterhin an der wilden Wiese, der Fachmann entdeckt seltene Insekten im Totholz und die Gefahr des unkontrollierten Abbrechens ist gebannt – Herausforderung gemeistert!

Für die Baumfällarbeiten wird übrigens eine Arbeitsbühne angemietet, die in diesem Zuge dann auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen wird: Entlang des Winkelfeldgrabens werden Bäume moderat zurück geschnitten (Totholz entfernt) und am Kindergarten Baumpflegearbeiten durchgeführt. Auch die letzten Renovierungsarbeiten an der Annenkapelle können mit der Arbeitsbühne noch an den Stellen abgeschlossen werden, die über das Gerüst nur schwer erreichbar waren. Durch die Kopplung dieser verschiedenen Aufgaben rentiert sich die Anmietung des Steigers gleich mehrfach.

Kinderhaus Regenbogen: Erster Kindersachenmarkt seit Corona – lang ersehnt und ein voller Erfolg

Bild: Clemens Schlossarek

Es gibt vieles, was während der Corona-Pandemie schmerzlich vermisst wurde – für Flohmarktliebhaber und Schnäppchenjäger gehören die beliebten Kindersachenmärkte auf jeden Fall dazu. Neben dem ökologischen Nutzen – schließlich trägt die Wiederverwendung gut erhaltener Kleidung und Spielsachen zu einer nachhaltigen Lebensweise bei – entlasten Flohmarkteinkäufe auch den Geldbeutel. All das würde sich auch durch entsprechende Plattformen im Internet lösen lassen – unersetzbar ist jedoch die Flohmarktatmosphäre, die es nur vor Ort gibt: Das Schlendern von Stand zu Stand. Das Handeln. Das Schwätzchen zwischendurch. Und nach erfolgreicher Schnäppchenjagd bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee die ergatterten Schätze betrachten und sich gemeinsam mit anderen daran freuen, was man wieder gespart hat.

Auch das Team des Kinderhauses hat sich deshalb gefreut, endlich wieder einen Kindersachenmarkt anbieten zu können. Am 1. Oktober fand dieser im Hof der Grundschule statt – und die Resonanz zeigte, wie sehr der Kindersachenmarkt vermisst wurde: Alle Verkaufsstände waren belegt, und der Schulhof war gut gefüllt mit Besuchern. Coronakonform wurde gebummelt und gehandelt, geschlemmt und gefreut – ein voller Erfolg! Die Verkäufer waren durchweg zufrieden.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer im Hintergrund und insbesondere an den Bauhof der Gemeinde, der beim Auf- und Abbau geholfen hat.

Bischweier treibt Klimaschutz voran: Baustart für PV-Anlage auf Sporthalle

Zweites Projekt mit Bürgerenergiegenossenschaft Durmersheim / Gute Erfahrungen im Kindergarten

Bürgermeister Wein mit Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Bischweier
Bürgermeister Robert Wein gab den Startschuss für den Bau der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Bischweier, die Mitte Oktober in Betrieb gehen wird.

Bischweier (nora). Die Gemeinde Bischweier hat einen weiteren Schritt in Richtung „ökologische Gemeinde“ getan. Nach der Installation der Photovoltaikanlage auf dem Kindergarten im Jahr 2020 gab Bürgermeister Robert Wein jetzt den Startschuss für den Bau von Sonnenkollektoren auf dem Dach der Sporthalle.

Ebenso wie beim ersten PV-Projekt arbeitet die Gemeinde auch dieses Mal mit der Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) Durmersheim zusammen. Die zweite Solaranlage ist also ebenso wie die erste vollständig in Bürgerhand und wird mit Geldern finanziert, die Einwohner aus Bischweier und der Region in die BEG eingebracht haben. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Gemeinde erneut für das Genossenschaftsmodell entschieden hat“, sagt Hartmut Oesten, Vorstandsvorsitzender der BEG, und unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und Gemeinderat Bischweier.

Wein lobt seinerseits die Bürgerenergiegenossenschaft: „Die BEG ist ein verlässlicher regionaler Partner mit Akteuren, die allesamt ehrenamtlich arbeiten und sich allein dem Klimaschutz verpflichtet haben.“ Das Modell der BEG sei gut durchdacht und bringe der Gemeinde nur Vorteile. „Ganz ohne eigene Investitionskosten erhalten wir CO-neutralen Strom, den wir zum Vorzugspreis beziehen, und bekommen sogar noch eine kleine Dachmiete“, zählt der Bürgermeister die Vorteile auf. Toll sei auch, dass der wirtschaftliche Ertrag den Bürgern der Region zugutekomme. „Die Projekte der BEG tragen dazu bei, die Menschen für die Energiewende zu begeistern“, ist Wein überzeugt.

Die neue Anlage, die Mitte Oktober in Betrieb gehen soll, hat eine Größe von 140 Kilowatt Peak. Mit dem Ertrag könnten rund 60 Haushalte ihren Jahresstrombedarf decken. Tatsächlich wird die Energie jedoch fast vollständig von der benachbarten Schule und der Sporthalle gebraucht. „Unser Ziel ist es, 80 Prozent des Gesamtstromverbrauchs von Schule und Sporthalle durch Sonnenstrom zu ersetzten“, erklärt der Bürgermeister. Damit dies möglich sei, werde zudem ein Stromspeicher installiert. „Auf diese Weise können auch die Vereine, die abends trainieren, ihren Bedarf an Lichtstrom auf ökologische Art decken.“

Im Kindergarten, wo im vergangenen Jahr eine Solaranlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt Peak installiert wurde, wurde die 80-Prozent-Marke sogar übertroffen: Dort hat die Gemeinde laut einer ersten Bilanz 88 Prozent des Strombedarfs mit der PV-Anlage gedeckt. „Pro Jahr sparen wir allein im Kindergarten über neun Tonnen Treibhausgase ein“, betont der Bürgermeister. Gleichzeitig werde die Gemeindekasse durch den vergünstigten Strom merklich entlastet. Beim Kindergarten sei es außerdem gelungen, die Solaranlage mit einer Dachbegrünung zu kombinieren und einen noch größeren Umweltschutzeffekt zu erreichen.

