Faires Verfahren für Vergabe der Bauplätze der Gemeinde

Die Gemeinde erhält im Winkelfeld 37 Bauplätze. Rund 1.300 Interessenten haben sich gemeldet. Wie werden die Bauplätze vergeben?
 
Wir wollen ein faires, rechtssicheres und transparentes Verfahren, das möglichst viele verstehen und das eine große Akzeptanz erhält. Wir wollen Streit und Rechtsverfahren vermeiden. Deshalb haben wir mit der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) aus Stuttgart ein renommiertes Dienstleistungsunternehmen für Gemeinden eingeschaltet.
 
Das kostet Geld und Zeit. Aber nur mit dem Spezialwissen und der Erfahrung der neutralen, landesweit anerkannten Expert*innen der KE können wir die Qualität und die Neutralität sichern, die ein sauberes, rechtssicheres Vergabeverfahren braucht.
 
Im "Winkelfeld" können auf 134 Bauplätzen rund 230 Wohneinheiten in Form von Einzel-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern gebaut werden.
 
Die Gemeinde Bischweier hat 37 Bauplätze.
 
20 davon - zehn für Mehrfamilienhäuser sowie zehn für Reihen-/Doppelhaushälften - für "Profis" (Baugenossenschaften, Bauträger, Investoren). Diese Grundstücke werden in einem zweistufigen Investoren- und Architekten-Auswahlverfahren (IAV-Verfahren), das die KE organisiert, an Investoren und Bauträger vergeben. Die Grundstücke werden öffentlich ausgeschrieben. Interessierte Investoren können dann in der ersten Stufe ihr Interesse anmelden, ihre Konzeptidee beschreiben und Referenzen vorlegen. Aus den Interessent*innen werden für jeden Kaufgegenstand drei ausgewählt, die Gelegenheit erhalten, in der zweiten Stufe ihre Konzeptidee mit Architekten auszuarbeiten und ein Kaufpreisangebot abzugeben. Eine Fachjury wählt aus, an wen vergeben wird. Das Bau- und Nutzungskonzept wird höher bewertet, als das Preisangebot.
 
Geld ist wichtig. Wir brauchen angemessene Einnahmen aus dem Verkauf der Grundstücke. Aber noch wichtiger ist uns die Qualität der Bebauung und der Nutzung. Bezahlbarer und preisgedämpfter Wohnraum zur Miete liegt dabei ebenso im Blick wie Tagespflege, Seniorenwohnen oder Generationenwohnen.
 
Das IAV-Verfahren soll baldmöglichst gestartet werden. Die KE arbeitet mit dem Bürgermeister intensiv daran. Ziel ist, dem Gemeinderat für seine Sitzung am 13. Oktober die erforderlichen Vorlagen zu erarbeiten.
 
Interessenten für die Teilnahme können sich via vertrieb-bischweier@lbbw-im.de an die KE wenden.

17 Grundstücke sind für private Bauvorhaben für Einfamilien- und Doppelhäuser verfügbar. Für diese 17 Grundstücke haben sich mehr als 1.000 Interessent*innen bei der Gemeinde gemeldet.
 
Weitere über 30 Angebote für private Interessent*innen werden von der zweitgrößten Eigentümerin im Gebiet voraussichtlich im vierten Quartal oder im Jahr 2023 kommen.
 
Für die Vergabe der 17 Gemeindebauplätze für private Interessent*innen hat die Rechtsprechung komplexe, scharfe Regeln vorgegeben. In einem mehrstufigen Verfahren müssen Vergaberichtlinien erarbeitet werden. Mehrere Vorstufen wurden bereits erarbeitet. Der Gemeinderat hat dazu einen Workshop und mehrere Sitzungen durchgeführt. Aktuell erarbeitet die KE in Zusammenarbeit mit einer renommierten Fachanwaltskanzlei einen Entwurf für eine Vergaberichtlinie. Bei den Kriterien werden soziale Aspekte, der Ortsbezug und weitere Merkmale der Kaufinteressenten berücksichtigt.
 
Der Entwurf der Vergaberichtlinie soll baldmöglichst dem Gemeinderat für eine Beratung und Beschlussfassung in öffentlicher Sitzung vorgelegt werden. Die KE kann dafür noch kein genaues Datum nennen.
 