Oesten hofft, dass die positiven Beispiele in Bischweier weitere große Dachbesitzer veranlassen, mit der BEG zu kooperieren. „Was bei einer Schule oder einem Kindergarten funktioniert, geht auch beim Industriebetrieb, Bäcker, Metzger, Handwerker, Rechtsanwalt oder Zahnarzt“, so der BEG-Vorstandsvorsitzende. Die Umstellung auf erneuerbare Energien sei dringend geboten, denn der Klimawandel schreite unerbittlich voran. „Wir sollten nicht auf die Bundespolitik warten, sondern jetzt handeln und den regionalen Stromverbrauch durch lokalen Sonnenstrom decken.“

Bischweier Aktiv

Bischweier ist ein kleines Dorf mit einer kleinen Verwaltung. Lebendig und aktiv. In einer Zeit mit vielen Aufgaben, die un- sere ganze Kraft und hohen Einsatz fordern. Alleine das kleine Coronavirus und seine Folgen binden seit jetzt schon mehr als eineinhalb Jahren viel Arbeitskraft. Für regelmäßige, umfassende Öffentlichkeitsarbeit hat es deshalb bei uns nicht mehr gereicht. Aber natürlich haben Sie ein Recht auf Information und deshalb hier einige Kurzberichte und Schnappschüsse zu einigen Aufgaben, an denen wir im September 2021 für Sie arbeiten:

Baugebiet Winkelfeld

Baustelle mit Rohre

Wir erschließen derzeit den zweiten Bauabschnitt im Winkelfeld. Das größte Wohnbaugebiet für unser kleines Dorf Bischweier seit über 50 Jahren. Bis jetzt läuft es gut...Material ist da, weil wir rechtzeitig bestellt haben.Lieferschwierigkeiten sind für viele Baustellen derzeit ein Problem. Für unsere Erschließung im Winkelfeld nicht. Wir haben rechtzeitig bestellt und deshalb ist das benötigte Material da. Wir können bauen.Aber das Wetter können wir nicht bestellen... und das macht Probleme. Es hat in diesem Sommer so viel geregnet, dass mehrfach nicht mehr gearbeitet werden konnte. Wie geht es weiter?

Wasser auf Baustelle mit Bagger

So ganz langsam wird es eng. Können wir den geplanten Bauzeitenplan, trotz des nassesten Sommers seit langem, einhalten? Am Freitag, 24. September, wird der Gemeinderat Bischweier die Baustelle besichtigen. Wir sind gespannt, wie Erschließungsträger und Baufirma Lage und Aussichten einschätzen. Wir werden Sie informieren.

Weiteres Regenwasser-Rückhalte-Becken wird gebaut

Hochwasserschutz ist wichtig. Das hat uns der Sommer 2021 deutlich gezeigt. Und deshalb ist es richtig und wichtig auch bei uns in Bischweier Rückhaltebecken für Regenwasser zu bauen und die Abflüsse in Stand zu halten. Der Haupt-Regenwasser-Abfluss ist bei uns vor allem der Hühnergraben, der das Regenwasser aus der Vorbergzone von Winkel, Gemarkung Rotenfels und aus unserer Gemarkung entlang der Bahnlinie durch und hinaus aus unserem Dorf ableitet. Den haben wir im Jahr 2019 bis zum Bahnhof ausgebaggert. Nächstes Jahr 2022 wird vom Bahnhof bis zum Winkelweg ausgebaggert. Am Winkelweg haben wir mit dem Bau eines weiteren Regenwasser-Rückhalte-Becken begonnen. Zwischen Bahn und Murgdamm haben wir schon für die Erschließung Winkelfeld-Süd und Ost ein Rückhaltebecken gebaut und seit rund 25 Jahren mit gutem Erfolg in Betrieb.

Regenwasser Rückhaltebecken

Neuer Lebensraum!

Im Winkelfeld wird neuer Lebensraum für Menschen geschaf- fen. Aber der Natur wird durch das Baugebiet Lebensraum genommen. Dafür muss Ausgleich geschaffen werden, zum Beispiel am Winkelweg:

Im Frühjahr, also gerade mal vor einem halben Jahr, hat die renommierte Firma „Landschaftspflege Knörr“, Bischweier, die Ausgleichsmaßnahme am Winkelweg geschaffen. Bereits jetzt, nur ein knappes halbes Jahr später ist deutlich zu sehen: Für Fauna und Flora wurde in direkter Nähe zum Baugebiet wert- voller, neuer Lebensraum geschaffen und für die Menschen im Dorf wurde unser Ortsrand dauerhaft aufgewertet. Diese Ausgleichsmaßnahme ist gut gelungen!

Wir helfen unseren Rettern in der Not!

Feuerwehr, DRK-Bereitschaft, Ersthelfer-vor-Ort und Bauhof sind in der Not für uns, unsere Bürger und für unser Dorf da. Aber jetzt sind wir selbst gefordert. Feuerwehrhaus, Rot-Kreuz- Depot und Bauhofsozialräume sind veraltet und müssen drin- gend erneuert werden. Das machen wir. Wir helfen unseren Rettern in der Not.

Das Rot-Kreuz „Depot“ besteht aus zwei alten Fertiggaragen. Und auch der Bauhofsozialraum und das Bauhofbüro sind in alten Fertiggaragen. Das waren sparsame Lösungen. Aber Arbeitsschutzvorschriften und Stand der Technik fordern andere Lösungen. Die Unfallkasse hat uns die „gelbe Karte“ gezeigt. Dringender Handlungsbedarf! Wir müssen neu bauen. Die Planung haben wir bereits erarbeitet. Ein neues Depot für die Bereitschaft unseres DRK-Ortsvereins mit ihren Ersthelfern vor Ort und Sozialräume für den Bauhof mit einem Büro. Ersthelfer und Bereitschaft müssen schnell am Einsatzort sein. Jede Minute ist kostbar... kann Leben retten. Dafür brauchen wir eine gute Ausrüstung. Das neue Bereitschaftsfahrzeug ist schon beschafft. Und jetzt bauen wir mit dem neuen DRK-Depot gleich noch die dafür passende Garage. Im Oktober geht es los. Die Finanzierung haben wir gesichert. Aufträge sind erteilt. Bis Ende nächsten Jahres sollen DRK-Bereitschaft mit ihren Ersthelfern und der Bauhof in ihre neuen Räume eingezogen sein.

Und das Feuerwehrhaus? Auch das kommt langsam aber sicher „in die Jahre“ und deshalb gibt es auch hier einiges zu tun. Neue Anforderungen müssen erfüllt werden. Deshalb wollen und müssen wir auch unser Feuerwehrhaus auf den „Stand der Technik“ bringen und zukunftsfähig machen.

Das Gute ist: Das können wir am bewährten Standort. Wir müssen dafür keinen neuen Standort suchen. Freiwillige Feuerwehr, Kreisbrandmeister, Architekt, Fachingenieure und Gemeindeverwaltung haben diese wichtige Erkenntnis bereits gemeinsam herausgearbeitet und die Grundzüge einer Planung erarbeitet.

Vor dem Feuerwehrhaus ist es bisher ziemlich eng. Der BM hat den Nachbarn angefragt und Familie Mayer hat geholfen. Der angrenzende Garten wurde an die Gemeinde verkauft. Herzlichen Dank an Familie Mayer für ihr konstruktives, vorbildliches Miteinander. Mit der neu erworbenen Fläche können jetzt in den kommenden Jahren dringend benötigte Stellplätze geschaffen und Ausfahrt und Stellfläche für die Einsatzfahrzeuge verbessert werden. Das ist ein erfreulicher Fortschritt und hilft, den bewährten Standort zu erhalten.

Im kommenden Jahr wird jetzt die Planung für das Feuerwehrhaus und die Außenfläche bis zur Ausführungsreife ausgearbeitet. Dann muss noch die Finanzierung erarbeitet werden. Eine herausfordernde Aufgabe, weil: Das alles kostet Geld, viel Geld und wir haben noch viele weitere Aufgaben.

Aber das gehen wir mutig und entschlossen an und die bisherige Entwicklung zeigt uns, dass wir schwierige Aufgaben gut lösen können. Auch wenn man uns den Erfolg nicht zutraut, so wie zum Beispiel beim Spanplattenwerk. Vor dem entschei- denden Prozess beim Verwaltungsgericht haben uns Fachleute allenfalls eine kleine Außenseiterchance gegeben, aber die haben wir genutzt und uns zur Überraschung der meisten doch durchgesetzt. Wir haben gewonnen. Aber jetzt? Wie geht es weiter? Wir haben eine neue, herausfordernde Aufgabe.

Für Mensch und Umwelt gut verträgliche Nutzung gesucht

Wir arbeiten intensiv daran, die eigentlich schon viel zu lange tote Gewerbefläche an der B 462 wieder mit Leben zu erfüllen. Wir suchen eine Lösung, die verträglich ist für Mensch und Umwelt. Wir wollen und brauchen Arbeitsplätze und Gewerbesteuer.

Das ist eine schwierige Aufgabe, die mehr Zeit braucht als gedacht. Wir kommen aber voran. Wir konnten Fortschritte erarbeiten, die Hoffnung machen, in absehbarer Zeit einen verbindlichen Arbeits- und Zeitplan veröffentlichen zu können. Sicher ist noch nichts, aber der BM verfolgt das Ziel: Ihnen bereits im ersten Halbjahr 2022 in einer ersten, frühzeitigen Beteiligung zur Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiete an der B 462...“ Lösungen vorzustellen.

Ihre Antworten und Stellungnahmen in der frühzeitigen Beteiligung sind dann die Grundlage für den Gemeinderat, um zu beraten, wie es weitergehen soll. Wenn wir das schaffen, dann haben wir gute Aussichten, im Jahr 2022 eine der großen Aufgaben, die unser Dorf für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus wesentlich prägen wird, unserem Ziel entscheidend näher zu bringen: eine für Mensch und Umwelt gut verträgliche Nutzung für die schon viel zu lange tote Gewerbefläche finden und wenn diese Lösung dann im Lauf der Zeit sogar noch Gewerbesteuer und damit Geld für andere Aufgaben in unsere Gemeinde bringt, na dann, kann das richtig gut werden.