Der Verkaufspreis der Grundstücke wird sich am amtlichen Bodenrichtwert und damit unterhalb des Marktpreises orientieren, damit die Grundstücke für möglichst viele Interessent*innen erschwinglich bleiben und sich der Traum vom Eigenheim verwirklichen lässt. Die Gemeinde hilft damit jungen Familien und wirkt der Spekulation entgegen.
 
Aber auch die Gemeinde braucht Geld. Die Folgekosten des Baugebiets müssen bezahlt werden. Zum Beispiel müssen Kindergarten und Schule erweitert werden. Um dafür "Geld in die Kasse zu bekommen" werden zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser nach Höchstgebot verkauft. Kaufinteressent*innen für diese Einzelhausgrundstücke können sich bereits jetzt auf dem Internetportal www.baupilot.com registrieren.
 
Die Verfahren für die Vergabe der Bauplätze sind arbeits- und zeitintensiv, komplex und aufwendig. Die KE wird am 13. Oktober in öffentlicher Sitzung des Gemeinderates über den Fortgang der Arbeiten berichten. Für Kaufinteressent*innen werden digitale Informationen und eine Informationsveranstaltung vorbereitet. Sobald möglich, werden Termine festgelegt.

Platz für zukunftsorientiertes Bauen inmitten der Natur

Neubaugebiet "Winkelfeld": Erschließung termingerecht und im Kostenrahmen


Im Neubaugebiet "Winkelfeld" wird in wenigen Monaten Leben einkehren. Die Erschließungsarbeiten im rund 12,25 Hektar großen Areal zwischen Kirschenallee und Murgtalstraße im Süden der Gemeinde neigen sich nach 19 Monaten Bauzeit dem Ende entgegen. Damit steht privaten Vorhaben im größten Baugebiet der Gemeinde Bischweier seit über 50 Jahren nichts mehr im Wege.
 
Die Erschließungsarbeiten mussten wegen Schlechtwetter über 80 Tage unterbrochen werden. Trotz dieser mehr als 19 Wochen Ausfallzeiten kann der zugesagte Zeitrahmen eingehalten werden. Wie vom Erschließungsträger im März 2021 in Aussicht gestellt, wird der Gemeinderat wohl im November die Baufreigabe für Anfang Dezember 2022 erteilen können.
 
Und auch finanziell läuft es richtig gut. Erschließungsträger und Gemeinde haben vorgesorgt und gut gearbeitet. Die Grundstückseigentümer können bald die Ernte einfahren. Trotz galoppierender Inflation und heftiger Baupreissteigerungen können die 2020/2021 kalkulierten Erschließungskosten eingehalten und wahrscheinlich sogar unterschritten werden.
In diesen Zeiten ein seltenes und sehr erfreuliches Ergebnis für Grundstückseigentümer, Gemeinde und Bürger.
Die Gemeinde ist die Eigentümerin mit der größten Fläche. Und deshalb kommt das gute finanzielle Ergebnis allen Bürgerinnen und Bürgern zugute.
 
Wie der Erschließungsträger ESB Kommunalprojekt aus Bruchsal im aktuellen Zwischenbericht informierte, sind die Kanalarbeiten sowie die Wasserleitungsarbeiten im Baugebiet abgeschlossen, ebenso die Kabelarbeiten, so dass alle Grundstücke im Baugebiet mit Strom und Glasfaser versorgt sind. In Teilbereichen sind bereits Verkehrsflächen gepflastert, der Wendehammer an der Hermann-Föry-Straße ist wieder asphaltiert. Die restlichen Straßenbauarbeiten für die Baufreigabe werden bis Ende November fertig gestellt.
 
Erdarbeiten um das Regenrückhaltebecken herum und das Ausgraben des Brüchelgrabens von den Tennisplätzen bis zum Bahnhof werden sobald möglich ausgeführt. Das ist vom Wetter abhängig und von der Bürokratie. Für das Ausgraben sind Genehmigungen erforderlich. Die Verfahren gestalten sich schwierig. Zum Beispiel steht bereits fest, dass die Bahnlinie gesperrt und Eidechsen umgesiedelt werden müssen. Alles nicht so einfach. Aber wir müssen es machen, weil es von den zuständigen Behörden gefordert wird. Und das können wir auch entspannt angehen, weil wir unsere Hauptziele erreicht haben: Wir können den Startschuss für die privaten Bauvorhaben termingerecht Anfang Dezember geben und wir halten den Kostenrahmen ein.
 