Gemeinderat setzt gutes Zeichen für unsere Kinder und unsere Schule

Corona hat unser Leben verändert. Auch das Leben an unserer Naturparkschule. Hygienekonzept, Tests, Masken, Luftreini- gungsgeräte, Abstand halten, Kohorten bilden, Quarantäne, Homeschooling etc., vor wenigen Jahren hat noch niemand an so etwas gedacht. Aber heute ist das Alltag, dem wir uns täglich stellen müssen und der ganz neue Aufgaben und Anforderungen an uns stellt, auf die wir nicht vorbereitet waren, ...die wir aber schnell lösen und erfüllen müssen.

Ein Beispiel dafür ist die Digitalisierung unserer Grundschule. Damit haben wir zwar sehr früh angefangen und bereits vor (zu) vielen Jahren einen „Computerraum“ eingerichtet. Aber wer früh angefangen hat, der hat halt jetzt eine alte Ausrüstung. Genau gesagt eine in Zeiten immer schneller werdenden technischen Fortschritts total veraltete Ausrüstung. Damit sind die neuen Herausforderungen unserer Zeit nicht zu bewältigen.
Deshalb haben wir - eigentlich rechtzeitig - eine Fachfirma gesucht, die uns helfen sollte, unsere Schule richtig zu digitalisieren. Wir haben eine Firma ausgewählt, die von anderen Schulträgern als gut empfohlen wurde. Das hat am Anfang auch gut geklappt. Aber dann, kamen Schwierigkeiten, Personalwechsel, Wartezeiten, die immer länger wurden. Und das in Coronazeiten. Das war für unsere Schule schwierig. Nicht tragbar.Die Gemeinde hat deshalb schnell und entschlossen gehandelt. Verträge wurden beendet. Neue Partner gesucht und gefunden. BM und Gemeinderat haben klare, schnelle Entscheidungen getroffen.
Die Digitalisierung in unserer Grundschule wurde vorgezogen. Projekte im Rathaus/für den Gemeinderat wurden dahinter zurückgestellt. Haushaltsmittel wurden für die Schule umgeschichtet.
Die erforderlichen Aufträge konnten und können deshalb zeitnah erteilt werden.

Aber es muss noch einiges gearbeitet werden, zum Beispiel bis die Arbeiten für das Netzwerk in der Schule fertig gestellt werden können und bis die neuen mobilen Geräte geliefert werden. Das braucht Zeit und leider kann nicht sicher gesagt werden, wie lange das brauchen wird, weil Fachfirmen voll ausgelastet sind ... weil die Nachfrage nach Geräten sehr hoch ist ... weil es Lieferschwierigkeiten gibt ... usw.
Also einfach wird es nicht, das steht fest. Aber wir haben ja einen guten Neustart hingelegt und die gute Zusammenarbeit von Schule, beratenden Fachfirmen und Gemeinde gibt Hoffnung, dass wir unser nächstes Digitalisierungs-Zwischenziel für unsere Kinder und unsere Naturparkschule bald erfolgreich erreichen.

Und wir arbeiten auch schon an weiteren großen Zielen für unsere Kinder und unsere Schule. Wir wollen und müssen unser Schulhaus erneuern, energetisch sanieren, zur Ganztagesschule ausbauen und groß genug machen für die Kinder, die aus dem Baugebiet Winkelfeld zusätzlich kommen werden.
Auch eine große und schöne Aufgabe an der wir arbeiten. Im Oktober wird das Kollegium unserer Naturparkschule in einem Workshop den planenden Architekten und den Fachingenieuren ihr Konzept und die Anforderungen, die sie deshalb an das zukünftige Gebäude haben erläutern und darauf aufbauend die Vorstellungen die das Kollegium an die Planung und zur Übergangslösung und zum Ausweichquartier für die Bauzeit haben, erläutern, diskutieren und in die Planung einbringen.

Der Gebäudebestand wurde bereits eingemessen und digitalisiert. Darauf aufbauend können die beauftragten Architekten und Ingenieure jetzt dann Entwürfe erarbeiten und dem Gemeinderat vorlegen. Ziel ist im kommenden Jahr (oder im darauffolgenden Jahr - je nachdem, wie es besser passt) einen Zuschussantrag zu stellen. Die Bundesregierung hat ja gerade den Rechtsanspruch auf eine Ganztagesgrundschule beschlossen und dafür Zuschüsse in Aussicht gestellt. So wie es aussieht, sind wir zeitlich passend dazu unterwegs. Das wollen wir nutzen und versuchen für unsere Gemeinde einen schönen Zuschuss zu erarbeiten. Zuschüsse von Bund und Land können wir gut gebrauchen, denn die Finanzierung der Erneuerung und Erweiterung unserer Schule wird Geld kosten, viel Geld. und unser Kinderhaus müssen wir auch noch erweitern.

Bischweier ist Gründungsmitglied der Bioregion+

Unsere Kulturlandschaft nachhaltig entwickeln, biologische Landwirtschaft in unserer Region fördern und stärken, gesunde Lebensmittel aus unserer Region für die Menschen in unserer Region gemeinsam vermarkten, das sind Ziele der letzte Woche neu gegründeten landkreisübergreifenden Bioregion+. Das „+“ steht für die Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg mit unseren französischen Nachbarn im Elsass.