Ergänzende Verfahren, zum Beispiel für die Wasserentnahme im Brüchel für den Ententeich, die Grünanlagen im Winkelfeld, für die Tennisplätze und für den Sportplatz und die darauf aufbauenden Verfahren und Bauarbeiten können wir im Jahr 2023  - und wenn es sein muss auch noch später - ausführen und fertig stellen.
 
Das Winkelfeld ist das größte Baugebiet unserer Gemeinde seit über 50 Jahren. Viel Arbeit, viele Verfahren, viele Hindernisse waren zu überwinden. 

Es war ein hartes Stück Vorarbeit zu leisten, bis im April 2021 mit dem ersten Baggerbiss der Startschuss für das Neubaugebiet "Winkelfeld" gegeben werden konnte. Rund sieben Jahre musste gearbeitet werden, um Grundlagengenehmigungen zu erhalten und den Bebauungsplan zur Rechtskraft zu bringen. Zum Beispiel mussten wasserrechtliche Genehmigungen für Kanalisation und Regenwasserrückhaltungen für das ganze Dorf und für das Neubaugebiet, umfangreiche Artenschutz- und Ausgleichsmaßnahmen, Umweltbericht, Bodenordnungsverfahren mit Umlegung, Boden-, Schall- und Verkehrsgutachten und Verträge mit allen Grundstückseigentümern und die Einigung mit allen im freiwilligen Verfahren erarbeitet werden.
Das hat seine Zeit gebraucht. Aber gute Arbeit braucht ihre Zeit. Und die nehmen wir uns. Auch für die Fertigstellung.
 
Als Zwischenbilanz kann festgestellt werden:
Erschließungsträger und Gemeinde halten den zugesagten Zeit- und Kostenrahmen ein.

Interessentenliste für den Kauf eines Gemeindebauplatzes

 Zum aktuellen Stand des Verfahrens gibt es noch kein Bewerbungsverfahren für Bauplätze.

Auf der Plattform www.baupilot.com/Bischweier können Sie sich auf eine digitale Interessentenliste für Bauplätze im Gemeindegebiet eintragen.

Nach erfolgreicher Anmeldung bei der Plattform Baupilot ist eine unverbindliche Eintragung auf die Interessentenliste möglich. Nach der Eintragung wird eine automatische Bestätigungsmail versendet. Die Interessierten erhalten dann weitere Informationen zu geplanten Neubaugebieten.
Die Bewerbung für das Neubaugebiet Winkelfeld wird dann ebenso digital über die Plattform Baupilot abgewickelt. Alle relevanten Unterlagen zum Baugebiet und Bauplatz, zu den Vergaberichtlinien und Fristen werden rechtzeitig auf der Online-Plattform bereitgestellt. Somit ist ein transparentes, rund um die Uhr verfügbares und datenschutzrechtlich geprüftes Bewerbungsverfahren für Bauplätze möglich.

Wann und wie werden die über 30 Bauplätze der Gemeinde im Winkelfeld vergeben?  

Ziel ist es, vor den Sommerferien das Verfahren für die Vergabe der Gemeindebauplätze im Winkelfeld festzulegen.
Der Gemeinderat wird in öffentlicher Sitzung am 21. April beraten und beschließen, ob für dieses umfangreiche Aufgabenpaket
mit der Vermarktungsabteilung der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH, Stuttgart, ein renommierter Dienstleister beauftragt wird.

Persönlicher Kontakt

Robert Wein

Bürgermeister

Bild des persönlichen Kontakts " Wein"
Bahnhofstraße 17 Rathaus
76476 Bischweier
Fax (0 72 22) 94 34 39
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Di 08:30 - 12:00 Uhr
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Fr 08:30 - 12:00 Uhr
Gebäude Rathaus
Raum 2.2

Zeitplan für Erschließung Winkelfeld kann eingehalten werden

trotz über 60 Ausfalltagen wegen Schlechtwetter

Das vergangene Jahr war schwierig. Für uns alle und auch für die Erschließungsarbeiten für unser Baugebiet Winkelfeld.
Über 60 Ausfalltage wegen Schlechtwetter. Dazu Corona, Lieferketten-probleme, Baupreisexplosion, etc., haben die Verantwortlichen vor ernste Herausforderungen gestellt. Aber dank weitsichtiger Planung, guter Zusammenarbeit und dem Glück der Tüchtigen kann Bürgermeister Robert Wein nach dem Zwischenbericht des Erschließungsträgers Ende März 2022 erleichtert feststellen: „Wir sind (wieder) im Plan und wir können den Kostenrahmen einhalten!“

Die Erschließungsarbeiten können, wenn keine größeren Überraschungen mehr kommen, aller Voraussicht nach im Dezember abgeschlossen werden, so dass 2023, wie angestrebt, mit dem Bau privater Häuser begonnen werden kann. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass es auch anders kommen kann. In der vergangenen Woche konnte wegen Schlechtwetter 4 Tage nicht gearbeitet werden.
Das ist zu verkraften, aber allzu oft darf das nicht vorkommen. 