Unsere Gemeinde Bischweier ist von Anfang an, als Gründungsmitglied dabei, weil wir diese Ziele mittragen und mit verfolgen. Der BM hat die Gründung der Bioregion seit rund einem Jahr begleitet. Die Bioregion+ arbeitet eng mit unserem Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord zusammen, bei dem wir auch Gründungsmitglied sind. Wir haben in Bischweier eine Naturparkschule und unsere Idee, dass die Bioregion mit dem Naturpark für unsere Schule in Bischweier und für alle Naturparkschulen ein Modellprojekt entwickeln könnte wurde schon wohlwollend aufgenommen. Warten wir ab, was aus dem Samen, den wir gesät haben, wachsen wird.

Vielfältige Chancen für Menschen und Landschaft durch ein Flurneuordnungsverfahren

Wir dürfen bis jetzt in Bischweier in einer attraktiven Landschaft leben, die uns hohe Lebensqualität schenkt. Aber diese Landschaft ist im Wandel und hat Probleme. Streuobstbestände sind überaltert und sterben ab. Grundstücke werden nicht mehr gepflegt. Wirtschaftswege sind lückenhaft und teils in schlechtem Zustand.
Rund 50 % unserer Feldwege sind nicht als öffentliches Grundstück gesichert. Die Gemeinde kann diese Wege nicht zufriedenstellend ausbauen. In weiten Teilen muss mit Notwegerechten ausgekommen werden. Deshalb haben wir bereits 2011 beim Land Baden-Württemberg eine Flurneuordnung beantragt.

In diesem Verfahren können die Wege, die für die Pflege und Sicherung unserer Landschaft erforderlich sind, als Grundstücke geschaffen und dann (mit über 60 % Zuschuss vom Land) richtig hergestellt werden. Das ab dem kommenden Jahr vom Land in Aussicht gestellte Flurneuordnungsverfahren gibt uns diese und vielfältige weitere Chancen.

Die Landschaft in der wir leben und die wir lieben, ist in weiten Teilen eine Kulturlandschaft, die gepflegt werden muss. Um die Grundstücke pflegen zu können, braucht es Wege. Wenn Streuobstlandschaft nicht mehr gepflegt wird, verändert sie sich zu einer ganz anderen Landschaft. Wir wollen unsere Landschaft aber soweit möglich erhalten und zukunftsfähig machen.
Mit der Flurneuordnung können wir in Bischweier das Wegenetz, das für den Erhalt unserer Streuobstlandschaft gebraucht wird, deutlich verbessern und für kommende Generationen sichern. Das kann Vielen im Dorf nutzen, weil wir mit einem besseren Wegenetz auch die Möglichkeiten für Naherholung, Spaziergänge, Freizeit, Fitness, Landschaft erleben und kennen lernen, deutlich verbessern können.Und mit der ökologischen Flurneuordnung, die das Land jetzt vorschreibt und mit den dazu möglichen Fördermitteln können und werden wir auch viel für unsere Landschaft und Natur tun.
Die Flurneuordnung gibt uns vielfältige Chancen, die wir für kommende Generationen nutzen werden.

Das Land hat uns eine 10-jährige Wartezeit und umfassende Vorarbeiten zugemutet. Beides haben wir geschafft und hinter uns. Der Gemeinderat hat darauf aufbauend am 9. September 2021 die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die erste Bürger-Info-Veranstaltung haben wir am Montag darauf durchgeführt. Danke für die rege Beteiligung und die lebendige Diskussion. Wir haben unsere Vorarbeiten geleistet. Jetzt ist das Land am Zug.

Das Land hat in Aussicht gestellt im kommenden Jahr 2022 das Verfahren für eine Flurneuordnung auf Gemarkung Bischweier zu eröffnen. Wir sind vorbereitet und werden die vielfältigen Chancen der Flurneuordnung entschlossen für die Menschen in unserem Dorf und für unsere Landschaft nutzen.

Schmuckstück

Die Sanierung der Bahnhofstraße 19 ist gut gelungen. Dieses Haus ist zu einem Schmuckstück für unser Dorf geworden. Herzlichen Dank an den Architekten Stefan Emslander und seine ARCHIDEE (https://archidee-ka.net/)!

Im alten Dorf sind 5 neue attraktive Wohnungen entstanden. Das alte Haus wurde erhalten, zukunftsfähig gemacht und so gut gestaltet, dass wir einfach nur Danke sagen können. Herzlichen Dank für dieses Schmuckstück.

Ein weiteres Schmuckstück - unsere St.-Annen-Kapelle! Sehr gute Arbeit

Die St. Annen Kapelle ist das älteste Bauwerk in unserem Dorf. Sie ist dorfbildprägend und eines unserer Wahrzeichen. Sie steht unter Denkmalschutz. Am Turm sind Teile des Außenputzes herausgebrochen. Wie saniert man diese Schäden? Wir dachten das sei einfach zu beantworten. Aber da haben wir uns getäuscht. Fachleute haben das als schwierig bewertet und Denkmalschutzanforderungen mussten zusätzlich erfüllt werden. Mehrere Fachfirmen haben deshalb dankend abgelehnt. Firma Arthur Hörig hat sich der Herausforderung gestellt und sehr gute Arbeit geliefert. Herzlichen Dank.

App soll vor Katastrophen warnen - Landkreis Rastatt wirbt für BIWAPP

In den vergangenen Wochen waren Warn-Apps im Falle einer Katastrophe wie dem verheerenden Hochwasser in aller Munde.
Dabei wurde überwiegend von Apps wie NINA und KatWarn berichtet. Das Landratsamt Rastatt nimmt dies zum Anlass,
für die kostenlose Bürger Informations- und Warn-App (BIWAPP) zu werben, die im Landkreis Rastatt bereits seit 2020 im Einsatz ist.

BIWAPP ist via Schnittstelle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossen und empfängt die Warnungen analog der Warn-Apps NINA und KatWarn.
Im Krisenfall können mithilfe der App Informationen, Warnungen und Meldungen an die Bevölkerung in Echtzeit auf das Smartphone versendet werden.
Sie ist mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel. Laut Landratsamt liegt der Vorteil bei BIWAPP bei der flexiblen Wahl der Warngebiete.
So kann die Kreisbehörde lokal und regional exakte und individuelle Gefahrengebiete definieren, wie beispielsweise Ortsteile, Dörfer und sogar Straßen.
Gleiches gilt für Bürgerinformationen, wie beispielsweise Straßensperrun­gen.
Die Kombination aus Warnungen und Bürgerinformationen mit regionalem Bezug macht den Unterschied zu anderen Warn- Apps.

Neben der Meldung via Smartphone, können auch Mel­dungen per SMS versendet werden. BIWAPP bietet zudem ein Web-Widget an.
Hierbei handelt es sich um eine Mini-Webseite, die unkompliziert und komplett kostenlos auf beliebig viele Web­seiten integriert werden kann.
Sobald aus dem BIWAPP-System eine Meldung versendet wird, wird also nicht nur eine Nachricht im Smartphone angezeigt und eine SMS versendet,
sondern auch sofort im Web-Widget veröffentlicht.
Das Web-Widget kann auf die Internetseite von Landkreisen, Städten, Gemeinden, Feuerwehren, Vereinen und vielen anderen Angeboten integriert werden.

Weitere Funktionen, wie „Freunde-warnen“, die „Hilferuf-Funk­tion“ mit exakter GPS-Ortung und eine Übersicht über sämtliche Pegelstände
aller Flüsse in Deutschland sind ebenfalls vorhanden.
Das System ist schnittstellen-offen und hat bereits eine Schnitt­stelle zum Deutschen Wetterdienst integriert.
Weitere Schnittstel­len - wie beispielsweise zum bundesweiten Dienst NINA - sind bereits technisch realisiert.
Das Landratsamt weist darauf hin, dass BIWAPP ein ergänzendes Warnmeldesystem ist.

Es werden unterschiedliche Meldungen versendet. Nicht jede Meldung ist aber für jeden Bürger wichtig und relevant.
Ein Schulausfall kann für Alleinstehende völlig un­interessant sein, ebenso können weitere Meldungen für andere Personen nicht von Relevanz sein.
Damit subjektiv unwichtige Meldungen nicht stören, können Nutzer entsprechende Katego­rien deaktivieren.
Besonders wichtige Meldungen wie Katastro­phenmeldungen hingegen lassen sich nicht abstellen.
So wird ge­währleistet, dass jede wichtige Meldung auch die Nutzer erreicht, schreibt die Kreisbehörde in ihrer Mitteilung.

VHS-Programmheft Herbst-/ Wintersemester 2021 ab sofort im Rathaus erhältlich

VHS Hefte

Ab sofort liegt das druckfrische Programmheft der Volkshochschule des Landkreis Rastatt für das zweite Semester 2021 zur kostenfreien Mitnahme im Rathaus (EG) aus. Die Volkshochschule hofft, dass durch die steigende Anzahl der geimpften Personen ein Stück Normalität zurückkehrt und ein Semesterverlauf ohne erneute Unterbrechungen möglich ist.  

Das Hygienekonzept der Volkshochschule (abrufbar unter www.vhs-landkreis-rastatt.de), das laufend aktualisiert wird, soll überdies dazu beitragen, dass Weiterbildung in Form von Präsenzveranstaltungen ohne Infektionsrisiko erfolgen kann. Trotzdem hat die VHS Vorsorge getroffen und vermehrt Online-Kurse in das Herbst-/ Winterprogramm 2021 aufgenommen.

Außerdem können bei Bedarf jederzeit weitere Kursangebote flexibel und schnell auf Online-Formate umgestellt werden.
 

Gesplittete Abwassergebühr

Änderung der Versiegelungsart oder der Größe der versiegelten Fläche(n)

Seit 2011 wird in Bischweier die Abwassergebühr gesplittet in eine Schmutzwassergebühr und eine Niederschlagswassergebühr abgerechnet. Die Höhe der Schmutzwassergebühr richtet sich nach dem Wasserverbrauch, der mit dem installierten Wasserzähler ermittelt wird. Für die Höhe der Niederschlagsgebühr ist die Größe und Art der Grundstücksversiegelung maßgebend, die bei der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr bzw. bei nachträglichen Änderungen festgesetzt wurde.
 
Die Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Neubauten und Veränderungen an versiegelten Grundstücksflächen innerhalb eines Monats nach Anschluss an die Kanalisation oder nach Abschluss der Arbeiten der Gemeinde Bischweier schriftlich mitzuteilen.
Auch neu versiegelte Flächen, die nicht in die Kanalisation entwässern, müssen in die Datenbank aufgenommen werden, um unnötige Rückfragen bei der nächsten Befliegung zu vermeiden.