Fazit: Im Normalfall wird die Erschließung Winkelfeld im Spätjahr termingerecht fertig gestellt.
Wenn das Wetter oder andere Schwierigkeiten uns einen Strich durch die Planung machen, dann wird es später.
Wir bitten um Verständnis.

Lufbild Baugebiet Winkelfeld
Trotz schwieriger Bedingungen sind wir mit der Erschließung im Winkelfeld gut vorangekommen.

Im Winkelfeld sind Ende März 2022 bereits die meisten Kanal- und Wasserleitungsarbeiten fertig gestellt. Nur noch kurze Teilstrecken müssen
in die Tiefe gelegt werden. Aber die haben es in sich. Sie liegen im Grundwasser, das durch den vielen Regen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist.
Doch auch diese Herausforderung soll im Zeitplan gemeistert werden.
Um das zu schaffen, wurde die Arbeitsplanung geändert.

Ursprünglich war geplant, zuerst die tiefliegenden Leitungen, also vor allem Abwasserkanäle im ganzen Gebiet vorab zu verlegen.
Wenn das Grundwasser aber hoch ist, dann können die Kanäle dort unten nicht einfach eingelegt werden. Wir haben entschieden, die Teilbereiche,
in denen die tief liegenden Kanäle noch nicht verlegt sind, jetzt erst einmal zurück zu stellen. Wir erwarten, dass das Grundwasser, wie üblich,
ab April sinken wird. Die noch fehlenden Kanäle können dann etwas später verlegt werden.

Dafür werden andere Arbeiten vorgezogen. In den Bereichen, in denen die tief liegenden Leitungen schon verlegt werden konnten, haben wir bereits mit Kabelarbeiten begonnen.
Es werden Strom-, Beleuchtungs- und Breitbandkabel verlegt. Dazu werden fleißig Bordsteine gesetzt und erste Teile der Bordsteinanlage fertig gestellt.
Das große Regenrückhaltebecken südöstlich des Winkelgrabens konnte bereits erdbautechnisch fertig gestellt werden.
Im nächsten Schritt wird demnächst das Durchlassbauwerk gebaut, das die Menge des in die Murg abfließenden Wasser regelt.

Dafür muss vorab die Hauptwasserleitung und das Breitband-backbone-Kabel der Stadtwerke Gaggenau verlegt werden. Da hängt die Wasserversorgung der Stadt Gaggenau und das Internet dran.
Die Arbeiten werden gut vorbereitet und sorgfältig ausgeführt. Wir wollen die Trinkwasser- und Internetversorgung unserer Nachbarn in Gaggenau erhalten.
Im Winkelfeld werden nach den Kabelarbeiten bald die „echten“ Straßenbauarbeiten beginnen.
Unterbau, Schotter, Bordsteine, Rinnen und Bitumentragschicht müssen eingebaut werden.
Ganz zum Schluss dann die Asphaltfeindecke bzw. Pflaster. Ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm für die kommenden 9 Monate.

Lieferkettenprobleme und Preisexplosionen in der Baubranche können wir in Bischweier bis jetzt entspannt beobachten.
Wir haben für unser Baugebiet Winkelfeld zum Glück rechtzeitig Vorsorge getroffen. Wir haben Material und Kosten gesichert.
Bis jetzt sieht es so aus, als könnten wir unsere Termin- und Kostenplanung einhalten. 

Abgerechnet wird im ersten Halbjahr 2023. Messen Sie uns an unseren Ergebnissen!

Noch viel Arbeit zu leisten- Wie geht es weiter?

Winkelfeld ist das größte Baugebiet der Gemeinde Bischweier seit über 50 Jahren und auch im Vergleich mit anderen Gemeinden ist Winkelfeld ein großes Baugebiet.
Damit ist viel Arbeit verbunden. Hindernisse müssen überwunden werden. Das braucht Einsatz und Zeit.