Für Fragen steht Ihnen Ihre Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung
Bianca Kober
07222 / 9434 – 17
bianca.kober@bischweier.de

Die Initiative Integration der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Bischweier

Die Initiative Integration ist eine Ehrenamtsgruppe unter der Leitung der Integrationsbeauftragen der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Bischweier. Mit Events rund um das Thema Integration setzt sie sich für Geflüchtete in unserer Gemeinde ein. Bei dem monatlichen Begegnungscafé oder dem Boule  - Spiel gibt es Raum, um ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.
In ihrem Vorstellungsfilm gibt es einen Überblick über die unterschiedlichen Aktionen der Initiative.

Wenn auch Sie Lust haben, Events mitzugestalten oder einfach nur dabei sein wollen, gibt es mehr Infos auf der Instagram und Facebookseite der Initiative: initiative_integration_biku und bei der Integrationsbeauftragen Ulrike Antonia Sztatecsny (Mail: Ulrike.Sztatecsny@kuppenheim.de Telefon/Whatsapp: 0176 34620125)

Video Initiative Integration (98,3 MB)

Sperrung Winkelweg

Die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebietes Winkelfeld kommen trotz dem für Tiefbauarbeiten viel zu nassen Wetter gut voran.

Der Schutz der Fußgänger und Radfahrer auf dem Winkelweg erfordert, dass der Winkelweg ab nächster Woche in der Teilstrecke von der Kirschenalle in Richtung Murgtalstraße bis zur Einmündung von der Winkelfeldstraße her, gesperrt werden muss.

Die Verbindung von der Winkelfeldstraße zur Murgtalstraße kann noch bis Jahresende offengehalten werden. Im neuen Jahr muss dann auch von der Winkelfeldstraße bis zur Murgtalstraße gesperrt werden, damit die Erschließung für das Winkelfeld fertig gestellt werden kann.

Übersicht Vollsperrung 1 Abschnitt (2,8 MB)

Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiter der Fa. Grötz und ihrem Bauleiter, Herrn Brenk, die es durch ihr rücksichtsvolles und entgegenkommendes Verhalten ermöglicht haben, dass wir den Winkelweg als beliebte und wichtige Fuß- und Radwegverbindung in die Landschaft vom Beginn der Erschließungsarbeiten im April bis heute im August, also noch rund 4 Monate lang, offenhalten konnten. Das war nur möglich, weil sie bereit waren, Risiken aus der Verkehrssicherungspflicht und erschwerte Arbeitsbedingungen zu tragen. Anwohner, Fußgänger und Radfahrer konnten deshalb weitere 4 Monate den Weg nutzen. Dafür Danke.

Gemeinsam haben wir auch ein Umleitungskonzept erarbeitet, mit dem eine Sperrung auch bis Jahresende hätte weiter vermieden werden können. Dafür bräuchten wir eine nur vorübergehende Inanspruchnahme eines landwirtschaftlichen Grundstücks, die wir entschädigt hätten.
Der Pächter dieser Fläche hat der Inanspruchnahme zugestimmt.
Die Eigentümergemeinschaft hat jetzt kurzfristig ohne nachvollziehbare Begründung abgelehnt.

Unser Erschließungsträger hat das in einer mail an diese Eigentümergemeinschaft wie folgt zutreffend kommentiert: „… Es ist ja offensichtlich, dass die Anlage einer Baustraße am Winkelgraben absolut nichts mit Ihren Problemen … an anderer Stelle zu tun hat. Die Verknüpfung haben Sie selbst geschaffen, um den vermeintlich langen Hebel gegenüber der Gemeinde zu nutzen.
Immer im Sinne Ihrer Interessen, zulasten der Bürger von Bischweier und der ganzen Radfahrer, für die der beliebte Rad- und Fußweg jetzt über 1 Jahr gesperrt werden muss. Und das, obwohl bei den ersten Gesprächen die Vorbesitzer der Fläche und der Pächter schon zugestimmt hatten.
Da uns als Erschließungsträger dieses Verhalten, was von der Durchsetzung von Eigeninteressen ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Belange geprägt ist, immer häufiger begegnet, muss ich mich äußern. Ich finde das bedauerlich. Kann aber leider nichts daran ändern. Wir werden uns weiter auf unsere Aufgabe, den Bau der Erschließung, konzentrieren. Herrn Bürgermeister Wein noch einmal herzlichen Dank für seine Bemühungen in dieser Sache und zum Wohle seiner Bürger.“

Sitzbänke bereichern die Spazierwege rund um Bischweier

Ein herzliches Dankeschön für das tolle ehrenamtliche Engagement

Rechtzeitig zu den Sommerferien, wenn viele ihre freie Zeit mit Radtouren, Laufen oder einfach in der Natur verbringen, ist der erste Part des „Sitzbankprojektes“ vorerst abgeschlossen. Norbert Westermann hat mit dem „Stammtisch des Clubhauses“ fünf Sitzbänke aufgestellt, die schon regen Zuspruch finden. Die Bänke wurden von der Gemeinde gesponsort und anschließend ehrenamtlich aufgebaut – eine weitere Bank wurde der Gemeinde abgekauft und für die Öffentlichkeit auf einem privaten Grundstück aufgebaut, das dafür zur Verfügung gestellt wurde.

Sieben weitere Bänke sind schon in Planung bzw. teilweise auch schon aufgestellt – diese hat der TC Bischweier dem Bauhof der Gemeinde zur Verfügung gestellt, der diese aktuell restauriert und wieder herrichtet. Die ersten beiden dieser TC-Bänke wurden von Ehrenamtlichen des TC auch bereits aufgestellt.

„Eine tolle Aktion – sowohl vom Stammtisch als auch vom TC -, die unser Dorf aufwertet und die Natur dadurch auch für geheingeschränkte Menschen leichter erlebbar macht“, freut sich Robert Wein und bedankt sich ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung und für das Überlassen der weiteren Bänke.

Abfallbehälter können leider nicht zu jeder Bank aufgestellt werden, weshalb die Gemeindeverwaltung an die Nutzer appelliert, ihren Abfall wieder mitzunehmen. Wünsche für weitere Standorte für Sitzbänke an Lieblingsplätzen können gerne direkt an Norbert Westermann heran getragen werden, der die Aktion koordiniert (Telefon 07222 – 47017) und gemeinsam mit dem Bauhof prüft, ob ein Aufstellen dort möglich ist.
Aktiv beim Aufbau tätig waren bislang Hans Fritsche, Werner Geiges, Wolfgang Hertweck, Kurt Mörmann, Wenzel Müllner, Peter Scheikart, Klaus Schnepf, Lothar Weinbrecht, Günter Klumpp und Klaus Wick. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

Nach getaner Arbeit – von links nach rechts: Kurt Mörmann, Norbert Westermann, Werner Geiges, Klaus Schnepf, Wolfgang Hertweck, Peter Scheikart, Hans Fritsche und Lothar „Bully“ Weinbrecht

Corona Testzentrum in der Markthalle Bischweier schließt ab dem 17.09.2021

Aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Corona-Schnelltests werden wir unser Corona-Testzentrum in der Markthalle ab dem 17.09.2021 schließen. Bis einschließlich 16.09.2021 bieten wir weiterhin donnerstags von 18:30 bis 19:30 Uhr Testungen an. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.bischweier.de oder telefonisch unter 9434-26.

Sollten Sie zu anderen Zeiten einen Test benötigen, können Sie gerne bei der Annen-Apotheke in Bischweier anfragen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten des Testzentrums, insbesondere bei der Annen-Apotheke und dem DRK für die sehr gute Unterstützung!

Rundbank auf dem Rathausplatz in Bischweier erstrahlt in neuem Glanz

Die beliebte Rundbank auf dem Platz vor dem Rathaus in Bischweier ist fertig restauriert und wurde vollends aufgebaut und freigegeben. Die Restaurierung erfolgte routinemäßig und wäre eigentlich schnell abgeschlossen gewesen – allerdings haben Vandalen die währenddessen freistehenden, betonierten Grundelemente leider mutwillig so beschädigt, dass die Bank nicht direkt wieder aufgebaut werden konnte. Dadurch haben sich die Arbeiten erheblich verzögert. Umso erfreulicher ist es, dass nun die Schäden beseitigt sind und die Bank wieder genutzt werden kann.

Insbesondere für die Kunden der Stände auf dem Rathausplatz ist die Bank eine beliebte Sitzgelegenheit, die in den letzten Wochen sehr vermisst wurde.
Nun kann sie wieder als Treffpunkt dienen, und sich der Rathausplatz wieder mit mehr Leben füllen.

Fasnachter während Umzug
Kirchen in Bischweier

Tolle Bürgeraktion: Norbert Westermann und seine „Clubhaus-Männer“ bereichern Bischweier durch neue Sitzgelegenheiten

Ein tolles Beispiel bürgerschaftlichen Engagements hat in der vergangenen Woche seinen Anfang gefunden:

Eine Gruppe Bischweirer Bürger rund um Ehrenbürger Norbert Westermann hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gemeinde bei der Aufwertung der Spazierwege in und um Bischweier zu unterstützen.
Gesagt, getan – in Bürgermeister Robert Wein fand die Idee einen dankbaren Unterstützer, der dafür die Gemeindekasse geöffnet und fünf Sitzbänke bestellt hat. In der vergangenen Woche wurde die erste Bank von fünf freiwilligen Helfern unter der fachkundigen Anleitung des Bauhofleiters aufgebaut, die weiteren Bänke folgen nun in den nächsten Tagen in Eigenregie. „Dadurch konnte die Gemeinde wertvolle Arbeitszeit des sehr gut ausgelasteten Bauhofs einsparen“, freut sich Wein und bedankt sich vielmals für die Initiative der Bürger und deren bereitwillige Unterstützung, hier mit Hand anzulegen. Die fünf Bänke, die jeweils rund 500 € kosteten, sollen nur den Anfang bilden für weitere Sitzgelegenheiten. „Wenn man sich etwas vornimmt, soll man es anpacken und nicht auf die lange Bank schieben“, erläutert Norbert Westermann mit einem Augenzwinkern angesichts des Wortspiels.

Vier der nun angeschafften fünf Bänke finden ihren Bestimmungsort auf den beliebten Wegen von der Muggensturmer Straße über Heubühl zum Friedhof, die fünfte Bank soll am Ortsausgang in Richtung Kuppenheim am Steinwall aufgestellt werden. Spaziergänger und Radfahrer haben so vielfältige Anlaufpunkte für eine Pause, zum Ausruhen, Tratschen und Genießen.

Ein herzliches Dankeschön für diese vorbildliche Bürgeraktion!

UKBW Beherzt eingreifen – unfallversichert

Flyer Hilfeleistende (264 KB)

Vorsorgemappe zum Thema „Patienten- und Betreuungsverfügung sowie Vorsorgevollmacht“ jetzt im Rathaus im Foyer abholen (klingeln)

Anschreiben zur Vorsorgemappe (400 KB)

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