Rund 7 Jahre mussten wir vorbereiten und vorarbeiten. Schwierige Verfahren mussten bewältigt, überzogene Forderungen mussten abgewehrt, bürokratische Hürden mussten überwunden werden.
Das haben wir geschafft. Wir haben Grundlagengenehmigungen erarbeitet, widerstrebende Interessen zusammengeführt, Blockaden umgangen und dann zwei Bebauungspläne und zwei Bodenordnungen zur Rechtskraft gebracht. Erst dann konnten technische Planungen erarbeitet und Bauarbeiten ausgeschrieben und vergeben werden. Rund 7 Jahre mussten wir dafür arbeiten und warten.  

Dann konnten wir endlich Gas geben. Die Erschließung für den Abschnitt 1 (NETTO-Markt, Kreisverkehr Murgtalstraße, Stichstraße) haben wir in rund 1 Jahr realisiert. NETTO hat bestätigt, dass wir mit Bebauungsplan, Bodenordnung und Bau schnell waren.

Die derzeit laufende Erschließung für den Abschnitt 2 können wir wahrscheinlich in weniger als 2 Jahren realisieren. Wenn das so klappt, wonach es ja derzeit aussieht, dann sind wir auch mit unserem Abschnitt 2 wieder zeitlich richtig gut unterwegs. Auch das kann sich dann gut sehen lassen. Gute Arbeit.

Aber -  soweit sind wir noch nicht. Diese Arbeit müssen wir in den nächsten Monaten erst einmal leisten.
Und das wird unsere kleine Mannschaft weiter stark fordern.

Für Freiflächen, Fußwege, Spielflächen muss die Ausführungsplanung noch fertiggestellt werden.
Den Auftrag dafür haben wir an das Ingenieurbüro STADT + NATUR, Planung für naturnahe Lebensräume in Freudenstadt erteilt.
uf den Entwurf sind wir gespannt. Frau Grün, so heißt die Inhaberin, ist gebeten, dem Gemeinderat bis Mai/Juni einen Entwurf vorzulegen.

Die Beschlüsse sollen dann im Herbst gebaut und realisiert werden.

Luftbild Ententeich
Unser Ententeich bekommt nur wenig Wasser, weil die Quelle, die ihn versorgt schwach ist.

Die Teichanlage zwischen zwischen Kinderhaus und Grundschule ist schön und beliebt.
Das Wasser dafür kommt aus einer Quelle aus dem Vorgarten eines privaten Wohnhauses in der Eichelbergstraße. Im Sommer und in „Trockenzeiten“ kommt zu wenig Wasser.

Wir müssen die Wasserversorgung für die zwei Teiche zwischen Kinderhaus und Schule verbessern. Wir haben auch schon eine gute Lösung gefunden.
Wenn wir vom Teich bis zum Grundwasserbrunnen im Brüchel eine Leitung bauen, dann können wir unsere schöne Teichanlage und die dazwischenliegenden Grünanlagen im Winkelfeld mit Grundwasser aus dem Brunnen im Brüchel mit Wasser versorgen.

Die Idee ist gut – aber um die Idee zu verwirklichen müssen wir auch in diesem Fall wieder erst einmal bürokratische Hürden überwinden. Es hilft alles nichts. Wir müssen ein aufwändiges wasserrechtliches Verfahren betreiben. Auch das braucht Arbeit und Zeit.  Nach über einem Jahr haben wir jetzt Signale erhalten, dass wir die erforderlichen Genehmigungen bekommen können.

Wir haben die technischen Planungen auf eigenes Risiko vorgezogen und deshalb zum Glück bereits fast fertig. Wir hoffen, auch dieses Thema dem Gemeinderat bald (im Mai?,  Juni?) zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen zu können.

Auch Straßennamen müssen noch gefunden und festgelegt werden.
Deutliche Meinungsunterschiede sind sichtbar geworden. Wir suchen nach Lösungen. Vorschläge sind willkommen.

Und dann kommt noch eine Aufgabe, die sehr viele Menschen interessiert:

Wann und wie werden die über 30 Bauplätze der Gemeinde im Winkelfeld vergeben?  

Ziel ist es, vor den Sommerferien das Verfahren für die Vergabe der Gemeindebauplätze im Winkelfeld festzulegen.
Der Gemeinderat wird in öffentlicher Sitzung am 21. April beraten und beschließen, ob für dieses umfangreiche Aufgabenpaket
mit der Vermarktungsabteilung der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH, Stuttgart, ein renommierter Dienstleister beauftragt wird.

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